Forum: Politik
Kritik aus Union: CDU-Abgeordneter rät Wulff zu "Ende mit Schrecken"

Der Rückhalt für Christian Wulff bröckelt - auch in den eigenen Reihen. Nun hat mit Karl-Georg Wellmann erstmals ein Mitglied der Unionsfraktion dem Präsidenten den Rücktritt nahegelegt. Ein "Ende mit Schrecken" sei besser als eine Fortsetzung der Kredit- und Medienaffäre.

Seite 1 von 22
copperfish 12.01.2012, 08:07
1. späte einsicht

Zitat von sysop
Der Rückhalt für Christian Wulff bröckelt - auch in den eigenen Reihen. Nun hat mit Karl-Georg Wellmann erstmals ein Mitglied der Unionsfraktion dem Präsidenten den Rücktritt nahegelegt. Ein "Ende mit Schrecken" sei besser als eine Fortsetzung der Kredit- und Medienaffäre.
Ich hätte es anders rum formuliert.
Er solle es dem Amt, seiner Familie und sich nicht mehr antun.
Aber aus "christlicher" Sicht hat sich da einer so schon weit aus dem Fenster gelehnt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Worldwatch 12.01.2012, 08:24
2. "Ende mit Schrecken"

Ueber den insbesondere monetaeren Erfolg in Folge eines solchen "Schreckensende"-Szenario fuer Hr.Wulff, wuerde sich die Mehrheit der Buerger_innen unglaublich freuen. Einem suessen "Wunschtraumschrecken" gleich.

Ich wuenschte, das Unternehmen, dem ich als MA diene, wuerde mir solch ein "Schreckesende", mit lebenslanger, satt-ordentlicher Apanage anbieten. Kein Patexkleber der Welt hielte mich sodann auf meinem Stuhl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatherted98 12.01.2012, 08:24
3. Solange..

..Wulff noch kein Anrecht auf den lebenslangen Ehrensold hat, wird er sich noch nicht mal aus dem Amt prügeln lassen....lieber Augen zu und durch bis zum Ende der 1. Amtszeit...dann hat er ausgesorgt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tamgarun 12.01.2012, 08:37
4.

Zitat von fatherted98
..Wulff noch kein Anrecht auf den lebenslangen Ehrensold hat, wird er sich noch nicht mal aus dem Amt prügeln lassen....lieber Augen zu und durch bis zum Ende der 1. Amtszeit...dann hat er ausgesorgt.
Er hat bereits Anspruch - der Ehrensold ist m.E. nicht von einer Amtsdauer abhängig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Marut 12.01.2012, 08:38
5. Alles eine Formatfrage

Für das Amt des Bundespräsidenten so, wie es die Verfassung vorsieht, braucht es Format - aber auch zu der souveränen Entscheidung, zu erkennen, wenn man ihm nicht gewachsen ist.
Beides scheint beim Amtsinhaber nicht vorhanden zu sein - schade.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prophet46 12.01.2012, 08:47
6. Privatkrieg

Zitat von sysop
Der Rückhalt für Christian Wulff bröckelt - auch in den eigenen Reihen. Nun hat mit Karl-Georg Wellmann erstmals ein Mitglied der Unionsfraktion dem Präsidenten den Rücktritt nahegelegt. Ein "Ende mit Schrecken" sei besser als eine Fortsetzung der Kredit- und Medienaffäre.
Um es gleich vorweg zu sagen: Ich habe diesen Artikel zu Wulff nicht gelesen und ich weigere mich auch weitere zu lesen. Die Causa Wulff entwickelt sich mehr und mehr zum Supergau der deutschen Presse.

Die "freie" Presse wird von einigen rachsüchtigen Chefredakteuren in seltener Eintracht dazu genutzt, einen Vernichtungsfeldzug, ihren Krieg, gegen Wulff zu führen. Dabei geht es schon längst nicht mehr um Fakten oder echte Verfehlungen, man wirft hauptsächlich nur noch Meinungen und Pseudofakten unters Volk in der Hoffnung, Ihre mediale Hetzjagd, lange genug fortgeführt, wird letztlich doch zum Rücktritt Wulffs führen. Die Presse gebärdet sich dabei geradezu wie zentral gelenkter narzistischer Kampfverband.
Nach Gesprächen dazu mit Freunden und Bekannten, die überwiegend meine Ansicht teilen, wird die Einstellung der Bürger zur Presse künftig wohl eine andere sein.

Wenn Wulffs eher nachrangigen "Verfehlungen" und die Kriegsandrohung an Springer diese unerbittlichen Konsequenz hat, muss das gleiche auch für die Medien gelten. Ich habe daher eine Tages- und Sonntagszeitung storniert. Für Privatkriege zahlen ich nicht solch hohe Zeitungsgebühren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lighter 12.01.2012, 08:48
7. Ein Hinterbänkler macht sich wichtig

Zitat von sysop
Der Rückhalt für Christian Wulff bröckelt - auch in den eigenen Reihen. Nun hat mit Karl-Georg Wellmann erstmals ein Mitglied der Unionsfraktion dem Präsidenten den Rücktritt nahegelegt. Ein "Ende mit Schrecken" sei besser als eine Fortsetzung der Kredit- und Medienaffäre.
Unter Druck setzen... Einen Hinterbänkler finden, der sich wichtig tun kann, indem er den Rücktritt fordert.
Alles geht laut Fahrplan. Wir sind jetzt bei Punkt Nr. 5 des Drehbuchs für Journalisten aus dem Hause Murdoch :"WIe macht man einen Skandal?"

"5. Weil immer etwas hängen bleibt, gib nach der ersten großen Welle Umfragen in Auftrag, die belegen, dass der Angegriffene an Ansehen verliert. Das beschleunigt dessen Negativspirale. Anschließend musst Du Politiker finden (jeder Hinterbänkler ist willkommen), die seinen Rücktritt fordern. Dann kannst Du tagelang titeln „…immer stärker unter Druck“.
Das ganze Drehbuch ist hier zu lesen: 10 Punkte:
Kontrapunkt: Wie ein Skandal gemacht wird - Meinung - Tagesspiegel

Beitrag melden Antworten / Zitieren
privado 12.01.2012, 08:50
8. Format

Zitat von sysop
Der Rückhalt für Christian Wulff bröckelt - auch in den eigenen Reihen. Nun hat mit Karl-Georg Wellmann erstmals ein Mitglied der Unionsfraktion dem Präsidenten den Rücktritt nahegelegt. Ein "Ende mit Schrecken" sei besser als eine Fortsetzung der Kredit- und Medienaffäre.
Ein Mann mit Format versteckt sich nicht hinter seinen Anwälten. Herr Wulff ist dem Amt nicht gewachsen und muss gehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ferdi111 12.01.2012, 08:50
9. Geht nicht...

Zitat von sysop
Der Rückhalt für Christian Wulff bröckelt - auch in den eigenen Reihen. Nun hat mit Karl-Georg Wellmann erstmals ein Mitglied der Unionsfraktion dem Präsidenten den Rücktritt nahegelegt. Ein "Ende mit Schrecken" sei besser als eine Fortsetzung der Kredit- und Medienaffäre.
Wulff weiß, dass er alles versaut hat. Den Termin zum Absprung ist verpasst. Wenn er JETZT aufhört, kann er sich auf Partys, für die er jetzt reichlich Gelegenheit dazu hat, nicht mehr blicken lassen. Hinzu kommt, dass wohl jeder erkannt hat, dass seine Qualitäten in jeder Hinsicht nicht vorhanden sind. Das einzige was er gut kann, ist Schwiegersohn spielen. Nicht einmal in der Juristerei, wo sich viele inkompetente Lurchen rumschleichen, hat er eine Zukunft.Er muss weitermachen...und rein finaziell hat noch kein BP auf diese Art und Weise der gesamten Kultur in Deutschland geschadet. Da nützt auch nix, wenn Wulff nächste Woche Urkunden verteilt...ich schäme mich zutiefst. Ich frage mich allgemein, wie weit Politiker noch gehen wollen? Eines hat die Diskussion gezeigt: Werte und Moral - vergeßt es! Geld und Macht ist die Energie, die die Jungs antreibt! Und so, wie es sich momentan entwickelt, wird in einigen Jahren es völlig normal sein, dass Betrüger, korrupte Menschen und andere Versager die Politik bestimmen. Ich schäme mich, wie man sich nur schämen kann...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 22