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Krisengipfel von Minsk: Merkels größte Niederlage
REUTERS

Trotz Waffenruhe: Angela Merkel ist in der Ukraine gescheitert. Sie konnte weder Amerikaner noch Russen dazu bringen, von ihrer Beute zu lassen. Zurück bleibt ein geteiltes Land, Beute der Großmächte.

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stanorc 12.02.2015, 17:39
170. Augsteins Denkprotese

Ein bekanntes Muster. Europa auf der ganzen Linie in der Ukrainie versagt. Amis Schuld. Was für eine aufschlussreiche Analyse. Hauptsache die Deutschen fein raus!

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Beetulli 12.02.2015, 17:39
171.

Zitat von tpk
die Ukrainer WOLLEN ja auch in die Nato, ist ja nicht so, dass hier jemand hegemonial gezwungen wird. ...
Das würde mich wirklich interessieren, welche Ukrainer in die NATO wollen! Die NATO ist denen schnurz, die wollen ein annehmbares Leben führen und die Annehmlichkeiten der EU genießen.
Die NATO ist ein militärisches Überbleibsel des Kalten Krieges und hat es geschafft, selbigen wiederaufleben zu lassen, 25 Jahre nach Ende des Warschauer Paktes.

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evawestermann 12.02.2015, 17:39
172. Verdammtnochmal

Ukraine war NIEMALS ein Nationalstaat, wie Frankreich. Ukraine war immer kulturell, sprachlich ein Vielvölkerstaat. Ukraine war nur zusammengehalten von en Sowjets, wie Jugoslawien von Tito.
Übrigens: falls die Serben den Albaner die selbe Selbstbestimmungsrecht, als TITO!!! gegeben hätten, wäre nicht so viel Blut gegossen. Und jetzt: Kosovo ist nicht lebenstüchtig, und Hunderttausende Leute "flüchten" vor sich selbst....
Gegen der Wille der Menschen kann man kein STAAT bilden. Ich meine, Ukraine hat nur eiche Chance zu überleben, wenn die Nationalitäten weitgehende Selbstbestimmungsrechte erhalten, DIE GERADE die Regierung in Kiew stark beschnitten hat.

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cemalaslan01 12.02.2015, 17:39
173. Frau Merkel verdient die höchste Achtung

Endlitch tritt ein Europäerin auf die Bühne vor der ich politisch den größten Respekt durch diese Handlung entgegenbringe. Sie teilt ein Land aber sie läßt nicht Blut fließen für politische Ziele und zur selbstsucht. Augstein? Wer ist Augstein? lasst ihn schreiben bis ihm die Finger wund werden.

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Enrico2 12.02.2015, 17:40
174. Dümmliche Arroganz

Dazu ist Herr Augstein bekanntlich geboren der Welt zu sagen was richtig und falsch ist, was ein Sieg und was eine Niederlage. Mit seinem Ego verkennt er, dass auch ein Waffenstillstand ein Sieg ist, wenn hunderte junger Männer und auch Zivilisten ihr Leben behalten. Wetten, dass sich der Kommentar anders anhörte,wenn Augsteins Sohn vom Krieg bedroht wäre. So einfach aber auch so elementar......

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cyclist01 12.02.2015, 17:40
175. Sie vergessen ...

Zitat von micromiller
.... Die Ukraine also die Beute, ist fest in der Hand der Oligarchen...
sie vergessen neben den Oligarchen Hrn. Bidens Sohn, welchem quo Verwandschaftsbeziehungen ja schon mal ein Stueck der Beute zugesichert wurde.

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UnternehmerMitHerz 12.02.2015, 17:40
176. Erst mal abwarten

So eine Vereinbarung unter dem Mantel der 4 Staats- und Regierungschefs hat doch einen hohen symbolischen Wert. Und symbolische Inszenierungen setzen in der Regel große Energien frei und wirken stark auf die Einstellungen und das Verhalten der Menschen. Das kann man gut an James Foley erkennen. Dessen Enthautung bewegte die USA zum Eingreifen gegen den IS.

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shooop 12.02.2015, 17:40
177. Mein Gott, die Tinte ist noch nicht trocken

Geben Sie der Sache doch wenigstens ne Chance!

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biesi61 12.02.2015, 17:41
178. Wieder exakt auf dem Punkt!

Herr Augstein, Sie sind ein brillanter Analytiker! Und leider weit und breit der einzige Kommentator, der nicht den verlogenen Einheitsbrei der Atlantik-Brücke-Journalisten wiederkäut.

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bruno_67 12.02.2015, 17:42
179. Welche Ukrainer ?

Zitat von tpk
die Ukrainer WOLLEN ja auch in die Nato, ist ja nicht so, dass hier jemand hegemonial gezwungen wird. Dass Merkel & Co den Ball in dieser Beziehung bisher flach gehalten haben, hat doch auch mit verhandlungstaktischen Erwägungen zu tun. Dass die Amis hier eher bereit sind, den Colt zu zücken, hat mit dem amerikanischen Naturell zu tun. Und das mit dem neuen Grenzen ziehen scheint mir Russland ja gerade vermeiden zu wollen. Die haben doch viel mehr von einer Föderation, die dann in Kiew mit zu bestimmen hat.
Das Problem ist, dass es DIE Ukrainer nicht gibt.

Die Ukraine war schon immer ein gespaltenes Land, schön ersichtlich an den jeweilgen Gewinnern der Präsidentschaftswahlen und ihren dann nachfolgenden Politik zu Gunsten ihres Teils der Ukraine.

Nun hate der rechtmäßig gewählte, diesmal gerade aus der Ostukraine, sich entschlossen, den Westkurs nicht fortzusetzen und sich nach Rußland zu orientieren. Dafür wurde er weggeputscht (soviel übrigens zu derzeit so gerne zitierten Gewaltmonopol des Staates).

Die gewaltsam an die Macht gekommenen kehren nun die Entscheidung des gewählten Präsidenten umEs hat nichts mit Demokratie zu tun, nun von den ostukrainern zu verlangen, diese entscheidung (ohne Wahlen oder ähnliches) zu akzeptieren.

So wird die Ukraine in zwei Teile zerfallen, dank der Interessen der Großmächte, wobei man Rußlands Interessen aufgrund der Geschichte der Ostukraine und der Art und Weise, wie der Staat Ukraine 1918 aus der Taufe gehoben wurde (mal Brest-Litowsk googeln) noch eher nachvollziehen kann.

Vielleicht ist es besser so. Nach dem ganzen zerschlagenen Porzellan des letzten Jahres ist ein gemeinsames Zusammenleben von West- und Ostukrainern sowieso nur schwer vorstellbar. Und die Unabhängigkeit des Kosovo haben wir aus ähnlichen Gründen auch anerkannt.

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