Forum: Politik
Krise der Liberalen: 100.000 Zeilen Hass

Keine Partei muss mit solcher Verachtung leben wie die FDP. Der Erfolg bei der Landtagswahl in Kiel zeigt, wie man damit am besten fertig wird: Indem man Leute an die Spitze holt, die sich nicht jeden Tag fragen, was wohl die Presse über sie denkt.

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hugendubelsfranz 10.05.2012, 14:30
10. optional

Ein klassischer Fleischhauer: Neoliberale Belanglosigkeiten schön aufgereiht. Die im Artikel angesprochene Therapie ist in der Tat angebracht!

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ecce homo 10.05.2012, 14:31
11. Vetternwirtschaft

Das Problem der FDP ist, dass sie als eine Selbstbedienungspartei aufgetreten ist und damit genau dem Klischee entsprochen hat, dass man von dieser Partei hatte.
Kaum an der Macht drehte sich alles nur um die eigenen Posten und dann darum, diejenigen zu entlohnen, die einem zuvor den Steigbügel gehalten haben oder sonstige Begünstigte waren.
Vetternwirtschaft war der Grund dafür, dass die FDP bedeutungslos wurde.

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stauner 10.05.2012, 14:31
12. Mal ganz objektiv gefragt...

Wieviele Zeilen Hass gegen alles was Links ist, hat Fleischhauer bisher produziert?
gruss Stauner

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nudelsuppe 10.05.2012, 14:31
13. optional

Zitat von acusticusneurinom
Seit wann trägt Herr Fleischhauer eine "Westerwelle"-Brille? Man sollte solche Brillen auch nur tragen, wenn man das passende Gesicht dafür hat... Mehr kann man zu diesem Artikel nicht schreiben... - meiner Meinung nach..
Warum? Es gibt doch hoffentlich noch genug Leute, die nicht den Sozialismus wollen, oder nicht? Wer die Ansichten eines Herrn Jakob Augstein hat, wird natürlich nie FDP wählen, das ist klar. Dazu gibt es ja SPD/Grüne/Linke/WASG/PDS/SED.

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wanterkantuhu 10.05.2012, 14:31
14. Munter weiter

Und munter weiter geht das Hochschreiben der FDP. Würde mich mal interessieren, wer diese wochenlange Medienkampagne bezahlt.

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gurit 10.05.2012, 14:32
15. Wahnsinn,

wie der Herr Fleischhauer hier die unterirdische Leistung der FDP in den vergangenen drei Jahren auf "fehlenden Bekenntnismut" und die bösen Medien schiebt. Genau dieser Realitätsverlust hat den Liberalen den Boden entzogen. Und das kann selbst der selbstverliebte Kubicki nicht mehr richten. Ich hoffe inständig, dass diese mittlerweile vollkommen überflüssige Partei endlich den einzigen noch verbleibenden mutigen Schritt geht: Auflösung.

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KaWiDu 10.05.2012, 14:33
16.

Wow, ich bin überrascht, dass Hr. Fleischhauer es zum wiederholten Mal geschafft hat, etwas zu schreiben, dem ich zustimmen kann.

Ich persönlich halte von der FDP nicht gerade übertrieben viel und kreide ihr an, mitverantwortlich zu sein für das nur rudimentär vorhandene freiheitliche Denken in unserem Land. Aber die Ansichten anderer Menschen zu verunglimpfen, steht einem überzeugten Demokraten nicht zu.

Wie wäre es, Herr Flauschhauer: Im nächsten Schritt schaffen Sie es, genauso tolerant mit sozialistischen/kommunistischen Meinungen zu sein? Die Königsdisziplin wäre es natürlich, auch am rechten Rand tolerant zu sein - ohne seine Überzeugungen aufzugeben oder gar Weimarer Verhältnisse zuzulassen. Ob das überhaupt möglich ist? Schau'n wir doch mal.

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achim-bonn 10.05.2012, 14:34
17.

Zitat von suwarin
wollen Sie jetzt 100.000 Zeilen Hass in ihrer Kolumne bekommen? Aber im Ernst, sie sprechen mir aus der Seele, ich weiß noch wie die werten Mitforisten getobt haben, als Herr Kubicki den Wiedereinzug schaffte (zweitbestes Ergebnis in der Geschichte von Schleswig-Holstein) und welche Beleidigungen man sich hier anhören muss, wenn man zugibt, FDP zu wählen, oder die FDP ....
Ich bin und war zwar nie FDP-Wähler, bin jedoch der Überzeugung, daß jede Demokratie eine klassische liberale Partei braucht. Die Grünen haben zwar einen Teil der FDP als Partei der Besserverdienenden übernommen, sind aber weit entfernt davon liberal zu sein.

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haro 10.05.2012, 14:35
18. Von Gummitieren und ehemaligen Qualitätsblättern

Heribert Prantl steht für eine schlechte Variante des neuen deutschen Journalismus: Grünlich, PDS-Linke Sympathisant (man lese seine früheren Koalitions-Empfehlungen an die SPD), parteinehmend wo Sachlichkeit geboten, polemisch wo Aufklärung nottut, und – was Liberales (auch Linksliberale wie Kubicki) oder die Befürworter der Hartz IV Gesetze angeht - einem Savonarola in seiner Verbissenheit, sie zu verfolgen nicht nachstehend.
Und nun leider auch stilistisch mehr und mehr verblassend: Über eine Seite mit immer neuen Wendungen benötigend, um dem Leser einzubläuen, dass eine von den vier demokratischen Parteien im Bundestag ein "Gummitier" sei, das ist wohl nicht die höchste journalistische Schule. Man könnte darüber - und eingedenk zahlreicher früherer, vorzüglicher Artikel von HP - traurig werden: Grass, so muss man fast fürchten, lässt grüßen.
Ach, armes Qualitätsblatt SZ, wohin nur bist Du entschwunden?

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keldana 10.05.2012, 14:35
19. Wahlsieg ?

Ich kann dieses dumme Geseier von wegen Wahlsieg der FDP nicht mehr hören.
Sind wir mittlerweile soweit, dass der Verlust von 54,5% der Wählerstimmen den Wahlsieg bedeutet, nur weil die Umfragen vorher einen noch größeren Absturz vermuten ließen ?

KEINE der Parteien > 2% hat seine Stimmenzahl erhöhen können. Einzige Ausnahme ... die Piraten. Sie haben Ihre Stimmenzahl mehr als verdreifacht.
Aber hauptsache man kann sich irgendwie als Sieger bezeichnen. *Kopf schüttel*

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