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Krisenstaat: Islamisten erobern weitere Stadt in Mali
AFP

Eine Stadt nach der anderen fällt: Die Islamistenmiliz Ansar Dine hat Léré im Norden Malis eingenommen. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon rät zur Militärintervention - al-Quaida warnt die "fremden Kreuzritter" dagegen vor einem Einschreiten.

tkgdfk 29.11.2012, 13:20
1. optional

die Islamisten in Mali sind grössteils Söldner und werden vom Katar und Saudi Arabien finanziert. Die Waffen haben sie aus Libyen, es sind jene Waffen die Frankreich, GB und die BRD an die libyschen Rebellen geliefert haben um damit möglichst viele Zivilisten töten zu lassen.

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lifeguard 29.11.2012, 13:41
2.

Zitat von tkgdfk
die Islamisten in Mali sind grössteils Söldner und werden vom Katar und Saudi Arabien finanziert. Die Waffen haben sie aus Libyen, es sind jene Waffen die Frankreich, GB und die BRD an die libyschen Rebellen geliefert haben um damit möglichst viele Zivilisten töten zu lassen.


kleine info: die waffen, die sie haben kommen zwar aus libyen, aber sie wurden von tuaregsöldnern, die während des libyschen bürgerkrieges auf seiten der damaligen regierung kämpften, nach deren niederlage mitgenommen.

mit diesen waffen haben sie nach jahren der ruhe den kampf gegen die eigene regierung ( gründe sind bekannt) wieder aufgenommen und sich dafür prompt die falschen verbündeten ausgesucht, von denen sie hintergangen und vertrieben wurden.

im übrigen: ansar ad dine rekrutiert sich ebenfalls aus tuareg und ihr anführer ist ein oppurtunist, der sein fähnchen nach dem wind dreht.
angeblich ist diese gruppierung bereit zu verhandeln, was für die andere (AQIM) nicht gilt. AQIM rekrutiert ihre leute aus dem ausland

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kuac 29.11.2012, 14:17
3. nicht lernfähig.

Zitat von sysop
Eine Stadt nach der anderen fällt: Die Islamistenmiliz Ansar Dine hat Léré im Norden Malis eingenommen. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon rät zur Militärintervention - al-Quaida warnt die "fremden Kreuzritter" dagegen vor einem Einschreiten.
Falls der Westen und die Afrikaner selbst das Problem der Fundamentalisten in Mali jetzt nicht lösen, dann enwickelt sich dort möglicherweise ein zweites AFG. Die Hauptdrahtzieher SA und Qatar sind hier bereits genannt worden. DE liefert ja gerade neue Waffen nach SA!
Soll stabilität erzeugen. So dachte man auch als der Westen die Talibans aufrüstete. Sind die Politiker prinzpiell nicht lernfähig?

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rwk 29.11.2012, 14:19
4. Afrikanische Union

Wo ist sie? Da wurde doch grossartig von "eingreifen, nicht duldbar" usw. gesprochen. Die F-Regierung wollte da auch mitmischen. Was nun? Nichts , denn Hollande wird keine Truppen gegen die Aufrührer im Mali schicken. Er würde in Konflikt kommen mit seinen Ideen als Freund der Araber. Die Immigranten in F, stammen auch aus der Sahelzone und die, die wählen können, stimmen alle für Hollande. Also wird weiter geredet und "verwaltet" , nach bester PS-Manier.

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kuac 29.11.2012, 14:48
5.

Zitat von rwk
Wo ist sie? Da wurde doch grossartig von "eingreifen, nicht duldbar" usw. gesprochen. Die F-Regierung wollte da auch mitmischen. Was nun? Nichts , denn Hollande wird keine Truppen gegen die Aufrührer im Mali schicken. Er würde in Konflikt kommen mit seinen Ideen als Freund der Araber. Die Immigranten in F, stammen auch aus der Sahelzone und die, die wählen können, stimmen alle für Hollande. Also wird weiter geredet und "verwaltet" , nach bester PS-Manier.
Der Grund warum F nach Mali keine Soldaten schicken kann ist eine andere. Soldaten der ehemaligen Kolonialmacht sind dort nicht gerne gesehen, von allen.

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Kommentatoren 29.11.2012, 14:50
6. Der Sturz der malischen Regierung...

geht nicht auf das Konto von Tuareg oder Ansar Dine, sondern von meuternden Angehoerigen der malischen Armee. Das dadurch entstandene Machtvakuum haben die Tuareg mit ihren damals noch verbuendeten islamistischen Kampfgefaehrten genutzt, um diverse Staedte im Norden Malis zu unterwerfen. Die Stadt Lere liegt uebrigens gar nicht mehr soo weit von der Hauptstadt Bamako entfernt...

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karlomari 29.11.2012, 17:12
7. Informieren Sie sich erst mal

Zitat von lifeguard
kleine info: die waffen, die sie haben kommen zwar aus libyen, aber sie wurden von tuaregsöldnern, die während des libyschen bürgerkrieges auf seiten der damaligen regierung kämpften, nach deren niederlage mitgenommen.
Das ist falsch.
Sie sollten sich mal besser über die Tuareg informieren. Das ist ein stolzes Volk und keine Söldner. Die haben aus Dankbarkeit für Gaddaffi gekämpft und nicht wie Ihre Söldner in Libyen und Syrien für schmutziges Geld aus Katar.
Die Tuareg und Gaddafi: Einst die Herren der Wüste - Arabische Welt - FAZ
"Erst mit Waffen, die sie in den Wirren des libyschen Bürgerkriegs erbeuteten, konnten sie im Frühjahr ihren alten Traum realisieren: Die Armee aus dem Norden zu vertreiben."
Zitat von lifeguard
im übrigen: ansar ad dine rekrutiert sich ebenfalls aus tuareg und ihr anführer ist ein oppurtunist, der sein fähnchen nach dem wind dreht. angeblich ist diese gruppierung bereit zu verhandeln, was für die andere (AQIM) nicht gilt. AQIM rekrutiert ihre leute aus dem ausland
Was ändert das daran das Katar der Hauptfinanzierer von diesen Al-Quaida Truppen ist?
"Frankreichs Militärgeheimdienst will übrigens noch etwas anderes herausgefunden haben: Dass nämlich die diversen Extremistengruppen der Region – „Al-Qaida im islamischen Maghreb“ (grenzübergreifend), „Boko Haram“ (Nigeria) und Ansar Dine (Mali) finanzielle Unterstützung aus Katar erhalten. Dies ist schon insofern brisant, als Katar ein wichtiger Verbündeter des Westens ist – und damit dessen Antiterrorkampf konterkariert."

Mali: Die neue Front im globalen Glaubenskrieg « DiePresse.com

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