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Kritik an Euro-Politik: CSU-Politiker Gauweiler tritt zurück
DPA

Der CSU-Politiker Peter Gauweiler tritt von seinem Amt als Parteivize zurück - auch sein Bundestagsmandat will er niederlegen. Als Grund gibt er seine Kritik am Euro-Kurs der Bundesregierung an.

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Knackeule 31.03.2015, 11:55
1. Respekt !

Respekt ! Gauweiler ist als bestverdienender renommierter Anwalt natürlich auch unabhängig von der Partei, er kann sich den Rücktritt im Gegensatz zu fast allen anderen Partei-Politikern auch leisten. Und seine Kollegen ? Halten wie üblich die Klappe und machen das, was der jeweilige Parteivorstand vorgibt und nicken die seit Jahren irrsinnige Euro-Politik weiter ab. Aber: kein Bürger wird gezwungen, diese rückgratlosen Flaschen zu wählen.

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Callimero 31.03.2015, 11:56
2. Meinen allerhöchsten Respekt...

... für seine Entscheidung, aber gleichzeitig auch mein Bedauern, dass so ein konsequenter Querdenker den Beddel hinschmeisst. Denn von diesen haben wir im Bundestag zu wenig. Sonst alles weichgespülte, auf Parteilinie zurechtgebogene Karrieristen und Speichellecker, wohin man auch blickt.

Auch wenn es wegen der Höhe seiner Nebentätigkeiten immer Diskussionen gab, ist er dennoch Abgeordneter mit Leib und Seele gewesen.

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m.w.r. 31.03.2015, 11:57
3. Osterei.

Der Gauweiler hat Eier. Da wird grad beim Gauweiler immer drauf rumgehackt das er soviel Nebenverdienst hat und Millionen macht als Rechtsanwalt. Vielleicht verschaffen ihm diese Reichtümer mehr Unabhängigkeit, wie sie die Sesselkleber um Gabriel und Merkel nicht haben weil sie sich nichts zum essen kaufen können weil sie ausser dumm rumsalbadern nicht gelernt haben mit dem man seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Schade um den Querdenker von der CSU, eine Partei die ich sonst gar nicht mag. Aber ich sags ja, lieber einen Gauweiler als einen lauwarmen Emporkömmling oder Hofschranzen da weiß ich wenigstens woran ich bin.

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eryx 31.03.2015, 11:57
4.

Wenn ich mich richtig erinnere, hat aber auch das Bundesverfassungsgericht nie die Meinung von Herrn Gauweiler geteilt. Es ist jedenfalls sicher einer guter Tag, wenn ein Vertreter der Stammtischparolen weniger im Bundestag sitzt. Jetzt kann sich Herr Gauweiler auch endlich wieder seiner Arbeit als Jurist widmen - die er ja auch sträflich vernachlässigt hat (Achtung Ironie).

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Badener1848 31.03.2015, 11:58
5. Es lebe die Einheitsregierung!

Wer braucht schon eine lebendige Debattenkultur in der Politik, mit den ganzen Abnickern, die alles kritiklos hinnehmen, was der Fraktionsvorsitzende vorgibt, lässt sich doch viel leichter durchregieren. Danke, liebe Union, dass ihr die Vorreiterrolle übernehmt und mehr als alle anderen diese blöde Demokratie abbaut.

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Mertrager 31.03.2015, 11:58
6. Konsequent

In Muttis Abnicker-Partei ist für eine -wie auch immer geartete- Meinung genau so wenig Platz wie das bei der SED war. Gauweiler ist sicher ein Mensch mit Ecken und Kanten. hat mich aber in den letzten Jahren durch viel begründete Kritik positiv überrascht. Leider haben in den Regierungsparteien wenig Leute den Mut, so konsequent zu handeln. Sie kleben alle an der Macht und dem Geld.

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rakoge 31.03.2015, 11:59
7. ..einer der wenigen Politiker mit Rückgrat

konsequente Haltung von Ihm, sowas würde ich mir von anderen Poltikern wünschen.

So paradox es klingen mag, hier zeigt sich auch der Vorteil seiner Nebeneinkünfte, er ist nicht vom Abgeordnetengehalt abhängig, das heißt er hängt nicht vom Mandat ab wie viele andere die sich dadurch verbiegen lassen. Er hat entsprechend die Konsequenzen gezogen, Hut ab!!

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nivh 31.03.2015, 11:59
8. Mann mit Profil

Auch wenn ich wenig über Herrn Gauweiler weiß, diese Entscheidung verdient Respekt.
Einer der wenigen deutschen Politiker der für das einsteht, woran er glaubt und wofür er gewählt wurde. Auch wenn das (zunächst einmal) negative Konsequenzen für das eigene (Berufs-)Leben bedeutet.

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andi442 31.03.2015, 11:59
9. Respekt!

Respekt für diese Entscheidung! Da scheint doch ein Politiker in diesem Land tatsächlich Rückgrat zu besitzen und die alternativlose Eurorettungspolitik nicht mitzutragen.

Jeder Mensch mit halbwegs klarem Verstand muss erkennen, dass der Euro gescheitert ist. Eine geordnete Auflösung des Währungsgebietes ist die einzige sinnvolle Alternative zum Wohle der Völker Europas.

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