Forum: Politik
Kritik der Bundesregierung: US-Sanktionen erschweren humanitäre Hilfe für Flutopfer i
Mehdi Pedramkhoo/Tasnim News Agency/via REUTERS

Zwei Millionen Iraner sind als Folge der Flutkatastrophe auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Bundesregierung beklagt nach SPIEGEL-Informationen, dass US-Sanktionen die Unterstützung der Betroffenen erschweren.

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ddcoe 27.04.2019, 13:46
1. Ich denke

die Bundesregierung, die EU und der Rest der zivilisierten Welt muss endlich ein klares STOP Signal an die USA aussenden. Das Trump sich als Weltdiktator aufspielt ist unerträglich und nicht länger hinnehmbar.

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hergen.heinemann 27.04.2019, 14:08
2. Es ist ein unsägliches Trauerspiel,

weder die Bundesregierung noch die EU sich in der Lage sieht, eine effektive Hilfe ohne Rücksicht auf die US-Sanktionen zu organisieren.

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hergen.heinemann 27.04.2019, 14:09
3. Es ist ein unsägliches Trauerspiel,

dass weder die Bundesregierung noch die EU sich in der Lage sieht, eine effektive Hilfe ohne Rücksicht auf die US-Sanktionen zu organisieren.

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stefan7777 27.04.2019, 14:39
4. Ist es schäbige Unterwürfigkeit oder Übermacht

Beides, also wenn die Europäer nicht die Eier in der Hose haben und (mal wieder) ihre Werte verkaufen oder wenn die USA offensichtlich die restlichen Länder der angeblichen Guten (NATO, Westbündnis) unterdrücken können. Beides ist ein unerträglicher Zustand.

Die Handlungsunfähigkeit zeigt mal wieder wie fatal die Abhängigkeit aus welchem Grund auch immer zu den USA ist.

Erzählt mir doch nicht die Story vom Pferd wenn die EU zusieht, wie ihre eigenen Interessen, auch machtpolitischen Interessen von den USA mit Füßen getreten werden.

Es wird Zeit sich aus diesem Würgegriff zu lösen! Mehr Europa, mit einem Parlament welches unsere Interessen durchsetzt. Aktuell scheitert die Durchsetzung ja offensichtlich daran, dass die US-Administration die kleinen EU-Staaten einfach mit Waffen und Angst kauft, um die EU über die Regionalregierungen handlungsunfähig zu machen.

Wer nicht glauben mag, das die USA innwahrheit unsere Nähe sucht um uns zu kontrollieren, möge sich mal zum Thema Monroe-Doktrin informieren, die nun auch offiziell wieder von den USA praktiziert wird: https://www.heise.de/tp/features/USA-kehren-nun-auch-offiziell-zur-Monroe-Doktrin-zurueck-4405302.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Monroe-Doktrin

Ein Appell, an alle Transatlantiker und NATO-gläubigen Dummköpfe in der EU und auch in diesem Land. Nutzt endlich Euren Verstand handelt danach.

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Knossos 27.04.2019, 14:53
5.

Nach vierzig Jahren Geschäften mit dem Iran, Stütze des Regimes, Empfang kleptokratischer Beute als schwarzer Investition daheim und Schweigen zu blutigen Niederschlagungen von Revolten, meldet die Bunderegierung nun Bedenken aus humanistischem Anlaß an.

Dabei ein Mullahregime überholend, dessen Parlamentspräsident beim Besuch überschwemmter Region regierungsseitig ausbleibende Hilfe beklagender Frau ("Bitte helfen Sie! Wir haben Nichts!") entgegnete: "So gesund, wie Sie sind, ist genug."

Das Land ist abgewirtschaftet. Die Menschen können inzwischen (im Vergleich zu deutschen Verhältnissen) 20faches für Grundversorgung nicht mehr aufbringen.

1,5 Billionen $ für unter dem Regime verkauftes Öl und Gas sind teils als private Pfründe der Herrscher, teils als Finanzierung angestrebter Regionalmacht ins Ausland abgeflossen. Der Bevölkerung blieben die Gräten.

Obendrein wurden Binnenmarkt und Menschen so fulminant abgemolken, daß sich EU-Staaten und insbesondere Deutschland dem Schlaraffenland der Margen nicht enthalten mochten.

Die Sorge gilt weniger Menschen, die zuweilen (dann unter medialem Verschluß bei uns, wie etwa 2009) mit automatischen Waffen zuhauf niedergemäht werden, als künftigem Verbleib von Geschäftspartnern.

Auf unkritische Meldung wie über diesem Thread läßt sich bauen, wo Informationswesen maßgeschneidert ist.

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bertholdalfredrosswag 27.04.2019, 15:03
6. Meine Meinung

Was wäre das für ein Lamento wenn Russland sich so verhalten würde. Menschen in Not nicht zu helfen und dies noch zu verbieten ist doppelter Menschenmord. Andererseits, das Helfen wollen sich verbieten zu lassen, ist nie und nimmer zu rechtfertigen. Es kann nur als Schande bewertet werden.

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ospudd 27.04.2019, 16:48
7.

Zitat von Knossos
Nach vierzig Jahren Geschäften mit dem Iran, Stütze des Regimes, Empfang kleptokratischer Beute als schwarzer Investition daheim und Schweigen zu blutigen Niederschlagungen von Revolten, meldet die Bunderegierung nun Bedenken aus humanistischem Anlaß an. Dabei ein Mullahregime überholend, dessen Parlamentspräsident beim Besuch überschwemmter Region regierungsseitig ausbleibende Hilfe beklagender Frau ("Bitte helfen Sie! Wir haben Nichts!") entgegnete: "So gesund, wie Sie sind, ist genug." Das Land ist abgewirtschaftet. Die Menschen können inzwischen (im Vergleich zu deutschen Verhältnissen) 20faches für Grundversorgung nicht mehr aufbringen. 1,5 Billionen $ für unter dem Regime verkauftes Öl und Gas sind teils als private Pfründe der Herrscher, teils als Finanzierung angestrebter Regionalmacht ins Ausland abgeflossen. Der Bevölkerung blieben die Gräten. Obendrein wurden Binnenmarkt und Menschen so fulminant abgemolken, daß sich EU-Staaten und insbesondere Deutschland dem Schlaraffenland der Margen nicht enthalten mochten. Die Sorge gilt weniger Menschen, die zuweilen (dann unter medialem Verschluß bei uns, wie etwa 2009) mit automatischen Waffen zuhauf niedergemäht werden, als künftigem Verbleib von Geschäftspartnern. Auf unkritische Meldung wie über diesem Thread läßt sich bauen, wo Informationswesen maßgeschneidert ist.
es ist doch immer wieder wohltuend zu sehen, wie spezialisten ihre meinung aeussern.....und das papier ist ja geduldig. wenn es ihnen nicht moeglich ist, die iranische geschichte weiter als zehn jahre zurueck zu verfolgen dann kann man verstehen, wie sie zu so einer einschaetzung kommen. es wuerde auch helfen wenn sie die aktivitaeten der usa, der uae, katars und saudi arabiens in ihre betrachtung einbeziehen wuerden.
es geht hier doch wohl um hilfe fuer ein volk, das voellig unverschuldet im strudel der globalen klima veraenderungen untergeht. ...da hat die hilfe nichts mit geschaeft und dieser oder jener politischen richtung zu tun.
was addressiert werden muss ist der voellig unangebrachte und voelkerechtlich nicht haltbare anspruch der usa, hilfe unterbinden zu wollen.

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deufin 27.04.2019, 17:04
8. Das ist doch das Ziel der USA

Die Sanktionen, welche den Regierungen und Unternehmen auf der Welt seitens der USA drohen, sollten sie mit den Iranern interagieren haben doch zum Ziel, daß die Menschen im Iran Not leiden. Das ist die Blaupause der USA, mit welcher sie seit dem 2 Weltkrieg Außenpolitik betreiben.
Zuerst wird die Wirtschaft des Landes durch Sanktionen zerstört und eine humanitäre Katastrophe heraufbeschworen, damit dann anschließend die USA einmaschieren können, um die bösen menschenverachtenden Politiker zu bekämpfen, die Ihre Bevölkerung leiden lassen.
Das findet ja nicht nur im Iran genauso statt, sondern auch in Venezuela, Libyen, Irak, Syrien, etc, etc, etc...
Das alles hat aber nicht die Menschen im Sinn, sondern ausschließlich die Ressourcen der Länder, die dann von US-Firmen ausgeschlachtet werden.

Es wird Zeit, daß der Rest der Welt den USA den Rücken kehren und sie schlichtweg ignorieren.
Problem an der Sache ist, daß unsere komplette Informations-Technologie von den USA kontrolliert wird.
Ohne intel, AMD, ARM, Microsoft, Apple, Google, usw läuft eben auf der Welt kein einziger Computer mehr. Die USA halten damit den Rest der Welt als Geisel.

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claus7447 27.04.2019, 17:31
9. Ziemlich viel Gefasel, aber....

Zitat von Knossos
Nach vierzig Jahren Geschäften mit dem Iran, Stütze des Regimes, Empfang kleptokratischer Beute als schwarzer Investition daheim und Schweigen zu blutigen Niederschlagungen von Revolten, meldet die Bunderegierung nun Bedenken aus humanistischem Anlaß an. Dabei ein Mullahregime überholend, dessen Parlamentspräsident beim Besuch überschwemmter Region regierungsseitig ausbleibende Hilfe beklagender Frau ("Bitte helfen Sie! Wir haben Nichts!") entgegnete: "So gesund, wie Sie sind, ist genug." Das Land ist abgewirtschaftet. Die Menschen können inzwischen (im Vergleich zu deutschen Verhältnissen) 20faches für Grundversorgung nicht mehr aufbringen. 1,5 Billionen $ für unter dem Regime verkauftes Öl und Gas sind teils als private Pfründe der Herrscher, teils als Finanzierung angestrebter Regionalmacht ins Ausland abgeflossen. Der Bevölkerung blieben die Gräten. Obendrein wurden Binnenmarkt und Menschen so fulminant abgemolken, daß sich EU-Staaten und insbesondere Deutschland dem Schlaraffenland der Margen nicht enthalten mochten. Die Sorge gilt weniger Menschen, die zuweilen (dann unter medialem Verschluß bei uns, wie etwa 2009) mit automatischen Waffen zuhauf niedergemäht werden, als künftigem Verbleib von Geschäftspartnern. Auf unkritische Meldung wie über diesem Thread läßt sich bauen, wo Informationswesen maßgeschneidert ist.
...können sie erklären, war Katastrophenhilfe mit ihrer Darstellung zu tun haben?

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