Forum: Politik
Krise in Venezuela: "Wir bringen Hilfe, stürzen die Diktatur und sind wieder frei"
AFP

An Venezuelas Grenzen sammeln sich Unterstützer von Interimspräsident Guaidó. Ihre Hoffnung: Mit den dringend benötigten Hilfsgütern soll auch der Machtwechsel kommen. Staatschef Maduro hält mit Gewalt dagegen.

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hmmmm4711 23.02.2019, 19:29
30. Überschrift

Ich war 2017 beruflich in Venezuela. Leere Regale sah ich in keinem Kaufhaus u d die Menschen dort leiden nicht unter dem Sozialismus, sondern unter den Wirtschaftssanktionen die unser Römisches Empire USA verhängt haben. Mit anderen Worten „ hier geht es um Regime change a la USA“ schade das Venezuela Bodenschätze hat... Fahren Sie nach Venezuela und machen sich selber ein Bild! Ich bin einfach nur erschrocken über unsere Politik gegenüber diesem Staat und vor allen über diese Berichterstattung! Bitte weniger copy paste sondern selber Journalisten hinschicken lieber SPIEGEL!

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HeisseLuft 23.02.2019, 19:29
31. Lach

Zitat von colonium
Laut einer Umfrage die zwischen dem 21. Januar und dem 2. Februar 2019 vom Wahlbüro «Hinterlaces» durchgeführt wurde, erkennen 57% der Befragten die Regierung von Maduro als LEGITIM an, nur 32% erkennen die Legitimität Guaidós an. Den SELBSTERNANNTEN Guaidó, dessen Partei bei den letzten Parlamentswahlen nur 9% der Stimmen errang, zum Sprecher und Vertreter der venezolanischen Volkes ausrufen ist unter Berücksichtigung der Meinungsumfrage abenteuerlich, sondern es wäre die ehrenwerte Aufgabe des neutralen Journalismus deutlich zu machen, dass Guaidó offensichtlich ein Putschist ist, den die Mehrheit der Venezolaner für illegitim hält, unterstützt vom dauerlügenden Rechtspopulisten Trump, seinem Spezialisten Bolton, für auf Lügen basierende, völkerrechtswidrige Kriege ( z.B. Irak ), und seinen Hauptunterstützern in Lateinamerika, dem rechtsextremen Präsidenten Brasiliens und dem rechtsradikalen Präsidenten Kolumbiens. Diese Clique von "Musterdemokraten" wird Venezuela die Demokratie genauso bringen, wie die USA die Demokratie durch Pinochet nach Chile gebracht haben und durch Todesschwadronen und Militärjuntas in viele andere Teile Lateinamerikas. Glückwunsch...
Oh, colonium ist mal wieder mit Umfragen unterwegs.

So wie im Frühjar und Sommer 2014, als er die Ablehnung der EU durch die Ukrainer belegen wollte...

...er ist dann ein wenig ins Schwimmen geraten, also die Wahlergebnisse auch der Parlamentswahl in der Ukraine etwas ganz anderes aussagten.

Da musste dann hilfsweise die niedrige Wahlbeteiligung von ca. 53 % als Mißtrauensvotum gegen die Kiewer Regierung herhalten. Wo es doch eigentlich allenfalls als Mißtrauensvotum gegen alle Beteiligten der Wahl sein könnte...

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ambulans 23.02.2019, 19:31
32. wieso

wird dieser US-gesponsorte putschist hier eigentlich so gefeiert - er hat sich die macht unter einem vorwand (für max. 30 tage!) gekrallt, erfüllt keine der in der verfassung aufgeführten voraussetzungen, wird den tag, an dem er die US-unterstützung (D.T. ist reichlich "flexibel", wie seine tweets ja deutlich zeigen) verliert, kaum überleben, und so ein möchte-gern-obama will "sein land retten"? der ist doch nix anderes als ein kleiderständer, eine marionette (von US-gnaden), mit größenwahn ...

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felixxei 23.02.2019, 19:32
33. USA zahlen ihre Rechnungen nicht ....

Es liegt nicht an der sogenannten sozialistischen Mißwirtschaft sondern daran Faß USA in ihrem Hinterhof keine Linken haben will und ein Land nach dem anderen auf rechts drehen. Würden die USA ihre offenen Rechnungen von 20 bis 30 Milliarden Dollar begleichen und Venezuelas Gelder und Gold im Ausland nicht widerrechtlich blockieren, ginge es dem Volk gut. Dann mit Hilfslieferungen zu kommen ist Täuschung der Weltöffentlichkeit. Und alle auch die deutschen Medien machen bei dieser allgemeinen Verdummung mit...

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HeisseLuft 23.02.2019, 19:36
34. Nicht unbedingt

Zitat von Frittenbude
Problem dabei ist doch, dass - selbst wenn Maduro ein Einsehen hätte - es gar kein Zurück für ihn geben kann; Er hat seine Seele (und Venezuelas Bodenschätze) längst an Chinesen und Russen verpfändet. Und die werden nicht mehr loslassen, auch um den Preis eines Bürgerkriegs.
Das ist nicht so sicher. China ist da durchaus vorsichtig mit der weiteren Unterstützung Maduros.

China hat da eine strategische Vorstellung, und die möchte sie schützen. China baut an der sogenannten "neuen Seidenstrasse". Dafür haben sie mehrfach große Kredite vergeben, bei denen gezweifelt wird, ob die betreffenden Länder damit nicht in eine Schuldenfalle getrieben werden. Aufsehen hat ein Fall eines verpfändeten Hafens in Sri Lanka erregt (Hambatota).

Und daher kann China solche Nachrichten, wie sie der Stalinverschnitt Maduro am laufenden Band produziert rein gar nicht gebrauchen.

Für China ist das Überleben Maduros nicht unbedingt von Belang.

Russland ist eine andere Geschichte, aber es könnte sich übernehmen.

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friedrich.grimm@gmx.de 23.02.2019, 19:38
35. Widerlich

Soeben lese ich noch den fünften Beitrag der Leserkommentare. Beginnend mit dem Wort widerlich. Damit zeigt der Kommentator ein Weltbild, wie es u. a. auch Bolsonar (Brasilien) bestimmt gut gefällt.

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betonklotz 23.02.2019, 19:38
36. Die einzigen "Guten" in diesem Spiel sind die Venezolaner

Alle anderen sind es nicht. Maduro nicht, der nichts weiter ist als ein korrupter Despot, die USA nicht die nichts weiter sind als die z.Zt. gefährlichste imperialistische Macht auf diesem Planeten und auch SpOn nicht, das nicht wietre ist als ein williges Propagandaorgan für eben diese Macht. Man sollte nicht den Fehler machen und sich in die entweder oder Falle manövrieren. Nur weil die einen die Bösen sind, sind die anderen noch lange nicht die Guten. Die gibt es nämlich in der Politik nicht.

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darthmax 23.02.2019, 19:45
37. Romantik

Da scheinen ja einige Foristen der gescheiterte SBZ , die sich als DDR bezeichnete hinterher zu weinen. Nachdem die russischen Soldaten abzogen war der Spuk schnell vorbei. Wir konnten mit Erstaunen feststellen in welchem Luxus die Staatsführung sich von Ihrem Volk getrennt hatte.
Leider gehen gescheiterte Diktatoren nicht von selbst und erkennen ihr Scheitern, sie müssen aus dem Amt gejagt werden, manchmal sogar von den eigenen Parteigenossen

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HeisseLuft 23.02.2019, 19:47
38. Journalisten in Venezuela:

Zitat von hmmmm4711
Ich war 2017 beruflich in Venezuela. Leere Regale sah ich in keinem Kaufhaus u d die Menschen dort leiden nicht unter dem Sozialismus, sondern unter den Wirtschaftssanktionen die unser Römisches Empire USA verhängt haben. Mit anderen Worten „ hier geht es um Regime change a la USA“ schade das Venezuela Bodenschätze hat... Fahren Sie nach Venezuela und machen sich selber ein Bild! Ich bin einfach nur erschrocken über unsere Politik gegenüber diesem Staat und vor allen über diese Berichterstattung! Bitte weniger copy paste sondern selber Journalisten hinschicken lieber SPIEGEL!
Sie möchten eine Reportage aus Venezuela?

Hier ist eine, wenn auch keine des SPON:

https://www.tagesspiegel.de/themen/r.../23618012.html

Spoiler: ich bin mit nicht sicher ob sie Ihnen gefallen wird.

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maohan 23.02.2019, 19:48
39. Krise in Venezuela: "Wir bringen Hilfe, stürzen die Diktatur und sind

SPON ist gehört auch zu denen, die immer auf Regime Gange Seite steht und massive Propaganda für Regime Chang betreibt.Kaum Spur Von journalistischer Unabhängigkeit und Differenzierung. Amis haben die Regierung in Venezuela im Würgegriff der wirtschaftlicher Sanktionen und treten nun als Helfer. Verlogener kann es nicht zugehen. Es geht schlicht und einfach um Regime Change, denn die Russen und die Chinesen setzen sich langsam und sich in Venezuela fest. Bevor es zu weit ist, will Trump Maduro los werden und einem Vasallen die Macht übergeben. Wenn Amis arme hungernde Menschen helfen wollen, sollen sie an deren Grenzen schauen und den Menschen Helfen, die aus den Ländern fliehen, die dicke Freunde von Amis sind, z,B Hunduras und Guatemala., Trump fordert 6 Milliarden Dollar für den Mauer.

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