Forum: Politik
Kristina Schröder: Mama, Ministerin, Machtspiele

Kristina Schröder meldet sich aus der Babypause zurück und gerät prompt in den Fokus. Die Familienministerin*muss sich Fragen*gefallen lassen, ob und wie*sie Vollzeit-Job und Kind miteinander verbinden wird. Politischer Ärger erwartet sie beim Thema Elterngeld - mit den eigenen Parteifreunden.

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vororttante 14.09.2011, 21:25
80. Das kann nicht gutgehen...

Zitat von Silberstern
Ich glaube nicht, dass Ihre Bekannten in Skandinavien Führungspositionen und Kinder haben. Es gibt nämlich sowohl einen Grund dafür dass Führungspositionen nicht mehr nach regulären Maßstäben bezahlt werden und in D jedes Kind mindestens ein Jahr bezahlten "Urlaub" bedeutet. Beides sind außerordentliche Belastungen, denen man anerkennt, dass sie zu Verzicht von Lebensqualität führen bzw. ohne Unterstützung - ob nun monetär oder in Form von Freistellung - nicht wirklich handlebar sind. Wenn nun jemand kommt und quietschvergnügt meint, "seht her ich kann beides", so ist dem nur Weltfremdheit zu attestieren. Das ist sicherlich der Grund, warum Frau Schröder versucht die Sache nicht so sehr aufzublasen. Denn nach näherer Prüfung des Sachverhalts dürfte man entweder dazu kommen, dass sie zu wenig in ihren Job investiert, um die Position noch ausfüllen zu können (sprich zu verdienen) oder das Kind vernachlässigt wird. Und gerade bei ihr und Ihrem Mann kann das Argument nicht zählen "Sie müssen eben beides schultern". Es ist die Verhöhnung der in den letzten Jahrzehnten durch das einfache Volk erkämpfte Mutter-/Elternrechte.
Besser hätte ich es nicht ausdrücken können!!!

Hier geht es gar nicht um die Vereinbarkeit von Kind und Arbeit, sondern auch darum , einen Job richtig ausfüllen zu können. Da in Frau Schröders Fall der Mann wegen seiner Tätigkeit als Staatssekretär eben auch nicht zu Hause bleiben kann stellt sich schon die Frage, wer sich um das Kind kümmert. Selbstverständlich können sie sich Personal dafür leisten, aber hat sie gerade als Familienministerin nicht auch eine Vorbildfunktion??? Das ist ja nicht irgendein 0/815 Job, wie wir Normalbürger das machen, sondern sie ist Ministerin.

Aus meiner Erfahrung mit drei Kindern kann ich nur sagen, manchmal ist frau auch körperlich 10 Wochen nach der Entbindung nicht ganz auf der Höhe. Bei meinem ersten Kind litt ich so unter Schlafmangel, mir war dauernd schwindelig und ich konnte die Bildzeitung kaum lesen, das fände ich als Ministerin nicht so witzig.

Mein drittes Kind hat so geschrien wenn ich nur durch die Tür gegangen bin, nie hätte ich nach 6 Wochen arbeiten gehen können, dann wäre ich depressiv geworden. Und dabei habe ich auch von zu Hause aus sofort weitergearbeitet, nur ehrlich gesagt nicht immer zu 100% zuverlässig, weil ich einfach angestrengt war.

Die Kita- Eingewöhnung beim Dritten war für mich der Horror, jeden Morgen dieses herzzerreissende Geschrei (wohlwissend, wie toll es bei den beiden größeren geklappt hat).

Mittlerweile klappt alles super, aber lasst uns Frauen doch das eine Jahr mit den Kindern und wenn die anderen Europäer das anders machen,dann ist das ihr Problem, nicht unseres. Fragt man die Frauen, dann würden auch dort einige gerne länger als ein paar Wochen zu Hause bleiben, es ist nur finanziell einfach nicht drin.

Also, ich will wissen, wie Frau Schröder das hinbekommt, denn leider bin ich nicht so perfekt, nur immer kurz vorm Nervenzusammenbruch alles unter einen Hut zu bekommen. Wie gesagt, für Tipps von oben dankbar!!!

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curticurt 14.09.2011, 21:38
81. Positive Aspekte nicht vergessen

Zitat von Methados
ich will eine staatslenkende politikerin bitte mit 100 % ihrer arbeitskraft im amt haben und keine fifty fifty politiker mutter.
So hat sie wenigsten weniger Zeit um auf neue steuergeldverschwendende Ideen zu kommen.
Manchmal frag ich mich sich schon, wie die Menschheit die letzten Millionen Jahre überhaupt überleben konnte, so ganz ohne Elterngeld und Co.

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seneca.jr 14.09.2011, 22:07
82. ---

Ministeramt und Mutter - das schließt sich aus. Wenn sich eine Frau zur Mutterschaft entschließt (fraglos ein guter Entschluß), dann hat sie sich auch entsprechend um das Kind zu kümmern. Bitte jetzt keine "Das kann doch auch der Mann machen"-Rufe. Kann er in den ersten Jahren eben nicht.
Junge Frauen mit Kinderwunsch gehören nicht in Führungspositionen oder auf einen Ministersessel. Politik oder Kindererziehung - beides erfordert jeweils allein die gesamte Kraft der Frau.

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kagu 14.09.2011, 22:12
83. Schön

Zitat von zickezackehoihoihoi
Sie sich schon die Frage gefallen lassen muss, wie Sie das unter einen Hut kriegen möchte. Wir sind auch dieses Jahr Eltern geworden, und dass wir beide voll arbeiten gehen ist schlicht ein Ding der Unmöglichkeit. Und eine Tagesmutter o.ä.? Sorry, aber unsere kleine Prinzessin auf der Erbse beschwert sich schon lautstark wenn die Oma mal länger als eine Stunde auf sie aufpassen muss. Mutter/Vater sein ist zumindest für einen Partner im ersten Jahr ein Vollzeitjob. Und Ministerin sein hoffentlich auch. Das sollte man einfach einsehen.

für Sie, wenn Sie das so händeln können. Allerdings gibt es viele Alleinerziehende, die sich diesen "Vollzeitjob" zuhause für das Baby nicht leisten konnten und aus deren Kindern dennoch wertvolle und gesunde Menschen geworden sind.

Haben Sie eigentlich schon mal verfolgt, für wie viele Schauspielerinnen es selbstverständlich ist, ihren Job auch mit Kind weiter zu machen und das Baby mit zum Dreh zu nehmen? Ich habe noch nie gehört oder gelesen, dass sich jemand darüber aufgeregt hätte.

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cartman0815 14.09.2011, 22:31
84. Der gepimpte Babyofen

Frau Schröder nervt einfach nur. Anfang 30, kaum Lebenserfahrung und möchte große Politik machen. Dann hypt sie den Kindervorteil bis zum geht nicht mehr. Andere Mütter stehen erstmal auf der Straße, dafür hat Frau Schröder kein Rezept. Oder doch, mehr Geld für Kinder, die zu Hause bleiben. Leider kommen diese dann in der Schule nicht mehr mit und verursachen Mrd. an Folgekosten. Man schau doch einmal auf unser Schulsystem. Kaputter gehr es nicht mehr. Aber Hauptsache Frau Schröder hat mir Anfang 30 ausgesorgt.

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bissig 14.09.2011, 22:38
85. kinderloser Titel

Zitat von HBRSS
Wer später ohne Arbeit leben will, soll Kinder zeugen oder verhungern oder arbeiten, bis der Sensemann vor der Tür steht. Das wäre mal ein Modell.
Das wäre ein Modell für viele, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben, UND dann noch verlangen, dass man den Nachwuchs anderer nicht wahrnimmt. Solche Leute sollten aber nicht vergessen, dass der Bengel oder die Göre von nebenan in einigen Jahren ihnen eventuell den Gemüsebrei aus dem Gesicht wischen werden. Ganz abgesehn davon, dass diese Kinder dann auch noch für die Rente von solchen Leuten schuften müssen.

Kindergeschrei ist nunmal Zukunftsmusik, ob es einem passt oder nicht.

Zitat von seneca.jr
Ministeramt und Mutter - das schließt sich aus. Wenn sich eine Frau zur Mutterschaft entschließt, dann hat sie sich auch entsprechend um das Kind zu kümmern. ... Junge Frauen mit Kinderwunsch gehören nicht in Führungspositionen oder auf einen Ministersessel.
Dass sich eine Frau aussschliesslich im ihr Kind zu kümmern hat, ist eine total weltfremde Sichtweise. Der Mann möchte auch noch seine Zuneigung, dazu kommen Dinge wie Haushalt etc - alles Zeit, die nicht für das Kind zur Verfügung stehen. Und das bei einem veralteten Familienbild á la CXU! Sicher sind Familie und Beruf Komponenten der eigenen Selbstverwirklichung, aber solange Kind/Familie/Beruf nicht darunter leiden, ist alles legitim.

Es soll auch Frauen geben, die beides (Kinder und Beruf) unter einen Hut bekommen. 100% im Job zu geben heisst, alles zu geben, was nötig ist, um den Job zu erledigen. Ob das jetzt heisst, dass der Job so einfach ist, dass man ihn in 10% der verfügbaren Zeit erledigt werden kann, oder ob jemand so gut ist, dass ein Job, für den andere 100% benötigen, mit 50% erledigen kann, sind nur 2 Möglichkeiten der Auslegung.

Abgerechnet wird am Schluss - sie hat noch 2 Jahre im Amt, um zu zeigen, was sie kann.

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Desiderata73 15.09.2011, 23:10
86. Wieso?

Zitat von seneca.jr
Ministeramt und Mutter - das schließt sich aus. Wenn sich eine Frau zur Mutterschaft entschließt (fraglos ein guter Entschluß), dann hat sie sich auch entsprechend um das Kind zu kümmern. Bitte jetzt keine "Das kann doch auch der Mann machen"-Rufe. Kann er in den ersten Jahren eben nicht. Junge Frauen mit Kinderwunsch gehören nicht in Führungspositionen oder auf einen Ministersessel. Politik oder Kindererziehung - beides erfordert jeweils allein die gesamte Kraft der Frau.
Bitte, wieso sollte ein Mann dazu nicht in der Lage sein? Nur weil die meisten diese Aufgabe scheuen, die zwar mit einer Reihe an unangenehmen Arbeiten verbunden ist, aber auch mit sehr vielen wunderschönen Momenten, die anders übrigens nicht zu haben sind. Es gibt genügend Männer, die dies leisten und gut leisten. Es gibt genügend Kinder, die gar nicht oder nur kurz gestillt werden. Es gibt genügend Mütter, die abpumpen. Ihre Aussage entbehrt jeder Logik, zumindest, wenn man sich in der Sache auskennt.

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Caiman 15.09.2011, 23:38
87. Sehen Sie es mal positiv...

Zitat von elstevo
Wir brauchen keine Gleichstellungsbeauftragten sondern Ganztagsschulen, Kindergartenplätze und Quoten in DAX-Vorständen. Dann klappt es vielleicht auch mit der Geburtenrate.
... alleine die Vielzahl von Gleichstellungsbeauftragten für Frauen (und auch Behinderte) sorgt für eine Entlastung des Arbeitsmarktes, denn wo sollten sonst die ganzen Sozialpädagogik- und Psychologiestudenten/tinnen bleiben? So viele Kellner/innen und Taxifahrer/innen werden nicht mal auf Mallorca gebraucht...

Wer einmal das Vergnügen hatte, an einem Vorstellungsgespräch im öffentlichen Dienst teilzunehmen, bei dem solche Leute natürlich zugegen sind, und ihre Fragen gehört hat ("Sind Sie eine Frau / behindert?" "Beabsichtigen Sie, es zu werden?"), der weiss, wovon ich rede...

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Sumeragi 15.09.2011, 23:40
88. Psychoanalyse ist kein Argument...

Zitat von Scheidungskind
Ohne Kinderkrippen oder Tagesmütter verdammen zu wollen, so halte ich dennoch dieses skeptische Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft zum Krippenausbau in Deutschland für representativer und sachkundiger als die von Ihnen getätigten Beobachtungen und Einschätzungen.....
Oh je. Mit Verlaub, aber auf die Meinungen und Memoranden der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft gebe ich nicht viel. Und das sage ich mit einem Psychologie-Diplom im Hintergrund. Ihnen die umfassenden Gründe für die Ablehnung dieser höchst pseudowissenschaftlichen psychologischen Strömung zu erläutern, würde diesen Rahmen sprengen. Nur so viel: ich habe im Laufe meines Studiums ein paar Mal die Gelegenheit gehabt, Psychoanalytikern bei der Arbeit zuzusehen, und für meinen Teil halte ich das Lesen in Tiereingeweiden oder Kaffeesätzen oder Kristallkugeln für deutlich sinnvoller als die dort betriebenen Arbeitsweisen.

Aber gut, das mag jeder für sich beurteilen.

Ich habe im Übrigen nicht gesagt, dass mir "keinerlei Leid in meinem Umfeld" auffällt. Ich habe allerdings gesagt, dass meine ostdeutschen Freunde - salopp gesagt - keinen Knacks von ihrer Erziehung davon getragen haben (Kita, Betreuung), und auch keinen Groll gegen ihre Familien hegen, sondern gute Beziehungen zu ihren Eltern und, falls vorhanden, ihren eigenen Kindern haben. Diese Beobachtungsgabe maße ich mir an.

Es ist zweifellos ein Problem, wenn im europäischen Vergleich mehr als 30% der Personen von psychischen Störungen berichten. Frage ist: geben die Leute psychische Probleme heutzutage nicht einfach leichter zu? Das spielt sicher mit rein. Andererseits gehe ich davon aus, dass einige Faktoren der heutigen Zeit psychische Probleme fördern. Zu diesen Faktoren zähle ich aber keine Urschleim-Traumatisierungs-Kita-Theorie. Zu jeder Annahme, die in dem DAG-Memorandum genannt wird, kann ich ihnen zwei Gegenstudien liefern. Viele Studien zeigen keine erhöhten Aggressivität, sondern erhöhte soziale Fähigkeiten von betreuten Kindern.

Letztendlich ist es fast immer so, dass man eine eigene Meinung hat und diese mit den passenden Fakten zu unterlegen versucht (und nicht umgekehrt). Man kann sich zu jeder Meinung die passenden Fakten raussuchen. Das gilt für Sie, das gilt für mich. Ich bin der Ansicht, dass Kitas und Betreuung in Ordnung sind. In meinem Umfeld kenne ich niemanden, der dadurch zu Schaden gekommen wäre, und was den Konsens der psychologischen Forschung angeht, so neigt er nach meinem Wissenstand eher in die positive Richtung. Natürlich ist nicht jedes Betreuungsangebot ok, so wie auch nicht bei allen Familien Familienbetreuung wünschenswert ist. Da muss man wachen Auges durch die Welt gehen...

Im Übrigen: in der langen Geschichte der Menschheit ist es die absolute Ausnahme, Kindern einzeln zu betreuen. In den allermeisten Kulturen und Epochen war das nie Ritus, und wenn man herumreist, stellt man auch heute fest, dass das deutsche Modell, in dem die Frau "100%" gibt, keine natürliche gottgewollte Ordnung ist. Es gibt viele Modelle der Familienführung, die funktionieren können. Nicht nur das eine.

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littleduck 15.09.2011, 23:43
89. Angst und bange...

wird es mir, wenn ich hier die meisten Kommentare so lese.
Danke fuer den untenstehenden!

Als junge berufstaetige Frau, in aehnlichem Alter wie Frau Schroeder und ebenfalls bereits im Management, stehe ich nun auch gezwungenermassen vor der Entscheidung, ob, und wenn ja wann ich Kinder haben moechte, und wie ich das mit meiner Berufstaetigkeit vereinbaren kann.

Wenn ein maennlicher Familienminister Nachwuchs bekaeme, muesste er sich solchen Vorwuerfen ueberhaupt nicht stellen! Da waeren doch alle fein damit einverstanden, dass der Herr 20 Stunden Tage arbeitet und abends vielleicht mal schnell in Kinderzimmer schaut und ein medienwirksames Foto mit den lieben Kleinen im Urlaub macht. Dann kuemmert sich eben die Gattin um die Kinder. Wuerde man konsequent argumentieren, duerfte niemand im Kabinett Nachwuchs bekommen, denn wenn sich dann die maennlichen Regierungsmitglieder 100% oder gar mehr ihren anspruchsvollen Jobs widmen, muessen sie automatisch die Familie komplett vernachlaessigen (siehe Familie Kohl?). Das ist dann aber ok, weil es ja eben Frauensache ist, die Kinder grosszuziehen? Die 50er Jahre sind in Deutschlands Koepfen anscheinend immer noch nicht vorbei. Ich arbeite im Ausland und muss gestehen, dass es mich ueberhaupt nicht reizt, nach Deutschland zurueckzukehren. Zu Zeiten, in denen uns der Nachwuchs fehlt, haben die meisten anscheinend immer noch nicht verstanden, dass in diesem frauenfeindlichen Klima bei dem Familiengruendung anscheinend immer noch weibliche Selbstaufgabe oder berufliche Unterordnung bedeuten soll, keinerlei Anreiz zum Kinderkriegen besteht, und das schadet nachhaltig der ganzen Republik.


Zitat von bissig
Das wäre ein Modell für viele, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben, UND dann noch verlangen, dass man den Nachwuchs anderer nicht wahrnimmt. Solche Leute sollten aber nicht vergessen, dass der Bengel oder die Göre von nebenan in einigen Jahren ihnen eventuell den Gemüsebrei aus dem Gesicht wischen werden. Ganz abgesehn davon, dass diese Kinder dann auch noch für die Rente von solchen Leuten schuften müssen. Kindergeschrei ist nunmal Zukunftsmusik, ob es einem passt oder nicht. Dass sich eine Frau aussschliesslich im ihr Kind zu kümmern hat, ist eine total weltfremde Sichtweise. Der Mann möchte auch noch seine Zuneigung, dazu kommen Dinge wie Haushalt etc - alles Zeit, die nicht für das Kind zur Verfügung stehen. Und das bei einem veralteten Familienbild á la CXU! Sicher sind Familie und Beruf Komponenten der eigenen Selbstverwirklichung, aber solange Kind/Familie/Beruf nicht darunter leiden, ist alles legitim. Es soll auch Frauen geben, die beides (Kinder und Beruf) unter einen Hut bekommen. 100% im Job zu geben heisst, alles zu geben, was nötig ist, um den Job zu erledigen. Ob das jetzt heisst, dass der Job so einfach ist, dass man ihn in 10% der verfügbaren Zeit erledigt werden kann, oder ob jemand so gut ist, dass ein Job, für den andere 100% benötigen, mit 50% erledigen kann, sind nur 2 Möglichkeiten der Auslegung. Abgerechnet wird am Schluss - sie hat noch 2 Jahre im Amt, um zu zeigen, was sie kann.

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