Forum: Politik
Krise der EU: Ach, Europa
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Im Flüchtlingsdrama ist keine Einigung in Sicht, die Eurokrise schwelt weiter, Rechtspopulisten gewinnen Wahlen, Großbritannien droht auszusteigen. Ist die EU zum Scheitern verurteilt?

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basic11 26.12.2015, 06:40
130. Man muss akzeptieren dass die EU als ..

grosser wurmstichiger apfel in dieser form langfristig keine perspektive hat. es hat keinen sinn einigen südstaaten weltmarktmechanismen erklären zu wollen. die erfahrung müssen sie selbst machen. wie zb die grichischen hafenarbeiter, die jetzt chinesische chefs haben...

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derpolokolop 26.12.2015, 06:43
131. Eine EU...

nach Deutschen Diktat kann nicht funktionieren. Deutschland profitiert am meisten von der EU un der Euro und will auf Teufel komm raus Europa zusammenhalten. Austeritätspolitik auf anderen aufzwingen im Namen den Banken und dann Solidarität erwarten in der Flüchtlingskrise?
Der Osterweiterung war auch von Deutschland gewollt. Im Krieg heißt sowas Raumgewinn. Länder die ihre eigenen Volk nicht mal Sicherheit und Lebensunterhalt bieten können in die EU aufzunehmen ist falsch. Was erwartet man von die Menschen die dann flüchtartig solchen Länder verlassen. War das Ziel Deutschlands der Ärztemangel in Deutschland so zu lösen?
Nun ist es so gekommen dass Demokratie in der EU heißt "wer zahlt hat recht" oder besser gesagt, "wenn Ihr nicht mitmachen wie wir es wollen, dann gibts kein Geld mehr"!

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navarth 26.12.2015, 07:18
132. Nur die Sozial-Demokratie

kann Europa retten.

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GSYBE 26.12.2015, 07:32
133. Zahlen....

...lügen selten:

"In weniger als zwei Monaten hat die PiS-Regierung mit harten Maßnahmen gegen Justiz und Medien Zehntausende Demonstranten auf die Straße getrieben..."

In den letzten Jahren haben in europäischen Grosstädten Millionen und Abermillionen Menschen gegen die Merkel/Schäuble-Sparpolitik demonstriert....und man sah davon nicht mal was im Fernsehen geschweige denn wurde es derart ausführlich thematisiert.

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interessierterleser1965 26.12.2015, 07:36
134. Kein Wunder

In Europa werden Verträge gebrochen oder verbogen, wie es gerade passt. Maastricht - Vertrag mit der no-bail-out-Klausel? Im Fall Griechenland wird dies dauerhaft ignoriert und die Griechen tanzen den Geldgebern dafür noch auf der Nase rum. Dublin-Abkommen? Von Deutschland mal eben im Alleingang ausgesetzt und damit eine illegale Einwanderung von über einer Million Menschen in Gang gesetzt. Anschließend wundert man sich, dass sich alle anderen Staaten weigern, Deutschland die Folgen dieses Rechtsbruch abzunehmen. EZB finanziert illegal Staaten und weicht den Euro damit auf. Das EU Parlament produziert Verbote für Staubsauger mit mehr als 1100 Watt und pendelt völlig nutzlos zwischen Brüssel und Straßburg hin und her. Die EU läßt sich TTIP aufbinden, von dem nur Amerika profitiert. Dies war nur eine Aufzählung der gröbsten Fehlleistungen der EU der letzten Zeit. Die EU sollte mal für das Volk da sein und ihm Nutzen und Wohlstand bringen. Das Gegenteil ist der Fall und daher wenden sich Viele von Europa ab. Nur zu verständlich. Nur es zieht niemand Konsequenzen aus dieser Situation. Die Wahlergebnisse des FN oder der PIS sind Warnschüsse. Aber niemand reagiert. Berlin versteigt sich statt dessen darin eine demokratische Regierung in Polen zu kritisieren. Gerade Deutschland sollte sich nach zwei Diktaturen hier zurück halten.

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cwernecke 26.12.2015, 07:57
135. Zwei Gründe, warum Europa scheitert

1. Nationale Egoismen
Deutschland hat im Alleingang die Grenzen aufgemacht. Auch das ist nationaler Egoismus und die Einforderung von Solidarität gegenüber den Nachbarstaaten, die der Bauchgefühl-Politik der Bundeskanzlerin nichts abgewinnen können, ist Moral-Imperialismus. Wären die Schweden nicht genauso bekloppt wie die Deutschen, stände Berlin in Europa gänzlich alleine da. Aber die Größten sein zu wollen, und das am besten im Alleingang, war ja schon immer eine Spezialität der Deutschen.

2. Politik nach Gutsherrenart
Frau Bundeskanzlerin hat niemanden gefragt, als sie die Tore aufriss. Sie hat einfach über die Köpfe eines ganzen Volkes hinweg dessen Schicksal entschieden. Dazu ist sie gewiss nicht gewählt worden und ich wundere mich bis heute, dass niemand wegen Verfassungsbruch klagt. Vielleicht liege ich ja falsch und das alles ist ganz normal. Dann aber bin ich es, der in so einem Land nicht mehr leben will, in einem Land, wo das Gesetz permanent außer Kraft gesetzt wird.

Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Wer so vorgeht, macht Europa kaputt.

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tsaag 26.12.2015, 08:11
136. Europa der Intellektuellen und der Wirtschaft

Europa ist ein Gebilde der Intellektuellen und der Wirtschaft. In all den Jahren wurde versäumt die Bevölkerung richtig einzubinden. Selbst in der Euphorie der Euroeinführung wurde kein Versuch unternommen, die Bevölkerungen der einzelnen Mitglieder wirklich mitzunehmen. Außer der trockenen Aufzählung von ein paar persönlichen Vorteilen zum Beispiel kein Geldumtausch notwendig, fiel den Politikern nichts dazu ein. Gleichzeitig wurde, nicht nur in der Wahrnehmung der Bevölkerung sondern auch reell, die Brüsseler Verwaltung immer mehr aufgebläht. Diese greift immer tiefer und weit verbreitet in das tägliche Leben der Bevölkerung ein, dazu ohne demokratische Legitimation.
Parallel dazu begannen die nationalen Politiker unbequeme Entscheidungen über die EU einzuführen, denn dann war Brüssel der Buhmann auf den man theatralisch hilflos mit den Schultern zuckend zeigen kann.
Ebenso gleichzeitig wurden Verträge, je nach Stärke der betroffenen Mitgliedsstaaten, individuell ausgelegt, ausgesetzt oder einfach gebrochen.
In einer solchen Situation noch von einem geeinten Europa zu reden ist äußerst gewagt und sehr blauäugig optimistisch.
Nicht zuletzt durch die kläglichen Versuche der Eurorettung und der Griechenlandpolitik ist Europa als Eurozone in den Augen der Bevölkerung inakzeptabel geworden. Das politische Europa hat durch das hin und her Lavieren gegenüber Russland und der Ukraine erheblichen Schaden erlitten, endgültig beschädigt wurde Europa durch den Alleingang der Deutschen Kanzlerin in der Flüchtlingsfrage. Rief dieser Alleingang zunächst nur ungläubiges Kopfschütteln in der Bevölkerung vieler Staaten aus, so werden die zwischenzeitlichen Forderungen nach Solidarität, die ja durch Drohungen flankiert werden, als imperiale Bedrohung durch Deutschland empfunden.
Es ist ein großer Unterschied ob man die Solidarität einfordert, wenn man unverschuldet in eine Notlage kommt oder man eben diese Notlage gezielt herbei geführt hat. Das mag ein Teil der Deutschen und besonders die Kanzlerin sowie ihr SPD Vizekanzler nicht so sehen, die überwältigende Mehrheit der Europäischen Bevölkerung tut dies jedoch. Europa hat, nicht zuletzt, durch das arrogante Verhalten Deutschlands und vor allem der Kanzlerin, erheblichen Schaden genommen. Dieser Schaden wird über Jahre hinaus bestehen bleiben, wenn er überhaupt behoben werden kann. Anders als bei ihren Vorgängeridol Kohl wird dieser Schaden auch nicht durch eine Scheckbuchdiplomatie repariert werden können. Denn verletzter Nationalstolz lässt sich nicht durch Geld heilen, somit hat die Kanzlerin ein über Jahrzehnte aufgebautes Vertrauen in Deutschland erheblich beschädigt wenn nicht teilweise sogar zerstört.
Nicht nur Deutschland wird in ein paar Jahren nicht mehr zu erkennen sein, auch Europa wird sich stark verändern, beides leider nicht im positiven Sinne.

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paulpuma 26.12.2015, 08:12
137. Merkelland ist leider das Problem in Europa

Das Merkel-Regime biegt ungeniert eigene und europäisches Recht, und es feiert sich dabei. Unveranwortlicherweise feiern unseren Medien und Kirchen dabei mit. Wer nicht folgt, wird bedroht und medial verprügelt. Man kann es den Polen nicht verdenken, sich nun eine unangenehme Regierung gewählt zu haben, zumindest wird diese Merkel nicht folgen. Europa: bitte verzeiht uns!!

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christian0061 26.12.2015, 08:17
138. Georgien?

Georgien, Krim, Ukraine, Syrien.....? Alles Folgen der Nato-Agressionen, die Europa jetzt abbezahlt!
Um Russland richtig böse darzustellen, sollte man der Reihung noch Berlin 45 voranstellen! :-)

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klaremeinung 26.12.2015, 08:19
139. Jeder Kleingartenverein...

...hält sich genauer an seine Regeln und Statuen, als die EU, genaz besonders vorne dabei ist Merkel. Sie hat die EU kauptt gemacht, indem sie sich immer wieder über geltende Vereinbarungen hinwegsetzte. Wer hat noch Bock auf ein solches Gemeinschatfsszenario, in dem sich niemand an Regeln hält? Da ist nichts verläßlich.

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