Forum: Politik
Krise der AfD: Ende einer Nicht-Partei
DPA

Die AfD fällt auseinander, weil sie nie eine Partei war. Ihren eitlen Chefs geschieht es recht. Aber es bleibt eine ungute Lücke rechts von der Union.

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marxtutnot 12.05.2015, 17:53
20. ungute Lücke rechts

Wo sehen sie diese bitte?
Innenpolitisch führt die Union doch schon in Richtung autoritärer Staat ,und außenpolitisch soll die Welt auch schon wieder deutsche,i.e.amerikanische Medizin schlucken zur Genesung.
Um weiter rechts etwas auf zu füllen, müssten schon so freundliche Herren wie die Sportfreunde vom Rechten Sektor auf den Straßen turnen.
Danke,aber NEIN danke, lassen se mal stecken.

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imsal2 12.05.2015, 17:53
21. zu früh

gefreut. Herrn Blome als linken Demagogen würde es wahrhaftig freuen, wenn es tatsächlich so käme. Die feuchten Träume aller Hetzer aus der grünsozialistischen Schmuddelecke würden kurzfristig wahr werden, nur um danach erneut enttäuscht zu werden. Denn in so eine gewaltige Lücke rechts der CDU wird dann eben eine andere Partei stoßen. Meinungsfreiheit war aber noch nie ein Uranliegen der Linken.

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bohlinski 12.05.2015, 17:53
22. AfD abschreiben?

Kommt zu früh. Aber vollsze Zustimmung, dass das Vaakuum rechts der Union gefüllt werden muss! Und das aus dem einfachen Grund der legitimen, nicht radikalen Meinung

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Kassandro5000 12.05.2015, 17:54
23. Herr Blome

weiss bestimmt sehr gut wovon er spricht, wenn er Eitelkeit zu erkennen glaubt, ebenso wie Jakob Augstein. Im Übrigen würde ich mir um den Erhalt der AfD wenig Sorgen machen, wenn sie auf dem Höhepunkt ihrer Krise in Bremen eher bei 6 als bei 5 Prozent landet. Und was die Rechtslastigkeit angeht: Was Herr Höcke zu den NPD-Mitgliedern sagt klingt doch so, als würde man behaupten, nicht alle NSDAP-Mitglieder seien Verbrecher gewesen, was im Übrigen die Alliierten, nachdem sie in Hamburg, Würzburg und Dresden etwas Kollateralschaden angerichtet hatten, ebenso gesehen haben. Also: triumphieren Sie nicht zu früh denn Frau Merkel wird schon dafür sorgen, dass die AfD nicht in der Versenkung verschwindet.

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Ralph Mayer 12.05.2015, 17:55
24. Ein enttaueschend leeres Kommentar

Ist man bereits politisch diskreditiert, wenn man einer aelteren Generation angehoert? Ist man bereits eine Anti-Zuwanderungspartei, wenn man das Kanadische Modell der Zuwanderung (eines Einwanderungslandes wohlgemerkt!) anmahnt? Ich finde diese reine Diffamierungen enttaeuschend.

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fafnir 12.05.2015, 17:55
25. Die Freude ist nicht abgebracht,

weil die Fragestellung: was kommz ggf. danach nicht beantwortet ist.
Es könnte viel viel besser, oh- natürlich spon-konform- schlimmer kommen.
Was dann?

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Fürstengruft 12.05.2015, 17:56
26. Die AfD war nie eine Partei ...

dann haben also die Bremer letzten Sonntag mit 5 % einen Karnickelverein gewählt?
Blome, Blome, was für ein Schmarrn.

Was die "Alten" in der AfD anbelangt, da können aber die Altparteien gut mithalten.
Hier mal Fakten für das Durchschnittsalter der Parteimitglieder.
Quelle: Statista.com
CDU = 59 Jahre
CSU = 59 Jahre
SPD = 59 Jahre
Linke = 59 Jahre
FDP = 53 Jahre
Grüne = 48 Jahre
AfD = 51 Jahre (Quelle Wikipedia)

Wenn die Kameras bei AfD-Veranstaltungen natürlich immer die alten "Köppe" filmen, gewinnt man den Eindruck wie Herr Blome ..."deutsche Männer, eitel und alt" ... es sei eine Partei mit der "Alten".
Praktisch kommt aber die AfD mit "jugendlicher Frische" gleich hinter den Grünen!

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Christian Karl 12.05.2015, 17:56
27. Es ist wirklich erstaunlich...

...da gewinnt die AFD am Sonntag die Wahl in Bremen, und am Dienstag wird mal wieder ihr Ende proklamiert. Dann hoffen wir mal das Sie recht behalten, Herr Blome.

P.S.: Übrigens, die andere Wahlgewinnerin in Bremen war die schon lange tot gesagte FDP.

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kimba_2014 12.05.2015, 17:56
28. totgesagte ...

Da ist eher der Wunsch Vater des Gedankens. Noch ist die AfD weder tot noch auseinandergefallen. Die macht eine stürmische Gründerzeit durch. Denn obbwohl der AfD Vorstand zur Zeit sicher kein gutes Bild in der Öffentlichkeit abgibt und die Medien immer nur über die AfD schreiben, wenn es etwas Negatives zu berichten gibt, ist die AfD in nur zwei Jahren in mehrere Landtage in Ost und West eingezogen.

Die Nachfrage für eine Partei rechts der Union ist also trotz aller Widerstände vorhanden.
Die AfD wird zur Zeit von der Basis getragen. Sollte die AfD Führung die Partei durch Hahnenkämpfe und Eitelkeiten zerstören, wird sich die Unzufriedenheit immer mehr Menschen mit den Altparteien im Bundestag einen anderen Kanal suchen.
Gründe für die AfD gibt es ja schon heute mehr als genug, und die Probleme nehmen jeden Tag weiter zu.

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vitamim-c 12.05.2015, 17:57
29. Das mag ein Ende einer

die größte "Nichtpartei" sind die Nichtwähler.
Das könnte sich ändern, dass den alten "Volksparteien" mal Zunder gegeben wird.
Was unsere Medienlandschaft betrifft sind wir nicht weit weg von einer bornierten Einheitspresse.

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