Forum: Politik
Krise in Venezuela: Die Methode Maduro
PRENSA MIRAFLORES HANDOUT/EPA-EFE/REX

Er wurde einst als tumber Ex-Busfahrer verspottet, der durch Zufall an die Macht gekommen ist: Doch allen Krisen zum Trotz hält sich Venezuelas umstrittener Staatschef Nicolás Maduro im Amt. Wie gelingt ihm das?

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AxelJanssen 04.02.2019, 08:40
10. Maduro ist ein Mann Habanas

Er war ja nie ein einfacher "Busfahrer". Zunächst durchlief er auf einer Ausbildung zum Polit-Aktivisten. In Caracas fand er dann eine Beschäftigung als Busfahrer und konzentrierte sich dort direkt auf die gewerkschaftliche Arbeit.
Heute sind tausende von kubanischen Geheimdienst-Experten aktiv. Auf deren Expertise stützt sich Maduro und seine Polit-Fraktion der Frente Francisco de Miranda. Die hat in den letzten Jahren die Militär-Fraktion unter Diosdado Cabello aus Schlüsselpositionen verdrängen können. Ich halte Nicolas Maduro selbst nicht für intelligent. Er hält sich nur an die Vorgaben der kubanischen Experten und handelt damit intelligent.
Wir könnten vielleicht dem unseeligen Spuk sehr ein friedliches Ende setzen, indem wir der kubanischen Führung zu verstehen geben, dass die vielen europäischen und kanadischen Touristen auch ausbleiben können.

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Bernhard.R 04.02.2019, 08:41
11. Das lästige Völkerrecht

Es steht den Nato-Politikern immer wieder im Wege. So auch diesmal. Die UN Charta verbietet in Artikel 2 Absatz 7 die Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates. Dazu gehören Wahlen. Sie tun es trotzdem, da sie darauf vertrauen, daß die Medien sie nicht dafür verurteilen.

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artur.d 04.02.2019, 08:42
12. Geil, nicht einmal das Wort Öl-(Interessen) erwähnt :)

es ist immer das gleiche, gehts um ÖL verblasst die Mainstream Berichterstattung zu Chimere – Journalisten sind auch nur abhängig Beschäftigte und sägen - wohl die meissten - zwangsweise am Ast auf dem sie leben.

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Drscgk 04.02.2019, 08:43
13. Die Krise in Venezuela ist nicht die Methode Maduro,

sondern auch diese Krise ist die Methode USA. Genauso, wie sie überall in der Welt von den USA praktiziert wird und die weltweit jahrzehntelang wuchernde politische Scherbenhaufen hinterlässt, quer durch das Länderalphabet Scherbenhaufen hinterlässt, von Afghanistan über Ägypten, Brasilien, Chile usw.usf.

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im_ernst_56 04.02.2019, 08:50
14.

Zitat von hello_again
Maduro hat 2 der letzten 3 großen Wahlen gewonnen. Wer von einer "Minderheit" spricht, die zu ihm hält, sollte sich mit der Realität genauer auseinandersetzen..
Auf welche Weise hat Maduro die letzte Präsidentenwahl gewonnen? Ich erinnere mich an den seltsamen Wahlzettel, den irgendeine Zeitung abgedruckt hatte und auf dem Maduros Foto mehrfach erschien, und zwar für jeden Kandidaten, der ihn unterstützte einmal. So war der halbe Wahlzettel mit Maduro-Fotos vollgekleistert. Aber vermutlich war das nur eine Fälschung. Die Wahl ist superdemokratisch gewesen, die Wahlkommissionen und der Oberste Gerichtshof waren völlig unabhängig und nicht mit Anhängern Maduros besetzt.

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pecaracas 04.02.2019, 08:54
15. Wer weiss denn sowas...

Zitat von fatherted98
Nur die Menschen die vorher eben gar nichts hatten und danach wenigstens ein bisschen...halten Maduro in Angedenken an Chavez noch die Treue....aber auch dieser Rückhalt bröckelt an Gesichts der katastrophalen Versorgungslage. Mit Guidano kommen übrigens die alten Ausbeuter.....
In einer Sache liegen sie richtig, korruption gab es vorher auch, aber sie fuehrte das Land nicht in den Ruin, und sie liessen auch die Linken klauen, aber.. die Alphabetisierung wurde von den Vorgaengern eingeleitet. Es gab Krankenhaeuser fuer die Bevoelkerung, kostenlos fuer die Armen. Es gab Medizin. Kleinkinder mussten nicht in der "basura" nach Essen suchen. Glauben sie, dass eine nachfolgende Regierung es schlechter machen kann als diese linken Blutsauger?

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nixkapital 04.02.2019, 08:55
16. ....

Maduro mag unfähig, korrupt, etc. sein. Ich kann das nicht so richtig beurteilen, weil sich ja alle westlichen Medien einig sind und entsprechend entrüstet aus Venezuela berichten. Was mich aber mehr beschäftigt, ist das doktrinäre, repressive Verhalten des Westens, das das Chaos in Venezuela verstärkt. Mich beschleicht das Gefühl, man will die Zeit zurückdrehen in den Zustand vor Chavez. Dann ist wieder eine Oligarchen-Clique an der Macht. Korruption und Machtmissbrauch würden weiterhin blühen. Aber das würde die westliche "Wertegemeinschaft" nicht weiter stören - frei nach dem Motto: "They are bastards, but they are our bastards."
Wäre Venezuela nicht eines der errdölreichsten Länder, würde es nicht auf der Speisekarte der USA stehen.

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magnuskn 04.02.2019, 08:56
17. Doppelte Moral

Hier wird mal wieder klar, das Spiegel Online komplett auf Regierungslinie und USA-treu berichtet. Sehr traurig für ein Presseorgan, das sich mal früher als das "Sturmgeschütz der Demokratie" bezeichnete. Einseitig wird über Todesschwadronen und Banden des Präsidenten berichtet, die massive Gewalt und die Terrorkampagne, welche die Opposition über die letzten Jahre durchgeführt hat werden unterschlagen. Das die Wirtschaft massiv durch die Sanktionen der USA eingebrochen ist wird ebenso weggelassen.

Es ist schon echt traurig, besonders wenn dann in anderen Artikeln selbstmitleidig darüber gemosert wird, warum denn bitte die Deutschen ihrer Presse nicht mehr vertrauen. Glücklicherweise kann man sich dank dem Internet auch noch einfach aus den Quellen anderer Staaten oder von anderen Journalisten, die noch nicht komplett im Establishment-Meinungs-Sumpf versunken sind, informieren. Ich empfehle jedem, der Englisch kann, auf Youtube einmal die Empire Files anzuschauen. Abby Martin macht gute Arbeit, den Block der westlichen Narrative aufzusprengen und *war* auch in Venezuela um mit den Bewohnern zu reden. Ein weiterer zu empfehlender Reporter ist Max Blumenthal, mit seinem Kanal The Grayzone.

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Nonvaio01 04.02.2019, 08:56
18. Leben wir in Suedamerika?

oder warum muessen nun taeglich mindestens 2 berichte ueber Venezuela erscheinen.

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viceman 04.02.2019, 08:57
19. so ist es,

Zitat von thequickeningishappening
Die USA haben ca 900. Normalerweise ist Ein General Divisionskomandeur. In Venezuela (bei ca 85.000 Mann in Den Streitkräften) kaemen gerade mal 42 Soldaten auf Einen General (Das macht Normalerweise Ein Leutnant als Zugführer). Da muessen wohl noch Einige ueber laufen bis es weh tut.
noch dazu , wenn diese 'generäle' erbärmlich bezahlt werden... das dürfte dann eher eine gefahr für maduro sein.
ich frage mich nur, wo denn die entrüstung der usa und der eu beim wahlbetrug letztes jahr in hinduras hin ist ? oh, da war ja durch den ausfall ( us-gestützter ? ) computerprogramme der bis dahin sicher führende linke kandidat schwupp,diwupp zum verlierer geworden... - naja 'demokratie# nach us-gusto eben, ein blick nach washington oder auch brüssel genügt

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