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Krisenregion: Die Golfstaaten rüsten und rüsten
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Die arabischen Golfstaaten sind auf Shopping-Tour: So viel wie nie geben Saudi-Arabien und Co. für westliche Raketen und Kampfjets aus. Die Waffen werden immer ausgefeilter - und befeuern die Konflikte in der Region.

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tegele 12.05.2015, 12:12
10.

Kann mir nicht vorstellen das die USA , Großbritannien , Frankreich oder auch Deutschland ; Interesse daran haben das es in den Golfstaaten friedlich zugeht
bezahlt wird natürlich mit Öl das einzige was diese Jung´s haben , sonst gibt´s dort ja auch nichts .
Nur Sand was noch nicht mal dazu taugt Häuser zu bauen geschweige denn Waffen

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elli1965 12.05.2015, 12:13
11. Exportüberschuss

So kann man natürlich auch einen Exportüberschuss (durch Öl) abbauen. Insbesondere dann, wenn der Bedarf an Luxusgütern gedeckt ist und die Finanzierung von Terrorgruppen zu riskant wird. Wenn dann noch die importierte Ware in die Luft gejagd wird, hüben der Sprit, drüben die Bomben, dann ist ja volkswirtschaftlich alles wieder im Gleichgewicht, gelle?

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Schraube 12.05.2015, 12:13
12. Mehr Waffen für mehr Stabilität?

Lächerlich.

Das wird zu einer Hölle auf Erden führen. Es sei denn, die Kampfhähne werden gleich mit der Atombombe ausgestattet. Aber zwischen Indien und Pakistan hatte das zeitweise auch nur dezent mäßigenden Einfluss.

Eine feine Ironie der Geschichte über menschliches einschätzungsvermögen, dass der zu Amtsantritt mit dem Friedensnobelpreis ausgestattete Präsident, nun alle Hemmungen auf der arabischen Halbinsel fallen lässt und dort das nächste große, muslimische Blutbad vorbereitet.

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Hesekiel 12.05.2015, 12:15
13.

Staate wie S-A oder die VAE koennen weltweit einkaufen, auch ist qualitativ gleichwertige Waffentechnik kein westliches Alleinstellungsmerkmal. Insofern bitte froh sein, wenn westliches Geraet gekauft wird, was eine politische Bindung an den Westen mit sich bringt und auch bedeutet, dass die genauen Spezifikationen sowie evtl noetige Gegenmassnahmen zur Waffentechnik bekannt sind.

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PowlPoods 12.05.2015, 12:18
14. Das

wichtigste ist, dass unsere Waffenhersteller vorne dabei sind, wenn es darum geht einen Schnapp zu machen. Und dabei wollen wir endlich einmal diese Moralfrage aussen vor lassen. Wen interessieren schon Menschenrechte, wenn es um Arbeitsplätze geht? Das ist doch schliesslich das einzige was zählt. Arbeitsplätze, Arbeitsplätze, Arbeitsplätze. Dafür können sich ruhig ein paar Moslems im vorderen Orient gegenseitig mit einer Garbe aus einer G3 über den Haufen ballern. Wir sind ja nicht dabei und müssen zusehen. Und selbst wenn. Man könnte ja auf Bohlen umschalten. Also, ran an den Speck, H&K und Co. Gogo.

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zesteel 12.05.2015, 12:21
15. schon mal am Golf gewesen?

dann wisst ihr warum sie Geld für Waffen ausgeben. Sie schützen damit ihren Reichtum. Gegen die Nachbarn und gegen die, die kein Öl haben.
Arroganz ist dort eine Tugend, Überheblichkeit Normal und wenn man schon fast alles besitzt, kauft man sich noch Hightech Waffen um den Besitz zu schützen.

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siewillswissen 12.05.2015, 12:24
16.

Der letze Satz: "Die USA hoffen, dass das Aufrüsten am Golf zur Stabilität und Sicherheit in der Region beiträgt." brachte mich zum Schmunzeln. Ist der Autor so naiv oder glaubt er nur naive Leser vor sich zu haben?

Die USA sind ganz sicher nicht an Ruhe und Stabilität in der Region interessiert. Gerade das Gegenteil ist der Fall! Das wissen wir doch spätestens seit den Offenbarungen von Stratfor-Chef Georg Friedman.

Konfliktparteien gegeneinander ausspielen, beiden Seiten Waffen verkaufen und am Ende schauen wer der Schwächere ist. So wird gespielt...

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danjell 12.05.2015, 12:25
17. Man muss

bei der Betrachtung der Problematik natürlich auch etwas mehr vorausschauen. Was meinen Sie was dort los sein wird, wenn das Erdöl zur Neige geht? Da würde ich mich auch entsprechend vorbereiten.

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DDM_Reaper20 12.05.2015, 12:27
18. wie hiess es schon so richtig bei Nick Knatterton...

' "Ein scharfer Schuss zur rechten Zeit schafft Ruhe und Gemuetlichkeit." (Preisgekroenter Werbespruch der Waffenindustrie.)'

Wer ernsthaft meint, steigende Waffenkaeufe steigerten die Stabilitaet, Zumal noch in der Region mit seinen durchaus menschenverachtenden Regimen, hat buchstaeblich den Schuss nicht gehoert.

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dalejd 12.05.2015, 12:33
19. Gleichgewicht?

Die sind alle jetzt schon in der Lage ihre südlichen Nachbarn zu überfallen. Und Europa eigentlich das selbe. Und China. Als wenn der nördliche Kreis alle und am besten absolute Militärkraft für sich beanspruchen würde, was heutzutage schlimmer im Ausmasse als während WWII, nicht nur WMDs und solche ausgefeilt, aber auch weil viel mehr Industrie welche für solche Zwecke entwendet werden könnte.
Aber das eigentliche Problem ist meiner Meinung nach dass da viele der Meinung sind dass alles was zur Verteidigung gut ist, d.h. insbesondere solche welche sich nicht mit europäischer Gesichte so auseinander gesetzt hatten dass sie mal zu der ganzen Angelegenheit der Räuberbanden und Befestigungen kamen insbesondere in Situationen wo mal nicht einfach so 1000 Mann zur jahrlangen Belagerung zur Verfügung standen. Und in heutigem geopolitischen Umfang reden wir wahrscheinlich locker von gut einer halben Million im Falle eines Räuberstaates, bzw. Räuberbanden aus dem Land welche Grenze hinundherreiten können aber andere an Grenze blockiert werden und solches in wirklich großem Ausmasse insbesondere wenn Verschleppungen involviert sind.

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