Forum: Politik
Krise in Venezuela: "Wir bringen Hilfe, stürzen die Diktatur und sind wieder frei"
AFP

An Venezuelas Grenzen sammeln sich Unterstützer von Interimspräsident Guaidó. Ihre Hoffnung: Mit den dringend benötigten Hilfsgütern soll auch der Machtwechsel kommen. Staatschef Maduro hält mit Gewalt dagegen.

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Markus.Wohlers 23.02.2019, 18:10
1. Alles schon lange vorbereitet

Die Amerikaner haben das ganze Problem in Venezuela schon lange vorbereitet. Seit der neue brasilianische Präsident an der Macht ist, wird noch mehr Druck auf Venezuela ausgeübt. Mir tun die Menschen leid.

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bijae 23.02.2019, 18:27
2.

Zitat von biesi61
wie hier Hurra-Propaganda für einen US-gesteuerten Putschisten betrieben wird, der das freie Volk Venezuelas wieder unter die Knute des Großkapitals zwingen soll.
Es ist ja gut und schön, dass ein Volk "frei" ist, aber worum können dann immer nur wenige in so einem System die Freiheit auch ausleben und genießen?

Und jetzt sagen sie nicht, dass die USA alles in Venezuela kaputt gemacht hat. Der versuch des "freuen" Volks gab es schon so oft, auch schon auf deutschem Boden, und was ist aus allem geworden.

Ob links oder rechts, am Ende wollen immer nur ein paar wenige allen anderen Ihren Lebensstil aufdrücken.
Ich weiß unser eigenes System ist nicht perfekt, und hier muss viel getan werden. Aber weder Rechts noch Links ist die Lösung sondern Liberal (und das meine ich nicht wirtschaftlich) sondern Gesellschaftspolitisch.
Aber um sowas zu bekommen, befürchte ich sind die Menschen noch nicht weit genug, es herrscht noch zu sehr der Egoismus und die Problematik immer die Probleme bei anderen zu suchen.

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Der Pragmatist 23.02.2019, 18:28
3. Sozialismus ist schoen

Venezuela ist eine Absage an alle, die immer noch glauben dass Sozialismus das Paradies auf Erden ist. Er hat nichts als Misere fuer die Menschen gebracht

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viceman 23.02.2019, 18:29
4. Information ist etwas

anderes, das hier ist propaganda. übrigens ist die armutsquote in der genannten kolumbianischen grenzstadt über 40%... also höher als auf der venezolanischen seite...

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medienskeptiker 23.02.2019, 18:30
5. aus Russland sind 300 Tonnen Hilfsmittel gekommen

worde es den USA um die Menschen in Venezuela gehen würden sie die Sanktionen aufheben und die eingefrorenen Geldmittel freigeben (so wie die Briten das Gold). Die show dient nur dafür einen US gesteuerten Regime change umzusetzen...und leider sind europäische Staaten soweit gegangen die UN Charta und die eigenen Verfassungen zu brechen. Eine beschämende Situation.

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Nania 23.02.2019, 18:35
6.

Zitat von biesi61
wie hier Hurra-Propaganda für einen US-gesteuerten Putschisten betrieben wird, der das freie Volk Venezuelas wieder unter die Knute des Großkapitals zwingen soll.
Bei aller Kritik, die man an den USA und auch der aktuellen Politik haben kann, man darf nicht vergessen, dass es Maduro ist, der Venezuela heruntergewirtschaftet hat und dass es auch Maduro ist, der Hilfsgüter nicht ins Land lässt.
Natürlich verfolgen die USA vorrangig politische Ziele, natürlich spielt das Öl eine Rolle, vermutlich spielt auch die Ideologie ganz entschieden eine. Aber es ist kein Geheimnis, dass es den meisten Venezuelern gerade am Nötigsten mangelt, dass das Land auf eine humanitäre Katastrophe zusteuert oder sogar schon darin ist. Und statt, mit Misstrauen, aber Kontrolle, die Hilfsgüter ins Land zu lassen, riegelt Maduro immer weiter ab und das auf Kosten der eigenen Bevölkerung; die scheint für ihn nämlich nicht zu zählen. Und jetzt behaupten Sie bitte nicht, dass die letzten Wahlen in Venezuela auch nur im Ansatz demokratisch gewesen seien.

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HeisseLuft 23.02.2019, 18:35
7. :-)

Zitat von biesi61
wie hier Hurra-Propaganda für einen US-gesteuerten Putschisten betrieben wird, der das freie Volk Venezuelas wieder unter die Knute des Großkapitals zwingen soll.
Wo es sich das freie Volk doch so wohlfühlt unter der Knute der Freiheit und der "Colectivos" auf ihren Motorrädern, die Maduro und seine illegal zustandegekommene verfassungsgebende Versammlung schwingen. Es ist sicher auch kollektiv begeistert davon, dass sie nun alle Millionäre sind. In der Landeswährung. Leider gibt es da noch das kleine Problem, das Brot schnell Milliarden kostet. Aber das ist eine Petitesse, die im weiteren Lauf des Sozialismus demnächst in hundert oder zweihundert Jahren überwunden sein wird.

Ebenso der Medikamentenmangel. Da sind die ausländischen Unternehmen schuld, die unverständlicherweise harte Devisen verlangen. Die man gerade nicht hat. Wie zuvorkommend sind da doch China und Russland, die den Rest der schmalen Ölförderung unentgeltlich kassieren, als Rückzahlung für Milliardenkredite. Deren Verwendung hat zum Wohlstand des venezolanischen Volks ungemein beigetragen. Nun, zumindest eines Teils des venezolanischen Volks. Sofern es Maduro nahesteht, natürlich.

Ja, vollkommen unverständlich.

Achso: die Welt wird sich auch in ein paar Jahren noch daran erinnern, auf welcher Seite ein Trump (ja, ausgerechnet der) standen. Und auf welcher Seite unsere werten sogenannten "Linken".

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Bernd Paysan 23.02.2019, 18:36
8. Könnt ihr wenigstens schreiben, wie viel Geld Venezuelas eingefroren

ist? Nur so als Vergleich? Erst im Januar haben die USA 7 Milliarden Dollar des Vermögens von Venezuelas „eingefroren“, also geklaut und werden es nur wieder hergeben, wenn ihr Wunschkandidat Präsident ist. Wie viele Tonnen Medikamente und Lebensmittel könnte Venezuela kaufen, wenn es nicht daran gehindert würde?

Und jetzt bitte nicht mit dem Argument kommen „Sozialismus funktioniert nie“. Als Siemens und Alstom fusionieren wollten, brachten sie als Argument (!), dass ihr Konkurrent, die halbstaatliche CRRC Chinas, ja als quasi volkseigener Betrieb so viele Vorteile hat, dass man mit denen unmöglich konkurrieren kann, wenn man eine freie Marktwirtschaft hat. Das gleiche Argument hört man bei Huawei und deren Vorsprung bei 5G, können wir hier als Marktwirtschaft leider nicht konkurrieren. Oder bei den PV-Panels, die hier mit Strafzöllen verkauft werden, um die Energiewende teurer zu machen: Da sind wir auch nicht in der Lage, gegen den Sozialismus anzustinken.

Wir sind nur in der Lage, den Sozialismus mit brutaler Gewalt zu besiegen, wenn wir in einer Position der Stärke sind. Das ist alles.

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Nania 23.02.2019, 18:36
9.

Zitat von Markus.Wohlers
Die Amerikaner haben das ganze Problem in Venezuela schon lange vorbereitet. Seit der neue brasilianische Präsident an der Macht ist, wird noch mehr Druck auf Venezuela ausgeübt. Mir tun die Menschen leid.
Bei aller Liebe: heruntergewirtschaftet haben das Land Chavez und noch viel deutlicher Maduro. Wie wollen Sie damit umgehen? Wie wollen Sie mit einer Regierung umgehen, die hinter jeder Offerte gleich eine feindliche Übernahme wittert?
Ja, die USA sind kein heiliger Staat, ja, die Regierung hat eine Menge Dreck am Stecken, ja, sie verfolgt da auch eigene Ziele - das ändert nichts daran, dass die Menschen in Venezuela aufgrund der eigenen Regierung Hunger leiden und es nicht mehr genügend Medikamente gibt.

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