Forum: Politik
Kristina Schröder: Mama, Ministerin, Machtspiele

Kristina Schröder meldet sich aus der Babypause zurück und gerät prompt in den Fokus. Die Familienministerin*muss sich Fragen*gefallen lassen, ob und wie*sie Vollzeit-Job und Kind miteinander verbinden wird. Politischer Ärger erwartet sie beim Thema Elterngeld - mit den eigenen Parteifreunden.

Seite 1 von 12
bikersplace 14.09.2011, 16:15
1. War die jemals weg

Dass sie weg war ist aber auch irgendwie nicht aufgefallen ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
P.H. 14.09.2011, 16:16
2. Sie kann jedem Ärger entgehen...

...indem sie Elternzeit in Anspruch nimmt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christafaust 14.09.2011, 16:24
3. Sie war also weg ?

Tatsächlich ? Und ihr Ministerium lief wie geschmiert, anscheinend. Und nun ist sie wieder da ? Und ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zickezackehoihoihoi 14.09.2011, 16:24
4. Wobei

Zitat von sysop
Kristina Schröder meldet sich aus der Babypause zurück und gerät prompt in den Fokus. Die Familienministerin*muss sich Fragen*gefallen lassen, ob und wie*sie Vollzeit-Job und Kind miteinander verbinden wird. Politischer Ärger erwartet sie beim Thema Elterngeld - mit den eigenen Parteifreunden.
Sie sich schon die Frage gefallen lassen muss, wie Sie das unter einen Hut kriegen möchte. Wir sind auch dieses Jahr Eltern geworden, und dass wir beide voll arbeiten gehen ist schlicht ein Ding der Unmöglichkeit. Und eine Tagesmutter o.ä.? Sorry, aber unsere kleine Prinzessin auf der Erbse beschwert sich schon lautstark wenn die Oma mal länger als eine Stunde auf sie aufpassen muss. Mutter/Vater sein ist zumindest für einen Partner im ersten Jahr ein Vollzeitjob. Und Ministerin sein hoffentlich auch. Das sollte man einfach einsehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Roßtäuscher 14.09.2011, 16:26
5. Die Köhler/Schröder aus dem skandalträchtigen Hessen des Roland Koch

Zitat von sysop
Kristina Schröder meldet sich aus der Babypause zurück und gerät prompt in den Fokus. Die Familienministerin*muss sich Fragen*gefallen lassen, ob und wie*sie Vollzeit-Job und Kind miteinander verbinden wird. Politischer Ärger erwartet sie beim Thema Elterngeld - mit den eigenen Parteifreunden.
Richtig, es fiel gar nicht auf, dass die zur Geburt fehlte. Also kann sie auch künftig zu Hause bleiben und dem Nachwuchs die Brust geben. Die mit ihren Anwandlungen würde besser zur Claudia Roth und Konsorten passen.
Naja, vom Merkel-Kabinett kann man nichts anderes erwarten. Wird höchste Zeit, dass dieses ständige Sommertheater endlich aufgelöst wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ready 14.09.2011, 16:35
6. ...

Zitat von sysop
Die Familienministerin*muss sich Fragen*gefallen lassen …
gar nix muss sie. das ist ganz allein ihre angelegenheit.
es wird langsam zeit, dass (vor allem) mütter & hausfrauen aufhören, sich in die belange anderer leute einzumischen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Steinwald 14.09.2011, 16:35
7. d

das arme mädchen, die frau hat einfach keine autorität, die man als ministerin braucht, das ist das einzige problem. ob die da nun ihr kind mitschleppt oder nicht, ist doch achtrangig. ich persönlich finde das gar ganz nett. es geht doch nur darum, dass sie einem auf diesem posten schon vor dem wurf eher leidgetan hat...also mir. man sollte ihr den gefallen tun und sie wegloben. ansonsten, was priorität job kind angeht, natürlich kommt erstmal der job. wenn sie den wegen balg nicht machen kann, muss sie eh aufhören.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cmari 14.09.2011, 16:39
8. Mittelalter in den Köpfen

Wie ich mich schon wieder aufrege! Was soll überhaupt die Frage, ob Christina Schröder Mutter-Sein und Beruf vereinbaren kann? Wieviele junge Väter werden denn sowas gefragt (Mutter-natürlich durch Vater-Sein zu ersetzen)? Auch als unsere PR-Chefin 8 Wochen nach Geburt ihres Kindes wieder zurückkam, gab es allerhand unmögliche Kommentare. Na und? Sie zeigte, dass es trotzdem geht. Gut so! Bitte mehr davon! Auf allen Berufsebenen. Dann findet vielleicht mal so etwas wie Umdenken in den verstaubten Köpfen statt und die Idee, dass es auch in Deutschland so etwas wie Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern geben könnte, rückt vielleicht ein wenig näher. (Sorry - ich gebe zu: meine Auszeit betrug jeweils etwa ein halbes Jahr).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elstevo 14.09.2011, 16:46
9. Emanzipation a la BRD

Liebe Damen, die Diskussion über dieses Thema zeigt, dass Gender Mainstreaming in der BRD ein Fake ist. Lasst Euch nicht verarschen!

Überall wird darauf geachtet und es wird als ein Erfolg der Emanzipation beweihräuchert, dass unsere Sprache politisch korrekt in weiblicher und männlicher Form gebraucht wird, dass es überall Gleichstellungsbeauftragte und Frauenvertreterinnen gibt.

Wenn es aber um die Wurst geht, dann wenn es wirklich einmal darauf ankommt dann gibt es keinen Aufstieg in das obere Management, dann seid ihr Rabenmütter und dann wird diskutiert ob eine Familienministerin Vollzeitjob und Kind miteinander verbinden kann.

Gibt es etwas authentischeres als eine Familienministerin, die währen Ihrer Amtszeit ein Kind bekommt und im Amt bleibt? Dies bedeutet mehr für für die Gleichstellung als Alice Schwarzer je tun kann!

Wir brauchen keine Gleichstellungsbeauftragten sondern Ganztagsschulen, Kindergartenplätze und Quoten in DAX-Vorständen. Dann klappt es vielleicht auch mit der Geburtenrate.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12