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Krise in Griechenland: Wehe, wenn die Troika kommt
dapd

Am Sonntag entscheidet sich das Schicksal Griechenlands - oder? Wichtiger noch als die Parlamentswahlen könnte der Besuch der Troika aus EZB, IWF und EU und die neue Verhandlungen zum Euro werden. Dann zeigt sich, ob das Land unter dem Druck zusammenbricht.

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Nonvaio01 14.06.2012, 16:59
1. Wieso das Land?

Zitat von sysop
Am Sonntag entscheidet sich das Schicksal Griechenlands - oder? Wichtiger noch als die Parlamentswahlen könnte der Besuch der Troika aus EZB, IWF und EU und die neue Verhandlungen zum Euro werden. Dann zeigt sich, ob das Land unter dem Druck zusammenbricht.
Wenn der neue Gewaehlt wird wovon man zu 90% ausgehen kann, dann kann sich die Troika mal warm anziehen.

Der Deutsche Buerger weiss gar nicht wieviel Deutsche Banken in Gr verzockt haben.

Merkel ist Griechenland total egal, Sie will nur das die Deutsche bank und er Deutsche Pensionsfond erhalten bleiben. Denn der Staat hat massen in Gr investiert, wenn die nun aufeinmal sagen, aetsch wir geben euch einfach nichts mehr, sieht es dunkel in D aus.

Das geld was Gr gegeben wird, um schulden zu zahlen fliesst doch direckt wieder nach D. Wenn Gr nicht zahlt dann kann D Mrd abschreiben.

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GlobalerOptimist 14.06.2012, 17:12
2. Ist die Trojka schuld?

Lieber Hr. Malouhos,

zwei Fragen:
1. Warum ist die Trojki überhaupt gekommen?
2. Richtig, selbst haben wir nichts gemacht.
Bedenken Sie, richtig lustig wird es erst, wenn die Trojki die Fahnen einzieht, denn das heißt dann: hoffenungsloser Fall.

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sprechweise 14.06.2012, 17:29
3.

Der Beitrag wirkt wirr. Liegt das (nur) an der Übersetzung?

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michlin 14.06.2012, 17:32
4. griechenland

es ist ganz klar,und das muss nicht nur die deutsche regierung(neben allen anderen regierungen,die sich in europa zwangsläufig damit befassen....,....zwangsläufig deshalb,weil sich diese länder - bislang - selbst nicht in diese prekäre situation gebracht haben, sondern die griechen alleine!) feststellen,wo es langzugehen hat .die deutschen sind ,zuvorderst in der präsenz einer sehr forsch auftretenden,aber realistisch agierenden,starken kanzlerin und ihres flankierenden finanzministers,der seine hausaufgaben gut gemacht hat,diejenigen,die den klaren text aussprechen, mag er noch so unbequem klingen :die griechen haben die jahre seit ihren eu-und eurozonen-beitritten über ihre verhältnisse gelebt,haben die reichen noch reicher werden lassen.jetzt werden die armen noch ärmer,eventuell kommen aus der reichenfraktion ein paar noch hinzu.und das schmerzt ungemein.das glück dauerte eben doch bloß nicht allzu lange,und der bürokratische wasserkopf,den sich die griechischen behörden angefuttert haben,brauchte äusserst lange,um hier die notwendige einsicht - geschweige denn für das maß der nötigen konsequenzen - einsicht zu erhalten - es bestehen daher nicht unbegründete zweifel, ob und inwieweit das volk der griechen in seiner gesamtheit diesen sachverhalt im vollstand aufgenommen hat. ich schließe mich jedenfalls der aufforderung an,dass die griechen endlich einmal anfangen sollen,ihre steuern,mit denen sie sich selbst in der waage halten, bezahlen soll(t)en! tun sie das nicht(mehr),so ergibt dies eine schräglage und der kahn säuft ab...,es steht zu befürchten,dass die demnächst,also in den nächsten tagen,passieren wird. sie sollen endlich bezahlen,was sie sich auf pump geholt haben.und mag es noch so lange dauern, dies ausreichend zu tun....,immerhin ist griechenland nicht allein,das wurde hinlänglich bewiesen,und die frischen hilfsgelder,um den schornstein nicht am rauchen zu hindern,sind als erschreckend hohe summe fast verzögerungsfrei geflossen- es dauerte nur deshalb so lange,weil die griechische regierung nicht den schneid hatte,die situation ihrem volk ausreichend klarzumachen! ich bezweifle im übrigen noch immer, ob alles so,wie es wirklich ist,in den köpfen der menschen dort angekommen ist. sie müssen sich wahrscheinlich noch ihre eigene realität zusammenzimmern. um einsparungen und verknappungen werden die menschen in hellas jedenfalls nicht herum kommen.
dies meint: michael linsner ; michlin@arcor.de

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BettyB. 14.06.2012, 17:42
5. Wie bitte?

Da bricht ein Land zusammen? Wie soll das gehen? Gibt es nach dem Besuch der Troika ein durch diese veranlaßtes riesiges Erdbeben?

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spontroll 14.06.2012, 17:45
6. Ein erfrischend sachlicher Kommentar

aus Griechenland! Vielleicht ein Hinweis darauf, daß der Weg gegenseitiger Schuldvorwürfe und Forderungen nun seinem Ende entgegen sieht.
Sollte wirklich die Erkenntnis Raum greifen, daß sowohl weder weitere Hilfszahlungen in den Bevölkerungen der Geberländer, noch einschnürende Reformen bei den Griechen durchzusetzen sind, öffnet sich vielleicht auch zunehmend die Einsicht in wirkliche Notwendigkeiten...immerhin wäre Griechenland anderen "PIIGS" damit dann einen Schritt voraus.

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spontroll 14.06.2012, 17:47
7. Was passiert,

Zitat von analysatorveritas
Die der EU, der Troika und des IWF als Geberländer und Gläubiger oder ist die Position Griechenlands als kaum mehr leistungsfähiger Schuldner die bessere? Die ökonomische Situation in Griechenland selbst verschärft sich von Tag zu Tag, ein verstärkter Kapitalabfluss von dort findet statt und erschwert die Situation weiter ungewollt. Für die erfolgreiche Umsetzung von grundlegenden Neuausrichtungen und zahlreichen tiefgreifenden Reformen fehlt zudem einfach die Zeit und die Mittel. Eine neue griechische Regierung wird also versuchen, eine Nachverhandlung über die zusagten und beschlossenen Absprachen zu erreichen, weitere Lockerungen der Spar- und Sanierungsauflagen zu bekommen und weitere finanzielle Hilfen einfordern. Ein freiwilliger Austritt Griechenlands aus der Eurozone dürfte nicht zu erwarten sein, egal wie diese neue Regierung aussieht und wer diese auch stellen und führen mag.
wenn die Kanzlerin wirklich mal stur bleibt und den Griechen endgültig den Geldhahn zudreht?

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spontroll 14.06.2012, 17:48
8. hm....

Zitat von BettyB.
Da bricht ein Land zusammen? Wie soll das gehen? Gibt es nach dem Besuch der Troika ein durch diese veranlaßtes riesiges Erdbeben?
...klingt ja nach völlig neuen Lösungsansätzen... ;-)

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harpy 14.06.2012, 17:54
9. Oh man, ihr kapiert es nicht, oder?

Zitat von sysop
Am Sonntag entscheidet sich das Schicksal Griechenlands - oder? Wichtiger noch als die Parlamentswahlen könnte der Besuch der Troika aus EZB, IWF und EU und die neue Verhandlungen zum Euro werden. Dann zeigt sich, ob das Land unter dem Druck zusammenbricht.
Hallo, liebe Spiegel-Redakteure.
Das Schicksal Griechenlands ist bereits entschieden.
Und das der restlichen EU auch. Außnahme hierbei bildet logischerweise die City of London, der Stadtstaat in der Hauptstadt von Großbritannien.
Die sind die eigentlichen Sieger, genau wie die amerikanischen Banken.
Mit nur wenig Aufwand kann jeder Depp im Internet herausfinden, dass Goldman Sachs und Moodys die Griechen mit Bilanzfäschungen in die EU gebracht haben. Und hinterher haben sie die eh schon marode Wirtschaftslage des Landes ihrer letzten finanziellen Reseven entlockt.
Natürlich sind die Griechen jetzt sauer auf die Deutschen, weil die Privatbanken und Ratingagenturen ja sowieso alles dürfen.
Ich wäre auch auf Frau Merkel sauer, denn sie hat den ESM durchgewinkt.
Wie Gregor Gysi schon in seiner Bundestagsrede im Frühjahr meinte:
Was hier geschieht, wird den Politikern die letzte Macht nehmen und die europäischen Völker für immer in die Sklaverei der Privatbanken legen.
Alleiniger Grund hierfür ist die Beendigung der Konkurennz des Euros als Weltleitwährung neben dem Dollar.
Fragen sie mal den Irak, Lybien oder demnächst auch den Iran, warum sie platt gemacht werden. Weil sie ihre Transaktionen in Euro abwickeln wollten/wollen.
Anstatt immer nur über Symptome zu berichten, wäre es wesentlich konstruktiver, der Spiegel würde endlich wieder seinen Investigativjournalismus ernst nehmen, der ihm einst inne wohnte.
DIe Ursachen sind wesentlich interessanter als die Symptome, weil diese zu bekämpfen bedeutet, gegen die Windmühlen anzutreten.
Aber entschuldigung, haben da die Aufsichtsräte was dagegen?

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