Forum: Politik
Krise in der Ukraine: Janukowitsch will Opposition spalten
AFP

Im Machtkampf in der Ukraine bietet Präsident Janukowitsch der Opposition die Übernahme der wichtigsten Regierungsposten an. Die Offerte erscheint als letzter Versuch, die Koalition der Regimegegner zu spalten. Vor allem Vitali Klitschko steckt jetzt in einem schwierigen Dilemma.

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panzerknacker51 25.01.2014, 21:01
1. Die mediale

Zitat von sysop
Im Machtkampf in der Ukraine bietet Präsident Janukowitsch der Opposition die Übernahme der wichtigsten Regierungsposten an. Die Offerte erscheint als letzter Versuch, die Koalition der Regimegegner zu spalten. Vor allem Vitali Klitschko steckt jetzt in einem schwierigen Dilemma.
Begleitung dieses von der EU massiv in Szene gesetzten Putsches gegen eine durch Wahlen, die internationale Beobachter als korrekt bezeichneten, entstandene Regierung ist unerträglich. Der online-Ableger des ehemaligen Sturmgeschützes der Demokratie ist zum Sprachrohr der USA und seiner europäischen Vasallen verkommen.

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ghanima23 25.01.2014, 21:04
2.

Man kann gar nicht umhin als nach Lektüre des Artikels festzustellen, das die deutschen Revolutionäre und ihre Marionette Klitschko ein Problem haben und nicht so recht wissen, wie Sie damit umgehen sollen. :)

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11severinus 25.01.2014, 21:22
3. Besonnenheit und Intensität

Allen politisch Verantwortlichen ist Moment Besonnenheit zu raten - die Entscheidungen wiegen schwer - es steht auf des Messers Schneide - die Bewegung von oben, vom Verantwortlichen, dem Präsidenten selbst, urplötzlich in den Raum gestellt, fordert die Bewegung der Oppositionsführung.
Die Frage ist, ob weiterer Druck von unten den Präsidenten noch mehr in die aussichtslose Position bringen kann, nur noch zurücktreten zu können.
Dazu müssten, was hier bei Spiegel online erst allmählich bewusst zu werden scheint, mehr Solidaritätsaufstände im ganzen Lande in der Nacht oder am Sonntag stattfinden.
Das Problem ist die Einbeziehung der rechtslastigen Nationalisten in die Verantwortung eines Regierungsbündnisses auf Zeit bis zu schnellen Neuwahlen.
Guter Rat ist teuer, hier können nur langjährige Beobchter mit wissenschaftlichen Wissen oder politisch aktivem Führungswissen die Sache vorwärtsbringen. Die Intensität der Beratung und Wichtigschätzung muss in Europa erhöht werden und insbesondere ad hoc die Konsultation zu Russland gesucht werden. Nicht erst, wenn Putin planmäßig in Brüssel aufläuft, sondern viel schneller ist Konsultation auf höchster Ebene angesagt.
Von hier ist Herr Steinmeier in höchstem Maße gefordert.

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warndtbewohner 25.01.2014, 21:25
4. Ein vergiftetes Angebot.......

hoffentlich faellt die Opposition nicht darauf rein!

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Ishibashi 25.01.2014, 21:28
5. Guter Schachzug von Yanukowitsch

vor ein paar Monaten waren gerade mal 20 % der Bevölkerung noch pro Yanukovitsch (warum der Name immer mit Janukowitsch übersetzt wird ist mir ein Rätsel). Seine massive Korruption war selbst für Ukrainische Verhältnisse extrem, da war Tymoschenko dagegen ein Waisenknabe.
Dass der Westen bei dem Konflikt eine nennenswerte Rolle spielen soll ist wohl reines Wunschdenken einiger Foristen.

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captain2309 25.01.2014, 21:30
6. Vereinnahmung

Der Bewegung um Klitschko sollte es in erster Linie um einen totalen Umbau des bisherigen politischen Systems aus Moskauvasallen und Oligarchen gehen. Die Offensichtlich-, u.Durchsichtigkeit dieses Anbotes durch das Regime, die Protestführer ins Boot zu holen, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Die EU sollte an sich halten und mässigend einwirken, oder besser, sich komplett herauszuhalten., bevor die Differenzen, speziell mit Russland eskalieren könnten. Die kulturellen, geschichtlichen, strategischen und wirtschaftlichen Verknüpfungen und Interessen zwischen der Ukraine und Russland sind derartig massiv und weitreichend, dass die Gefahr eines überegionalen Konfliktes durchaus relevant werden könnte, sollte die EU ihren Einfluss über reine Handelsbeziehungen hinaus geltend machen. Hier bestehen unkalkulierte Risiken. In erster Linie für die EU.

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JKStiller 25.01.2014, 21:30
7. Keinen Plan

Zitat von ghanima23
Man kann gar nicht umhin als nach Lektüre des Artikels festzustellen, das die deutschen Revolutionäre und ihre Marionette Klitschko ein Problem haben und nicht so recht wissen, wie Sie damit umgehen sollen. :)
seit der orangenen Revolution, die auch nur ein Kampf um Macht und Pfründe war, hat der Westen. Wie auch, oder glaubte hier ernsthaft jemand, man kann die Ukraine so einfach der EU einverleiben und Putin macht den Kotau? Alle schreien nach der Demokratie, das Volk hat nichts zu fressen und Schuld sollen die Russen sein. Es wäre vielleicht mal an der Zeit, die politische Elite in der Ukraine mitsamt ihren Oligarchen genauer unter die Lupe zu nehmen. Die anbiedernde, zwielichtige Rolle unserer Politiker im angeblichen Kampf für die Freiheit dieses Landes kann man dann ja gleich mal mit untersuchen. Mir graut schon jetzt vor dem Ergebnis.

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großvisionaer 25.01.2014, 21:31
8. Der Oppositionsführer

und ehem. Kirmesboxer Klitschko, welcher nicht mal richtig ukrainisch sprechen kann, und wo die Leute den nicht mal zum Bürgermeister haben wollten. Der soll jetzt auf Befehl von EU/Nato/USA den Präses spielen ? Dieser Flashmob sollte so behandelt werden , wie die es verstehen.

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duff-man 25.01.2014, 21:32
9. ...

Zitat von sysop
Im Machtkampf in der Ukraine bietet Präsident Janukowitsch der Opposition die Übernahme der wichtigsten Regierungsposten an. Die Offerte erscheint als letzter Versuch, die Koalition der Regimegegner zu spalten. Vor allem Vitali Klitschko steckt jetzt in einem schwierigen Dilemma.
Ich verstehe nicht, warum die generelle Einstellung hier im SPON Forum pro-Russisch ist. Was viele hier nicht verstehen ist, dass die Ukraine ungewollt Teil der Sowjetunion war, somit für mehr als ein halbes Jahrhundert unter russischer Kontrolle. Russland würde natürlich weiterhin die Kontrolle behalten, auch wenn nicht offiziell. Das passiert zum Beispiel in der EU. Bulgarien ist regiert von pro-russischen, korrupten Landesverrätern und ist somit Russlands Trojanisches Pferd in der EU. Das sollte uns eigentlich Sorgen bereiten. Die monatelangen Proteste dort hatten leider noch keinen Erfolg. Diese sind zugegeben auch nicht dermaßen eskaliert.
Junge Ukrainer wollen sich eben die russische Herrschaft nicht gefallen lassen.

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