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Kritik an der Nato: Ischinger warnt vor Kriegsgefahr mit Russland
DPA

Die Kriegsgefahr zwischen der Nato und Russland sei größer als in den Achtzigern, warnt der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. Die Nato müsse sich mäßigen.

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claus_debold 23.06.2016, 13:25
60. Vor-Stimmung

Vor jeder menschengemachten Katastrophe waren Stimmen laut geworden, die vor den Folgen warnten, wenn es so weitergeht wie bisher. Die Desaster kamen aber trotzden (alle Kriege), weil sie ja den Interessen der übergeordneten Macht unterliegen und nicht der Notwendigkeit. Wenn in Vorzeiten Kriege ausbrachen, war immer ein Gutteil der Gründe Hunger oder Naturkatastrophen. In unserem Fall ist die Säbelrasselei der Nato von den USA gewünscht, damit Putin (Rußland) klein bleibt und die USA sich nicht auch noch dort agagieren müssen. Wozu hat man denn die NATO. Und weit weg vom Festland ist es ja auch. Noch ist die Situation reversibel. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Steinmeier nächstes Jahr zum Kanzler aufgestellt und gewählt werden würde, damit der Wahnsinn ein Ende hat.

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reiner_unfug 23.06.2016, 13:26
61.

Zitat von ka117
Putin hat so gut wie das erreicht, was er erreichen wollte: Nach einem eklatanten Völkerrechtsbruch durch eine Kombination aus Drohgebärde und Angstparanoia erste Politiker im Westen glauben lassen, dass der Westen daran schuld ist! Nur weiter so: NATO-Kräfte zurück ziehen, Sanktionen aufheben und demnächst über "grüne Männchen" in Estland wundern.
Keine Sorge, die NATO-Kräfte werden sich nicht zurückziehen, sondern ihre Tentakel wie bisher um den russischen Bären zusammenziehen. Mittlerweile komme ich zu der Auffassung, dass der Völkerrechtsbruch Putins nichts anderes war als eine notwendige militärische Intervention, um den Frieden in Europa zu sichern. Ohne diesen Völkerrechtsbruch stünden heute amerikanische Raketen auf der Krim, mit Zielrichtung Moskau. Man muss sich das mal vorstellen, wenn die russischen, auf der Krim stationierten Atom-Uboote auf der Krim den dortigen rechts-nationalistischen Putschisten in die Hände gefallen wären. Ein sicherheitspolitisches Fiasko für Russland, dem Putin um keinen Preis tatenlos zusehen konnte.

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Thomas Schnitzer 23.06.2016, 13:26
62.

Zitat von erzengel1987
Steinmeier hat etwas richtig gemacht. Der Dialog zu Russland ist enorm wichtig. Zumal aus Russland das Gas kommt. Russland braucht keinen Krieg zu erklären die könnten theoretisch einfach das Gas zu Europa sanktionieren und wir hätten ein richtiges Problem. [...]
Nein, hätten wir nicht. Aber die Russen sind auf das Geld für das Gas angewiesen.

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hman2 23.06.2016, 13:27
63.

"Die Kriegsgefahr zwischen der Nato und Russland sei größer als in den Achtzigern, warnt der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger."

Soso. Dem Herrn Ischinger ist dabei gar nicht aufgefallen, dass es in den Achtzigerjahren gar kein "Russland" als Staat gab, mit dem die NATO überhaupt hätte Krieg führen KÖNNEN ?

Höher als Null ist die Gefahr also immer "größer". Eine echte Null-Aussage!

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silverhair 23.06.2016, 13:27
64. Labern und Hetzen

Zitat von HeisseLuft
Wo genau ist die Strategie der NATO denn unmäßig? So verglichen mit Putins Aktionen? PS: die Visafreiheit halte ich für diskutierbar. Allerdings ist da wohl nicht die NATO der Adressat.
Was hat Putin den Gemacht?
Dieses .. der führt Krieg in der Ukraine ist mehr Behauptung von Oligarchen in Kiew den Realität .. und all die Chefs und Militärberater der Nato führen ja dort auch gleich noch mit .. incl. der Gelder und Waffenlieferungen an Kiew . da ist der Westen vor allem schon ganz gross eingestigen.

Und die Krim . seltsam, ist der friedlichste Überfall den wir seit 2000 Jahren gesehen haben .. man müßte nur mal die Wahrheiten anerkennen, und nicht auf die Kriegshetze aus Kiew hören!

Und Putin rüstet auf? Die 800 Mrd USD die Nato und USA jedes Jahr aufbringen gegen 70 Mrd. die grad mal reichen um die Interkontinentalraketen abschuss bereit zu halten? .. Sie sind ein Laberer .. aber echt .. und wenn die losgehen, warum auch immer dann sind sie endgültig eine Leiche .. dummerweise der Rest des Planeten gleich mit!

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hazerlee 23.06.2016, 13:27
65. Dialog + Manöver

Ich habe so langsam das Gefühl die Geheimdienste schätzen Putin so ein wie das Fr. Merkel damals so eindrücklich ausdrückte: er lebt in einer eigenen Welt. Wie sonst kann man bei harmlosen Manövern der NATO (verglichen mit den dauernden Mobilmachungen von Hunderttausenden auf der Gegenseite) solche Kriegsängste verbreiten? Man muss den Dialog aufrecht erhalten, ganz klar. Aber wieso so einseitig? Wieso kanzelt man zb einen Lawrow nicht deutlich ab, wenn die Propaganda so eindeutig entlarvt wurde wie im Fall Lisa Herr Steinmeier? Wieso thematisiert man nicht viel deutlicher die Kriegslüsternheit in den russischen Medien, die in deutscher Sprache sogar über Sputnik oder RT die Russlanddeutschen aufwiegeln?
Russland hat die Krim annektiert und führt Krieg im Donbass, und außer harmlosen Sanktionen, einem faulen Minsk-Beschluss und 4000 NATO-Soldaten im Baltikum wurde bisher nichts übernommen, dieses Unrecht zu beenden. Appeasement wird Russland nicht stoppen!

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muellerthomas 23.06.2016, 13:28
66.

Zitat von l.augenstein
und jetzt stehen Natotruppen in nicht unerheblicher Zahl an der Ostgrenze der EU und bedrohen Russland.
Es stehen weitaus größere russische Kontingente an der Grenze. Wer bedroht also wen?

Glauben Sie ernsthaft, die Nato wollte Russland überfallen?

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muellerthomas 23.06.2016, 13:29
67.

Zitat von Ostseeland
Ob sie gehört werden? Ich bezweifle es, zu groß ist der Einfluß der Handliner auf beide Seiten. Gesprächsbereitschaft wird sofort als Schwäche gedeutet besonders wenn diese von den Russen kommt.
Das sehe ich exakt umgekehrt. Jedes Entrgegenkommen des Westens wird von Russland sofort als Zeichen der Schwäche gedeutet und ausgenutzt.

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ksk-18 23.06.2016, 13:29
68. Na lieber

Zitat von daxbauer
Damit es für russische Soldaten im Urlaub leichter wird?
urlaubende als kämpfende Soldaten. Finden Sie nicht?

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P-Centurion 23.06.2016, 13:30
69.

Zitat von thomweb
Das ist das absolute falsche Signal. Putin und die anderen Russen sehen jedes Zögern von unserer Seite als Signal der totalen Unterwerfung unter die russische Macht. Russland versteht nur ein Signal der Stärke. Solange sich die russischen Truppen nicht aus den besetzten Regionen in Georgien und der Ukraine zurückgezogen haben, muss Russland weiter als unser Feind betrachtet werden. Jeder Kniefall vor unserem Feind Putin wird von der russischen Propagandamaschine als totaler Sieg über den Todfeind Europa und uns Faschisten - denn so diffamieren die Russen uns - gesehen. Russland ist unser Feind. Ende der Diskussion.
Ich hoffe sie sind kein Analyst. Denn mit ihnen wären wir schon im 5. Weltkrieg.

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