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Krise in Griechenland: Lafontaine fordert Ende des Euro
DPA

Der ehemalige Linken-Chef Oskar Lafontaine gibt dem Euro keine Zukunft. Im SPIEGEL plädiert er für eine Rückkehr zu einzelnen Währungen.

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new_eagle 11.07.2015, 08:43
10. Danke Herr Lafontaine!

Oskar Lafontaine beweist (wieder einmal) Rückgrat, wie auch damals als er als Bundesfinanzminister seinen Hut nahm um nicht für die unsoziale Politik von Gerhard Schröder (HARTZ4, etc.) mitverantwortlich zu werden. Schon damals hatte er Recht und heute wird er wieder Recht haben! Gebt den Griechen eine eigene Währung.

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g.wessels 11.07.2015, 08:44
11. Der Oskar ...

... hat wieder einmal Recht!
Ob es Politiker und Bevölkerung (speziell in Deutschland)noch einmal einsehen, dass es mit dem Euro kein gutes Ende nehmen kann ist fraglich. Bei der Bevölkerung besteht Hoffnung, bei den Politkern bekanntermaßen nicht. Nachdem weitere über 50.000.000.000 Euro in Griechenland auf nimmer Wiedersehen versenkt worden sind, könnte der eine oder andere Bürger nachdenklich werden.

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bytemare 11.07.2015, 08:45
12.

Nur weil Griechenland mit dem Euro Schwierigkeiten hat, soll er ganz weg?
Welcher Logik folgt er denn?
Bleiben Sie im Ruhestand Hr. Lafontaine und geniessen Sie die süssen Früchte Ihrer vergangenen Arbeit.

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wwwind 11.07.2015, 08:47
13. Ausnahmsweise

Hat er recht!
Der Euro als Währung für so unterschiedliche Volkswirtschaften, Sozialsysteme und Gesellschaftsstrukturen ist eine gigantische Fehlkonstruktion. Geschaffen von größenwahnsinnigen Politikern ohne jeglichen politischen Sachverstand.
Wer in die Geschichte eingehen will, schafft den Euro wieder ab!

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ecbert 11.07.2015, 08:48
14. Recht hat er !

Der Euro ist ein wunderschöner Traum. Da aber die Wirtschaft, Gesetzgebung und Anwendung in den einzelnen Mitgliedsländern sich völlig unterschiedlich darstellt ist eine gemeinsame Währung, wenn überhaupt, nur in Ländern mit ungefähr gleichen Bedingungen sinnvoll. Über eine gemeinsame Währung wie z.B. auch über Haftungen für andere Länder, TTIP, Ceta, Tisa usw. darf in einer Demokratie nur nach einer Volksabstimmung entschieden werden !

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kritischer-spiegelleser 11.07.2015, 08:49
15. Kann der Euro nichts dafür

wenn die Eurokraten durch irrsinnige Rettungsaktionen die Glaubwürdigkeit und Stabilität des Euro kaputtmachen und uns mit immer neuen Schulden überhäufen. Der Euro ist nicht zum Schuldenmachen für die EU da. Die EU braucht engere und überwachbare Regeln..

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question2001 11.07.2015, 08:53
16. Ende der 90er

Ich denke Lafontaine hat bereits Ende der 90er die richtigen Prognosen als einsamer Rufer, gemacht.
Dass der Euro Europa spaltet ist nun jedenfalls offensichtlich.
Es ist mir auch schleierhaft wie die Superstrategen das Projekt über ein technisch-bürokratische Mittel voran bringen wollen, wenn proportionale die innere Zustimmung der Europäer erodiert.
Dass Griechenland jetzt wieder "gerettet" wird ist einfach Ausdruck von
1. Feigheit Verantwortung zu übernehmen, auch Mutti laviert sich da durch, und
2. politischem Einfluss Frankreichs, das schon zu Beginn des Euro fatale Fehlentscheidungen durchsetzte. WO dann Ziehvater Kohl einknickte

Die Deutschen, gerade die ärmeren, zahlen das derzeit massiv, auch wenn Mutti das verschleiert. Sie können nicht mehr für die Rente oder harte Zeiten vorsorgen, weil es keine Zinsen mehr gibt. Importprodukte sind teurer als sie es ohne den künstlich aufgeweichten Euro wären. Und die Hunderte Milliarden sind kein Spielgeld sondern fallen uns noch auf die Füße. Dann wird der Sozialetat wieder gekürzt.

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viceman260 11.07.2015, 08:55
17. oskar wird sich das schon gründlich durchdacht haben

und er wird, wie schon zur deutschen einheit, recht behalten. allein es wird nicht passieren, solange sich die deutsche wirtschaft am euro dumm und dämlich verdient. allein das streben nach abschluss von ttip zeigt komplett in die andere richtung. merkel müsste es eigentlich besser wissen.das deutsche kapital isr schnell beim fressen aber langsam beim durchdenken der konsequenzen. 1914 und 1939 lassen grüssen, heute - noch - friedlich aber trotzdem agressiv.

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icke44 11.07.2015, 08:56
18. erstaunlich

Prof. Sinn und Oskar L. funken auf der selben Frequenz! Wer hätte dss gedacht! Es muss ja m.E. nicht der Euro komplett den Bach hinunter gehen. Aber wenn sich die Gemeinschaftswährung für einzelne Teilnehmer als ökonomisches Hindernis erweist, kann doch ein Festhalten nicht die Lösung sein. Um so achtsamer sollte mit neuen Kandidaten umgegangen werden!

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wo_st 11.07.2015, 08:56
19.

Zurück zu einzelnen Währungen, da hat L. ausnahmsweise recht. Keine erzwungene Gemeinschaftswährung wird ohne strikte Kontrolle und Regeln wirklich überleben. Zudem bei den schwachen Politikern niemals.

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