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Krise der SPD: Schröder wirft Nahles "Amateurfehler" vor
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Ex-Kanzler Gerhard Schröder schaltet sich in die Krise der SPD ein: Im SPIEGEL rügt er Parteichefin Nahles für ihre Neigung zu flapsiger Wortwahl - und regt ein Comeback Sigmar Gabriels an.

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Hörbört 01.02.2019, 12:45
20. Gabriels ökonomischer Sachverstand reicht vielleicht für den Flohmarkt

Als Gabriel beim Werben für TTIP als Argument ins Feld führte, dadurch bekämen kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) Zugang zum US-Markt, war mir klar, dass da ein Blinder von der Farbe spricht. Okay, vielleicht hat er auch einfach mal eine dreiste Vera**che gewagt, um der Wirtschaft liebstes Vorhaben an die Frau und den Mann zu bringen. Das wäre aber noch schlimmer als "lediglich" von Tuten und Blasen keine Ahnung zu haben.

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misterknowitall2 01.02.2019, 12:45
21. Er möge den Mund halten

Schröder hat hier jedes Mitspracherecht verspielt. Und besonders sollte er niemanden Vorhaltungen machen, denn die schlechte Lage der SPD hängt nicht mit Nahles und ihren Entgleisungen zusammen, sondern mit dem sozialen Kahlschlag unter Schröder und seiner neoliberalen Politik. Aber das scheint der alte Mann verdrängt zu haben.

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Peer Pfeffer 01.02.2019, 12:47
22. Schröder und Gabriel

War es nicht Schröder, der die SPD mit den kaltherzigen Arbeitsmarktreformen namens H4 aus dem Sitz der Arbeitnehmerpartei in die neoliberale Mitte katapultiert hat und damit den Grundstein für den Niedergang der SPD gelegt hat? War nicht Gabriel lange genug Vorsitzender und hat den Niedergang fortgeführt, durch ständiges Wechseln von Positionen und anderen Ungeschicklichkeiten? Hat sich Gabriel nicht selbst aus möglichen Ämtern katapultiert durch zu grobe Häme gegenüber Schulz? Vielleicht sollten die Alt-Kanzler und -Vorsitzenden der SPD lieber ihre Frühstücksdirektoren- bzw. Ostoligarchenposten genießen und die nächste Generation beim Reparieren der SPD nicht weiter ins Handwerk pfuschen. Danke.

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v8triebwerk 01.02.2019, 12:48
23. Meister Gazprom

Der Mann des Realitätsverlustes -nach seiner verlorenen Wahl-, hat schon Martin Schulz bei seiner Wahl nicht helfen können. Damals 2005 sollte er das Land nicht mehr regieren. Auch wenn Gabriel wohl mehr ausrichten könnte in Richtung Rettung der SPD, Schröder war und ist kein Aushängeschild der SPD! Der Abgrund wurde mit ihm erst sichtbar.

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peterhausmann 01.02.2019, 12:49
24. Schröder wird...

..... in die Geschichte eingehen als Bundeskanzler, der mit seinen H4 Reformen in erster Linie das Wohl des Landes im Blick hatte. Das ist verglichen mit den nach ihm handelnden Politikern mittlerweile quasi ein Alleinstellungsmerkmal in einer Zeit in der A. Merkel -gefühlt- gegen den Willen des CSU Kreisverbandes Altötting keine unbequemen Entscheidung zu treffen in der Lage ist. Die Reformen waren aus damaliger Sicht richtig und notwendig und haben die Grundlage für die dann folgende Konsolidierung des Landes gelegt. Das in den nachfolgenden Jahren das H4 System nicht reformiert wurde kann man nun wirklich nicht GS anlasten!

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IgorwIgorw 01.02.2019, 12:49
25. Geht es Schröder wirklich um SPD?

Sicher nicht. Vor allem geht es ihm wohl um die neue Russlandpolitik seiner Partei. Dort liegen seine Interessen.
Seine Mitstreiter Steinmeier und Gabriel machten ja alles in seinem Sinne - nun haben die Genossen auch deutsche Interessen für sich entdeckt, und das macht dem Gazprom - Kanzler Sorgen.

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karljosef 01.02.2019, 12:49
26. Ein grotesker Vorschlag?

Um die SPD für die ursprüngliche Klientel (Arbeitnehmer) wieder wählbar zu machen, sollte nicht nur Schröder sondern außerdem alle, die an der Agenda und den Hartz-Gesetzen beteiligt waren, aus der SPD herausgeworfen werden.

Sie können gerne Ihre politische Zukunft bei der (sogenannten) "CDU" oder den Neoliberalen weitermachen und sind dort sicherlich willkommen!

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jr-minerals 01.02.2019, 12:50
27. Mal abgesehen ...

davon, dass er selber zum Untergang der Partei seinen Teil geleistet hat, hat er doch in Bezug auf Nahles einfach nur Recht. Wenn es eine so traditionsreiche und in der Vergangenheit erfolgreiche Partei nicht schafft, einen besseren Vorsitz zu finden als diese peinliche Person, na dann gute Nacht. Was will man in dieser Situation da noch mit Loyalität? Entweder es passiert endlich das nötige Erdbeben einhergehend mit einem radikalen Personalumbruch oder diese Partei wird es nichtmal mehr in den Bundestag schaffen bei der nächsten Wahl.

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sober 01.02.2019, 12:52
28.

Zurück zu den erfolgreichen Sigmar-Gabriel-Zeiten! Ähh...erfolgreich?? Die SPD leidet vor allem an einem Überschuss zu eitler Männer, die sofort illoyal werden, wenn sie einmal nicht in der ersten Reihe stehen dürfen. Faszinierend wie diese Männer die Partei über zwei Jahrzehnte hinweg von einem Minusrekord in den nächsten jagen, ohne dass ihr Ego dabei den geringsten Schaden nimmt. Wie wäre es denn noch einmal mit Steinbrück?

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Timbuk3 01.02.2019, 12:52
29. Oh je!

Über die Qualitäten von Frau Nahles möchte ich nicht diskutieren. Dieses Thema ist m.E. obsolet. Und der Agenda-Kanzler kann sich selbstverständlich zum Zustand seiner Partei äußern - schließlich ist er ja noch Mitglied! Aber ganz ernsthaft Sigmar Gabriel wieder auf den Schild heben zu wollen, ist für mich unfassbar. Dieser Politiker hat sich in seiner wetterwendischen Art als Funktionsträger seiner Partei nur in einer Hinsicht profiliert: als GAT - größter anzunehmender Taktierer! Die SPD braucht andere Charaktere, um wieder sichtbar zu werden.

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