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Kritik aus Union: CDU-Abgeordneter rät Wulff zu "Ende mit Schrecken"

Der Rückhalt für Christian Wulff bröckelt - auch in den eigenen Reihen. Nun hat mit Karl-Georg Wellmann erstmals ein Mitglied der Unionsfraktion dem Präsidenten den Rücktritt nahegelegt. Ein "Ende mit Schrecken" sei besser als eine Fortsetzung der Kredit- und Medienaffäre.

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Alles_Verblendund_hier 12.01.2012, 09:57
40. Und wer profitiert?

Leute fragt euch immer zuerst: "Wer profitiert?"
Als ob er wegen einem LEGALEN Privatkredit haften müsse...
es geht um etwas ganz anderes.
SPON ist sehr gut im verschweigen, wichtiger Fakten...
Weil er diesen Satz gesagt hat, muss er jetzt zurücktreten:

"Wer heute die Folgen geplatzer Spekulationsblasen mit Geld und Garantien zu mildern versucht, verschiebt die Lasten zur jungen Generation und erschwert ihr die Zukunft. All diejenigen, die das propagieren handeln nach dem Motto: Nach mir die Sintflut" Zitat von Christian Wulff 24.08.2011
Bundespräsidenten dürfen die Wahrheit nicht sagen. Sein Vorgänger hat den selben Fehler gemacht.

Das gefällt der EU-Diktatur und den BRD-Besatzungsmächten garnicht!!
Hoffentlich packt er aus Rache noch mehr aus...

Was denkt ihr, warum Bild das Telefongespräch nicht Veröffentlicht? Weil sie sich wahrscheinlich selbst ein Eigentor schießen würden...

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hubertrudnick1 12.01.2012, 10:01
41. Wer sich mit den Medien anlegt, der

Zitat von theodorheuss
Christian Wulff hat einen ganz entscheidenden Fehler gemacht. Er sagte sinngemäß das der Islam zu Deutschland gehören würde. Dieser Satz war der Anfang vom Ende des BP. Alles was danach kam ist nur Mittel zum Zweck um ihn loszuwerden. Politisch korrekt haben alle Verantwortlichen brav mit dem Kopf genickt zu seiner Aussage, aber in den Herzen der Menschen hat sich dieser Gedanke NICHT verfestigt. DAS war der Satz der ihm das Amt und die Würde gekostet haben.
Wer sich in Deutschland mit bestimmten Medien anlegt, der wird dann auch immer niedergemacht.
Es geht schon lange nicht mehr um den Kredit, es geht nur noch darum das bestimmte Medien ihre Macht zeigen und durchsetzen.
Wir haben uns schon lange von einer echten Demokratie abgewendet, das Volk hat nichts zu sagen, außer alle 4 Jahre an der richtigen Stelle das Kreuzchen zu machen und dann sollte es den Schnabel halten.
Bei uns im Lande bestimmen nur einige sehr wenige wie die Grundrichtung zu verlaufen hat und ein Sprachrohr sind dabei immer bestimmten Medienkonzerne, die uns die Denkweise vorgeben wollen.
Sie gereifen nicht das bestehende undemokratisache System an, sie kommen nur den Wünschen einiger sehr wenigen Mächtigen nach und somit wird auch der Herr Wulff wegen seiner islamfreundlichen Aussage angegriffen.
Imgrunde müsste man die gesamte Polik und ihre Handhabung kritisieren, aber das tun diese Medien eben nicht, denn sie sind viel zu eng mit gewissen Politikern verbunden.
Diese Medien sind nicht für eine Pressefreiheit, denn dann müssten auch sie sie an Spielregeln halten und nicht nur immer ins Horn blasen wenn es ihren politischen Freunden genehm ist.
Aber das der Herr Wulff auch nur ein williger Parteisoldat ist, dass hatte er schon ausreichend bewiesen und deshalb hat die Frau Merkel ihm auch zum BP gemacht, allerdings spielen das die Medien nicht gerne hoch.

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capitolversicherung 12.01.2012, 10:02
42.

Zitat von Cotti
Nie gehört, den Namen... aber der wird schon wissen, warum er Merkel in den Rücken fällt.
Das kann man einfach beantworten. Wer Mutti in den Rücken fällt, oder sonstwie in Gefahr bringt wird von Ihr ganz einfach kaltgestellt...z.B. in dem man ihn zum nächsten Bundespräsidenten ernennt.

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zursachet 12.01.2012, 10:02
43. Und noch ein innerparteilicher Konkurrent weniger! Bravo Frau M.

... hier wird nur der Boden vorbereitet, das letzte derzeitige verbliebene Regierungsmitglied, welches einmal als möglicher Kanzler dienen könnte abzuservieren. Darin ist Frau Merkel geschickter als alle Ihre Vorgänger zusammen.
Wo ist Merz? Wo ist Koch?
Wo sind Guttenberg, Müller, Wulff, und falls die FAZ recht hätte dann bald auch de Maizière?
Wären dann alle abserviert.
Nur Zufall? Sicher doch!

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trebsleg 12.01.2012, 10:03
44. Konsequenz

Zitat von prophet46
Um es gleich vorweg zu sagen: Ich habe diesen Artikel zu Wulff nicht gelesen und ich weigere mich auch weitere zu lesen.
Dann lassen Sie es bleiben und halten im eigenen Interesse besser den Mund. Denn wenn man nicht weiß, worüber man redet, redet man sich leicht um Kopf und Kragen.
Es gibt keine Kampagne, es sei denn, man bezeichnet mit "Kampagne" den Sachverhalt, dass die Presse ihren Job erledigt und Durchstechereien in der Politikerkaste aufdeckt. Für wie wichtig der Leser die Berichterstattung hält, ist natürlich seinem eigenen Urteil überlassen. Und wenn er etwas nicht zur Kenntnis nehmen will, lässt er's halt bleiben, sollte sich aber eines Urteils über das, was er nicht weiß, enthalten.

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L.Werner 12.01.2012, 10:03
45. CDU-Hinterbänkler verlangt Rücktritt von Wulff

Zitat von sysop
Der Rückhalt für Christian Wulff bröckelt - auch in den eigenen Reihen. Nun hat mit Karl-Georg Wellmann erstmals ein Mitglied der Unionsfraktion dem Präsidenten den Rücktritt nahegelegt. Ein "Ende mit Schrecken" sei besser als eine Fortsetzung der Kredit- und Medienaffäre.
Ich wette, dass diese Aussage von dem Herrn Wellmann von den CDU-Großkopperten als dummes Geschwätz abgetan wird.
Der Mann aber hat recht.
Wulff ist ein durch und durch unmöglicher Präsident.
Er und Merkel, die ja ihn immer gedeckt hat, wie damals auch Guttenberg,
sollte sofort mit ihm gehen.
Der Opposition empfehle ich, nicht auf die Vorschläge von Merkel und Kompagnons einzugehen, sondern ihren eigenen Wunschpartner vorzuschlagen und auch durchzusetzen.

Und überhaupt die FDP mit ihren 2 % dürfte überhaupt keine Wahlpersonen stellen dürfen.
Merkel solte unbedingt für diese Blödheit, die sie in der Vergangeheit gezeigt hat, bestrft werden.

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Lebkuchenkiller 12.01.2012, 10:04
46.

Zitat von Marut
Für das Amt des Bundespräsidenten so, wie es die Verfassung vorsieht, braucht es Format - aber auch zu der souveränen Entscheidung, zu erkennen, wenn man ihm nicht gewachsen ist. Beides scheint beim Amtsinhaber nicht vorhanden zu sein - schade.
Format und Souveranität zeigt auch jemand , der sich von extremem Medienbashing nicht einschüchtern und seine Handlungen bestimmen lässt , daher scheint Wulff ein geeigneter BuPrä zu sein.

Im Gegenteil , wenn er sich von den aufgeblasenen und teilweise konstruierten Vorwürfen in Bild und Spon verunsichern lassen würde , wöre er tatsächlich ungeeignet.

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MtSchiara 12.01.2012, 10:04
47. Dauer der Medienberichtserstattung keine Grundlage für Rücktrittsentscheidung

Zitat von Artikel
Berlin - Die Kritik an Christian Wulff reißt nicht ab, auch aus den eigenen Reihen gerät der Bundespräsident im Zuge der Kredit- und Medienaffäre unter Druck. Aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gibt es die erste offene Rücktrittsforderung an Wulff. Die Diskussion werde so schnell nicht enden und die Dinge würden auch nicht in einem Jahr vergessen sein, sagte der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann am Mittwochabend dem ZDF. "Und deshalb wäre das ein Schrecken ohne Ende, und ein Ende mit Schrecken wäre besser", so Wellmann.
Die Frage, ob eine Diskussion in einem Jahr zuende ist oder nicht, kann nicht Grundlage einer Rücktrittsforderung an Wulff sein.

Grundlage für eine solche Forderung kann nur ein mögliches Fehlverhalten des Präsidenten sein und die Frage, inwieweit dies mit dem Amt vereinbar ist - unabhängig von Dauer und Ausmaß einer Berichterstattung darüber. Denn sonst kann man - um die Sache weiter zu vereinfachen - den Bundespräsidenten auch direkt von den Chefredakteuren der deutschen Leitmedien bestimmen und abberufen lassen.

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Fähnrich Winzig 12.01.2012, 10:05
48. Ehre wem Ehre gebührt

aber, da die Anforderungen an den Bundespräsidenten, die sich allein aus dem Eid laut Art. 56 ergeben, von einem Sterblichen möglicherweise gar nicht erfüllbar sind, sollten die Fragen zur Existenzberechtigung des Bundespräsidentenamtes sowie zur Notwendigkeit des Ehrensoldes ebenso überdacht werden wie dessen Höhe.

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Waldesmeister 12.01.2012, 10:05
49.

Zitat von theodorheuss
Christian Wulff hat einen ganz entscheidenden Fehler gemacht. Er sagte sinngemäß das der Islam zu Deutschland gehören würde. Dieser Satz war der Anfang vom Ende des BP. Alles was danach kam ist nur Mittel zum Zweck um ihn loszuwerden. Politisch korrekt haben alle Verantwortlichen brav mit dem Kopf genickt zu seiner Aussage, aber in den Herzen der Menschen hat sich dieser Gedanke NICHT verfestigt. DAS war der Satz der ihm das Amt und die Würde gekostet haben.
Der entscheidende Satz, der ihn letztendlich Amt und Würde gekostet haben, war "Ich habe keinerlei geschäftliche Beziehungen zu Egon Geerkens." Bei der Anfrage im niedersächsischen Landtag ging es nämlich auch schon um den Kredit, weil Journalisten aufgestöbert hatten, dass Wulff 500.000€ von einem anonymen Privatmann bekommen hatte und man Maschmeyer dahinter vermutete. Spiegel, Stern und Bild recherchieren in dieser Sache schon seit fast eineinhalb Jahren und haben sogar mehrere langwierig erkämpfte Gerichtsurteile erwirkt, um Einblick in das Grundbuchamt von Großburgwedel (oder wie dieses Nest auch immer heißt) nehmen zu können. Den Islam-Satz hat der Wulff doch erst gesagt, als diese ganzen, umfangreichen Recherchen und Ermittlungen schon längst in vollem Gange waren. Von daher ist Ihr Islam-Argument ziemlich an den Haaren herbeigezogen, es sei denn natürlich Sie glauben, die Illuminaten oder wer auch immer könnten nun auch schon Hellsehen.

Es ist mir schon klar, dass manch Forist und paranoiischer Bürger hinter allem gleich irgendwelche Verschwörungen zu erkennen glaubt, aber schon Freud sagte im Rahmen seiner manchmal doch recht abstrusen Traumdeutungs-Symbole und -Theorien: "Manchmal ist eine Zigarre auch einfach nur eine Zigarre."

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