Forum: Politik
Krise in Griechenland: Lafontaine fordert Ende des Euro
DPA

Der ehemalige Linken-Chef Oskar Lafontaine gibt dem Euro keine Zukunft. Im SPIEGEL plädiert er für eine Rückkehr zu einzelnen Währungen.

Seite 26 von 46
five-oceans-buccaneer 11.07.2015, 12:15
250. Da sieht man mal wieder

dass ein Sozi von Wirtschaft nichts versteht. Entschuldigung - wer meint, dass alle EU Staaten umgehend in die eigen Waehrung zurueckgehen erlebte ein Desaster wie noch nic da gewesen.

Alle Wahrungen verlieren und die DM schiesst durch die Decke und aus mit Exporten und verleirt sogar noch z.T. den Binnenmarkt, da die viel billigeren Auslandsgueter gekauft werde.

Aber eben - so ein Schwachsinn kann sich Lafontaine erlauben, er hat ja seine Schaefchen im Trockenen.

Beitrag melden
stefangr 11.07.2015, 12:16
251. super Vorschlag

Wieder ein Umtauschkurs von 1 Euro gleich 2 DM. Der Rest von diesen Weichwährungen ist ja eh nichts wert. Vielleicht noch die Finnmark. Der Euro ist und war ein Hirngespinst. Er sollte eine Diktatur der Spekulanten und Großkonzerne über Europa herstellen, Brüssel ist ja nur ein Erfüllungsgehilfe dieser TTIP Mächte, die alles unterjochen möchten und ihre eigenen Gesetze schreiben.
Lafontaine sollte aber seine Meinung mal mit der Wagenknecht abstimmen, weil die garantiert gegensätzlicher Meinung ist. Der Teuro ist ja auch ein Projekt von den Schwarzen und dem Dicken. Der Dicke hat den Ossis Milliarden von DM geschenkt, obwohl die Zonen Mark null Wert hatte, ähnlich verlief es beim Teuro. Alles Fehlentscheidungen, die man dringend rückgängig machen muss, zumindest im Euro.
Lafontaine musste nur zurücktreten, weil die Versicherungskonzerne ordentlich besteuern wollte und Schröder das nicht wollte.

Beitrag melden
physikus_alt 11.07.2015, 12:18
252. Auch Physiker können irren

Hier irrt der Oskar Lafontaine gewaltig. Der EURO ist das verbindende Element in der Geschichte Europas.
Was fehlt ist eine europäische Solidarität, das Griechenland Problem ist schon fünf Jahre alt, kein Finanzminister, keine Regierung hatte sich dran gestört den Griechen zu helfen, niemand hatte ihnen Zwänge auferlegt wie heute, sein dem Februar 2015.

Beitrag melden
tinosaurus 11.07.2015, 12:20
253. richtig

Ausnahmsweise muss ich Lafontaine zustimmen. Die Eurozone war von Anfang an eine Fehlgeburt. Europa könnte erstmal auf anderen Gebieten Einigkeit üben und zusammen wachsen. Bislang wird nur deutlich, dass Europa stark zerstritten ist wie z.B. in der Flüchtlingsfrage.Polizeilich und militärisch könnte man enger zusammen arbeiten und vielleicht eine gemeinsame Verteidigung ins Auge fassen. Dadurch könnte auch viel Geld eingespart werden. Ansonsten haben die jungen Leute ohnehin schon lange kein Problem sich bei aller Vielfalt als Europäer zu fühlen und zu verhalten.

Beitrag melden
bammy 11.07.2015, 12:21
254.

Zitat von zoonix
Das ist nicht typisch deutsch, dass nennt der intelligente Mensch "Vernunft". Aber nach der neo liberalen Heilsleere werden nicht funktionierende Dinge nicht zurückgenommen, man versucht die Dosis zu erhöhen oder so lange die Dinge zu verbiegen, bis der Kram passt. Egal, ob es der Mehrheit schadet oder nicht!
Doch. Sie bestätigen mit Ihrem Post. Im Zweifelsfall ist der Neoliberalismus Schuld.

Beitrag melden
stefan.martens.75 11.07.2015, 12:21
255. Passiert wenn man nicht zuhört

Zitat von Peter Langer
Oskar Lafontaine hat schon die Wiedervereinigung für falsch gehalten und natürlich die Ablösung der Ostmark durch die D-Mark. Als Finanzminister hat er sich international mit seinen skurilen Ideen lächlich gemacht und wurde von allen Finanzministern geschnitten, weshalb er nach 7 Monaten zurück trat. Sein neuester Vorschlag reiht sich nahtlos in diese Irrlichter ein.
Lafontaine hat schon so oft recht gehabt, dass es peinlich für ihn ist, denn kein Deutscher mag Rechthaber.
Lafontaine hat nicht die Deutsche Einheit abgelehnt sondern darauf hingewiesen, dass Ostdeutschland auf Jahre höchstwahrscheinlich auf Jahrzehnte gesehen auf Transferleistungen angewiesen sein wird.
Recht gehabt!
Lafontaine hat ab 2004 die Talkshows verpestet und uns alle vor den Banken gewarnt die uns zu Tode zocken.
Recht gehabt.

Und das die Ablösung der Ostmark durch die D Markt im 1 zu 1 Verhältnis absoluter Schwachsinn war, dass ist auch heute noch unbestritten. Zu Erinnerung es war Wahl. Umtauschkurs 1:1 ab 01.10.1990 Bundestagswahl 02.12.1990 Sicher nur Zufall..........

Also er mag ein linker Spinner sein aber Finanzpolitisch gibt es kaum einen kompetenteren Politiker.

Beitrag melden
percystuart 11.07.2015, 12:22
256. Oskar sollte eine neue eurokritsche Partei gründen....

und für die Abschaffung des Euros kämpfen - jetzt wo sich die AfD selbst zerstört hat und eine Alternative zum Euro von sehr vielen Bürgern gewünscht wird, könnte er beim Wahlvolk offene Türen einrennen.
mfg

Beitrag melden
Luscinia007 11.07.2015, 12:23
257.

Zitat von ohlala!
Ich nehme an, Sie essen gerne Schafkäse und griechische Oliven und diese sind Ihnen bei Aldi immer noch zu teuer, da Sie ja Ihr hart verdientes Geld nicht zu Fenster hinauswerfen wollen... Aber auf der anderen Seite dürft die Abwertung einer griechischen Währung dazu führen, dass Griechenland auf einen Schlag zum Vorreiter bei dem Erreichen der Klimaziele wird, da sich fast kein Grieche mehr ein Auto, das dazugehörige Benzin bzw. die erforderlichen Ersatzteile, wenn es denn mal kaputt geht, mehr leisten kann. Die Griechen werden also auf's Fahrrad umsteigen müssen. Wenn man die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Währungsabwertung beurteilt, sollte man eben nicht nur bis zu seiner Gartenpforte im beschaulichen Merzig blicken...
warum sollten die Griechen mit der Drachme nicht Autos aus griechischer Produktion fahren können, statt teuer PKWs aus dem Ausland zu importieren? Es gibt selbst heute noch ein paar wenige Automobil-Unternehmen in Griechenland.
Das schafft Arbeitsplätze in Griechenland, Steuereinnahmen usw.

Aber wer will, dass die Griechen Daimler und BMWs oder gar deutsche Rüstungsprodukte kaufen, der muss den griechischen Konsum schon über eine Währungsunion und/oder Kredite und/oder Hilfsprogramme selbst finanzieren.

Beitrag melden
Zeckenzange 11.07.2015, 12:25
258.

Wie schon so oft, ist er der Zeit voraus.

Beitrag melden
bammy 11.07.2015, 12:25
259.

Zitat von Luscinia007
Ach, hat jetzt auch Oskar Almighty den regionalen Strukturwandel im Saarland bewirkt, hat er etwa die vor ihm regierenden CDU-MPs mit übersinnlichen Kräften animiert, aus dem Steinkohlebergbau auszusteigen, und ab den 60er Jahren die Bergwerke dazu gebracht, keine Kohle mehr zu liefern? Dann sollte dieser Mann auch unbedingt Bundeskanzler werden, bei diesen Fähigkeiten!!! Immerhin hat er es geschaft, den Scherbenhaufen, den die vor ihm regierende CDU/FDP hinterließ, einigermaßen aufzuräumen. Und: das Volk mag die faulen Versprechungen, denn sie hören sich immer besser an als die nackte Wahrheit. Niemand weiß das besser als Lafontaine, den mit der Wahrheit hat er die Bundestagswahl 1990 verloren ;-)
Auch unter Lafontaine hätte eine Wiedervereinigung statt gefunden. Wir hatten keine andere Wahl. Da Lafontaine daherschwätzen wie er will. Vor Sachzwängen kann auch er sich drücken. Das nennt man dann Politik.

Beitrag melden
Seite 26 von 46
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!