Forum: Politik
Krise in der Ukraine: EU drängt Russland zur Zusammenarbeit
AFP

Die Europäische Union will die internationale Hilfe für die Ukraine koordinieren. Russland könne an dieser Initiative mitwirken. Dennoch soll Moskau das "souveräne Recht" des Landes respektieren, fordert EU-Erweiterungskommissar Füle.

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JnHDK 26.02.2014, 18:32
1. richtiger Zug

Einerseits wird klar gemacht, dass man sich nicht vom russischen Muskelspiel einschüchtern lässt und andererseits wird die Hand gereicht mit der Aussage, dass Russland eine essentielle Rolle in der Bewältigung der Krise spielen muss. Meiner Meinung nach ein kluger Schachzug in die richtige Richtung ohne Herrn Putin bloßzustellen.
Das Europa künftig mit einer Stimme reden solle bleibt wohl auf Grund Europas Fluch und Segen dem Souveränitätsbewusstsein der europäischen Staaten ein Wunschtraum Einzelner.

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ediart 26.02.2014, 19:42
2. Voraussehbar

Die EU ist im Vorfeld der Ukrainischen "Revolution" schon auf Konfrontationskurs mit ihren Gebetsmühlenartigen - Demokratie - Verheisungen zu Russland gegangen.
Jetzt ist ein Konflikt zwischen den Interessen beider Parteien unausweichlich. Russland wird die Nähe an seinen Grenzen von NATO und imperialen Bestrebungen der EU nicht so einfach hinnehmen, das liegt auf der Hand. Die USA verhalten sich in solchen Angelegenheiten was ihre Interessen betrifft immer sehr aggressiv. Das war immer normal und toleriert in der westlichen Welt. Europa und Russland müssen kooperieren sonst sieht es schlecht aus.

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IsaDellaBaviera 26.02.2014, 19:46
3. Ich glaube, dass die Ereignisse in der Ukraine sich bald auch in

Zitat von sysop
Die Europäische Union will die internationale Hilfe für die Ukraine koordinieren. Russland könne an dieser Initiative mitwirken. Dennoch soll Moskau das "souveräne Recht" des Landes respektieren, fordert EU-Erweiterungskommissar Füle.
Weissrussland, Russland und in der Türkei abspielen werden. Denn dieser Freiheits-Virus der ukrainischen Bürger ist hochansteckend, hochinspirierend und auch durch massivste Drohungen nicht mehr niederzuschlagen. Und ich glaube, das ist auch gut so.

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KingTut 26.02.2014, 19:51
4. Danke

Zitat von sysop
Kurz zuvor hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen betont, eine Lösung der Krise könne nur in Zusammenarbeit mit Russland gefunden werden. "Russland muss mit einbezogen werden, es wird keine Lösung ohne Russland geben"
Frau von der Leyen hat meinen Dank und Respekt für ihre realtätsnahe Einschätzung der Situation. Eine Lösung der Krise in der Ukraine ist tatsächlich nur mit Russland möglich. Die Amerikaner, deren Bevölkerung zu 95 % nicht mal weiß, wo auf dem Globus die Ukraine liegt, sollten sich zurückhalten. Jetzt sind vor allem die EU und hier vor allem federführend Deutschland gefragt und natürlich Russland. Ich kann Putin voll und ganz verstehen, wenn er darüber besorgt ist, dass die Amerikaner quasi vor seiner Haustür ihren Einflussbereich ausweiten. Als Russe würde ich mir auch so meine Gedanken machen, ob hier nicht ein neues NATO-Mitglied entsteht. Gebt den Russen das Gefühl, ernst genommen und nicht übervorteilt zu werden. Dann denke ich können wir mit deren konstruktiver Zusammenarbeit rechnen. Und je weniger Amerika in diesem Prozess zu melden hat, desto besser für alle Beteiligten. Das sage ich als Konservativer.

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DIKU1 26.02.2014, 21:36
5. Ukraine

Natürlich ist eine Lösung der Krise in der Ukraine nur in Zusammenarbeit der EU und Russland möglich. Aber, die Ukrainer müssen es in ihrer Gesamtheit auch wollen. Meines Wissens ist die Ukraine politisch so gespalten, dass es schwierig sein wird freie Wahlen und eine Vision für die Ukraine zu erreichen. Eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates ist im Völkerrecht nicht vorgesehen. Die Ukrainer müssen ihr Schicksal schon in die eigenen Hände nehmen und sich Entscheiden, wo es in Zukunft hingehen soll. Leider sehe ich im Moment keinen geeigneten Kader, der die Ukraine in eine Zukunft des Frieden führen kann.
Es ist anzunehmen, dass wieder einmal die finanzielle und wirtschaftliche Abhängigkeit der Ukraine deren Weg bestimmen wird. Bisher sieht alles wie Selbstmord der Ukraine aus.

Hilfe für die Ukraine koordinieren. Russland könne an dieser Initiative mitwirken. Dennoch soll Moskau das "souveräne Recht" des Landes respektieren, fordert EU-Erweiterungskommissar Füle.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-955860.html[/QUOTE]

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hdwinkel 26.02.2014, 21:56
6. Gespaltenes Land

Zitat von DIKU1
Natürlich ist eine Lösung der Krise in der Ukraine nur in Zusammenarbeit der EU und Russland möglich. Aber, die Ukrainer müssen es in ihrer Gesamtheit auch wollen. Meines Wissens ist die Ukraine politisch so gespalten, dass es schwierig sein wird freie Wahlen und eine Vision für die Ukraine zu erreichen...
Der Witz ist, daß grade der ukrainische Osten ziemlich schlechte Karten, und deshalb eigentlich ein starkes Interesse an möglichst rascher westlicher Annäherung haben sollte. Die Infrastruktur ist marode und von Rußland für echte Erneuerung keine Hilfe zu erwarten. Falls es eine wie auch immer geartete Spaltung des Landes geben sollte, kann im Westen quasi auf grüner Wiese modern neu beginnen.

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upsasa 26.02.2014, 21:58
7. Das ist ein Novum!

"..... erklärten die Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. Das Militärbündnis werde weiterhin die ukrainische Souveränität und Unabhängigkeit, territoriale Unversehrtheit, demokratische Entwicklung und das Prinzip der Unverletzbarkeit von Grenzen unterstützen."

Seit wann achten die USA oder NATO auf die "Unverletzbarkeit von Grenzen" der souveräner Staaten ??? Vielleicht mit einer unbemannten Drohne oder auch NSA-Schnüffeleien?!

Finde ich sehr überzeugend:)

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press_spie 26.02.2014, 23:27
8. Gewalt hat sich gelohnt aber die EU hat den Vertrauen gegenüber Russland verspietl

Die EU hat auf Stur und etwas provokativ , umgeschaltet , mit 600 hundert Millionen bei einem Schuldenberg von 45 Milliarden es ist ja klar dass Janukowitsch sagt njet .
Die EU- Politiker hätten nicht auf dem Maidan gehen dürfen , damit haben sie die Gewaltbereitschaft von manchen legitimiert ,die Wahlergebnissen auf arroganterweise vernichtet und das in einem Fremden Land . ES ist nicht berechtigt das was die EU Politiker auf dem Maidan inszeniert haben, was hätten die Deutschen denn gedacht wenn Putin oder Janukowitsch sich unter den Demonstranten bei der Stuttgart 21 gemischt hätten?
Vergessen sie nicht, Wahlen sind das einzige Demokratischen Instrumentarium damit jeder seine Meinung in Taten umsetzten kann, das tut er in dem seine Stimme frei und ins Geheim gibt diese Rechte wurden auf dem Maidan mit Gewalt überdeckt und gelöscht . Es gibt auch Menschen die nicht mit Gewalt ihre Meinung äußern wollen , Europa , was Wahlrechten im Ausland angeht , scheint ein wenig flexibler geworden zu sein, es ist nicht gut , als Friedensnobel nicht grade aufbauend .

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claudiosoriano 26.02.2014, 23:40
9. Europa

Zitat von ediart
Die EU ist im Vorfeld der Ukrainischen "Revolution" schon auf Konfrontationskurs mit ihren Gebetsmühlenartigen - Demokratie - Verheisungen zu Russland gegangen. Jetzt ist ein Konflikt zwischen den Interessen beider Parteien unausweichlich. Russland wird die Nähe an seinen Grenzen von NATO und imperialen Bestrebungen der EU nicht so einfach hinnehmen, das liegt auf der Hand. Die USA verhalten sich in solchen Angelegenheiten was ihre Interessen betrifft immer sehr aggressiv. Das war immer normal und toleriert in der westlichen Welt. Europa und Russland müssen kooperieren sonst sieht es schlecht aus.
hat sich schon viel zuweit aus dem Fenster gelegt. Putin wird sich zurecht demnächst gegen weitere Einmischung der EU und der USA etwas einfallen lassen! UDSSR-CUBA, verständlich für die Amis! USA-Ukraine ebenso verständlich für Russland! Die EU und Europa werden die Verlierer sein, und riskieren WK III!

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