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Kritik an Fahrradhelm-Kampagne: "Peinlich, altbacken, sexistisch"
DPA

In Zusammenarbeit mit "Germany's Next Topmodel" wirbt das Verkehrsministerium für das Tragen von Fahrradhelmen. Doch die leichtbekleideten Models gefallen nicht jedem.

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Badener0815 22.03.2019, 21:07
20. völlig daneben

Die Werbung ist sch... - erst recht wenn man mit Models aus dem Klum'schen GNTM-Universum wirbt und alte Stereotype bedient - Titten für die alten weissen Männer (siehe die ersten Foristen). Warum nicht mit Radsportler*innen, die auch wirklich Rad fahren?

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tipto 22.03.2019, 21:08
21. Werbung....

...soll was bewirken, diese besonders und nutzt eine alte Strategie. Wenn sie nur einen Menschen erreicht, haben die Macher ihre Arbeit gut gemacht. Eine andere Art der Werbung, wird kaum mehr erreichen. Es passt für die Zielgruppe.

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reflashed 22.03.2019, 21:09
22.

Will die SPD der CDU in Richtung konservativ nacheifern?

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oschn 22.03.2019, 21:11
23. Wirksamkeit fragwürdig

Dabei wird die Wirksamkeit von Helmen ja immer noch diskutiert. Da ist zum einen die Risikokompensation. Auch gesamtwirtschaftlich gesehen ist die Frage, ob ein paar Verletzungen weniger schlimm sind, als die Folgen durch weniger Radfahrer. Dann gibt es auch noch Diskussionen, ob ein Helm überhaupt wirklich schützt oder in manchen Fällen nicht eher schädlich ist (wobei ich das eher so sehe wie die Scheinargumente gegen Sicherheitsgurte). Im Ernst, wir brauchen keine Helmpflicht, und auch keine Kampagnen. Beim Skifahren tragen mittlerweile fast alle Helm, ganz ohne große Kampagnen. Beim Radfahren ist es einfach hinderlich.

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mens 22.03.2019, 21:12
24. Holzweg

Nix verstanden, aber aufregen. Es geht darum die Models besonders begehrenswert aussehen zu lassen. DAHER HAT MAN DIESEN DESSOUS-WERBE-LOOK GEWÄHLT. Um dann das Bild mit den hässlichen Helmen zu brechen. Das nennt man Fallhöhe erzeugen. Mir ist nicht bekannt, dass derartige Fotos von Männern und Frauen in Mitteleuropa verboten sind. Es wird niemand erniedrigt oder beleidigt. Daher kann die Kampagne auch so aussehen. Was die SPD in Berlin dagegen toleriert, sind aber religiöse Fanatiker, Frau Ortleb. Nebenbei: wenn gewisse Kreise nicht aufhören derartigen PC-Mist in die Welt zu setzen, werden sie noch ihr blaues Wunder erleben. Eben noch gewählt und im nächsten Moment von ihren ehemaligen Wählern in die Tonne getreten. Ich bemerke diese Regung bei SPD Sozialisierten und ich sehe für die SPD schwarz. Bärendienst erweisen nennt man das. Und wer ehemalige überzeugte Anhänger als Gegner hat, kann einpacken. Was sagt FORSA eigentlich Frau Ortleb? Ich sage es Ihnen: Sonntagsfrage 16.03.19, 15%. Passt.

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vincent-april 22.03.2019, 21:13
25. Mein Gott sind wir verkrampft geworden

heute ist alles angeblich sexistisch. Es wird Zeit, dass wir diese Moralapostel in die Schranken weisen.

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Peletua 22.03.2019, 21:15
26. Auf Denglisch komm raus

Sehr viel peinlicher als das Model ist ja wohl die Tatsache, dass der Spruch, der ja eigentlich jede(n) erreichen sollte, auf Englisch erscheint. Wieso ist das noch niemandem aufgefallen? Wie verwirrt und US-hörig ist dieser Herr Scheuer eigentlich? Und dann macht die CSU einen auf 'Heimat', wie u.a. an unserem hervorragenden Bundes-InnenHeimatBau-Minister zu bewundern ist...

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eurusiii 22.03.2019, 21:15
27. Manchmal

wünsche ich mir die Frau aus der FA Dusch Werbung der 70er Jahre zurück, über die sich niemand aufgeregt hat. Eher gab es zu der Zeit noch positive Reaktionen von Frauen und Männern. : Lieber eine gutaussehende Frau als einen hässlichen Mann.

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descartes 22.03.2019, 21:15
28. um Gottes Willen

Zitat von Badener0815
Die Werbung ist sch... - erst recht wenn man mit Models aus dem Klum'schen GNTM-Universum wirbt und alte Stereotype bedient - Titten für die alten weissen Männer (siehe die ersten Foristen). Warum nicht mit Radsportler*innen, die auch wirklich Rad fahren?
Wo sehen Sie denn bitte Titten, ausser in Ihrer Fantsie?

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sackgasse 22.03.2019, 21:17
29. Das Verkehrsministerium

Auch wenn es nicht das Ziel der Kampagne zu sein scheint, dass man sich diese Frage stellt - warum sterben in Deutschland so viele Radfahrer?
Fahrradheme können Leben retten, ja - aber ist das der Kern des Problems?
Ist es möglich, sich in deutschen Städten bei Beachtung der Verkehrsregeln sicher und in einer funktionierenden Infrastruktur mit dem Rad fortzubewegen?

Für Köln kann ich diese Frage mit nein beantworten.

Es gibt fast nirgendwo Fahradwege, die den Namen verdienen. Meist ist es entweder eine schmale Spur neben parkenden Autos, auf der alle paar Meter jemand ohne zu blinken hält oder überholt. Oder in Schlangenlinien verlaufende Markierungen abwechselnd auf Bürgersteig und Straße, gerne mit Schlaglöchern. Wie soll man sicher auf einer abblätternden schmalen Markierung auf dem Bürgersteig direkt zwischen Fußgängern und parkenden Autos fahren? Oder auf der Straße auf einem 0,75m breiten Streifen neben dem Parkstreifen (siehe oben)? Gerne wird man dann angehupt, wenn man mehr als 5cm Abstand zu den parkenden Autos hält, wo öfter plötzlich die Tür aufgeht.

Die teilprivasierte Bahn pfeift finanziell aus dem letzten Loch und liefert unterirdische Leistung.

Währenddessen beschäftigt sich die Presse mit den Leiden der Autobesitzer und Ärzten, die entgegen der Studienlage und zum Gefallen der Autoindustrie und ihrer Lobbyisten behaupten, die Abgase der seit Jahrzenten stetig wachsenden Autoflotte habe keine signifikanten Auswirkungen auf die Gesundheit.

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