Forum: Politik
Kritik an Finanzindustrie: Politiker erklären Banken zum Staatsfeind

Geldhäuser zerschlagen, Zocker hart bestrafen:*In seltener Eintracht knöpft sich die Politik*die*Finanzindustrie vor, selbst die FDP scheint sich mit der weltweiten Anti-Banken-Bewegung zu solidarisieren.*Der Staat will so*Stärke signalisieren, doch der neue Kurs*ist populistisch - und*riskant.

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t41 16.10.2011, 20:30
200. Gewächs aus dem Osten

Zitat von lynx2
... wurde gewählt. Es ist eine Anpasserin an die jeweiligen politischen Verhältnisse. Zuerst Kommunismus, jetzt Kapitalismus.
und dann Kannibalismus

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mr.brand 16.10.2011, 20:31
201. Ringelpietz mit anfassen!

Zitat von sysop
Geldhäuser zerschlagen, Zocker hart bestrafen:*In seltener Eintracht knöpft sich die Politik*die*Finanzindustrie vor, selbst die FDP scheint sich mit der weltweiten Anti-Banken-Bewegung zu solidarisieren.
Dass man sich mit diesem Pack überhaupt noch rumschlagen muss, hat wohl in erster Linie damit zu tun, dass man 1998 den Lafo nicht hat machen lassen... und genau die Typen, die dafür verantwortlich waren den Finanz-Kapitalismus so zu entfesseln regen sich jetzt darüber auf und geben vor die Lösungen für dieses Problem zu haben. Eine Lösung ist jedoch nicht nur eine einfache Regulierung oder eine Finanzkapitalsteuer. Wir benötigen einen gesellschaftlichen Wandel, der Eliten in erster Linie sowie auch bildungspolitisch oder gesamt-kulturell gesehen. Weg von der Geiz ist geil - Mentalität. Es hat doch keinen Sinn Typen wie den Ackermann zu verpönen und gleichzeitig wollen 30 % der Jungendlichen oder Studenten Ackermann werden...
Mit ein Paar Zelten und hohlen Phrasen aus noch hohleren Politikerköpfen ist halt nicht getan...das nix anderes als Ringelpietz mit anfassen!

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Deutscher__Michel 16.10.2011, 20:32
202. Verbietet den Zinses-Zins..

ZZ war Jahrhunderte lang verboten und ist es z.B. im Islam immer noch. Stichwort Jesus-Pfennig.. nach 2000 Jahren ist ein angelegter Pfennig mehr wert als die Erde aus purem Gold. Jeder der mal Exponential-Funktionen (5-6 Klasse?) hatte durchblickt das.. warum unsere Politiker nicht?

..ok Tranksaktionssteuern und natürlich eine gerechte prozentuale Belastung von ALLEN Steuerzahlern würde viele unserer Probleme ebenso lösen..

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pragmat 16.10.2011, 20:32
203. Keynes, bekannt?

Zitat von M123
Im aktuellen Geldsystem MUSS es zur Staatsverschuldung, und zwar zur exponentiellen Staatsverschuldung kommen!
Staatsverschuldung hat es gegeben seit dem es Geld gibt. Wenn der Fürst mal kein Geld hatte, weil zuwenig Steuern herein kamen, hat er Geld gedruckt oder seine Geldjuden ausgeplündert. Dafür gabe es die Progrome im Mittelalter und unter dem Männchen mit der Rotzbremse.

Staatsverschuldung als Theorie der wunderbaren Geldvermehrung gibt es seit dem englischen Politiker und Volkswirtschaftler J.M. Keynes (1883 - 1946).

Die läuft darauf hinaus, dass der Staat besser weiss, wann man investieren soll, als die Privatkapitalisten, die nur auf Gewinn aus sind. Also leiht der Staat sich Geld vom kleinen und großen Privatkapitalisten und tut Gutes. Dafür bekommt dann der Staat erhöhte Steuereinnahmen und kann den Privatkapitalisten das geliehene Geld mit Zinsen zurück zahlen.

Soweit die Theorie, die besonders bei Sozialdemokraten in den 70er und 80er des vorigen Jahrhunderts und bei den Herren Kohl und Waigel sehr beliebt war. Konnte man mit dem Geld doch die ganze DDR einkaufen!

Nun könnte man die exponentielle Staatsverschuldung zum Teil stoppen, in dem der Staat keine Zinsen für seine Schulden zahlt. Das könnte man vermutlich bei den Privatkapitalisten (und den Staatskapitalisten in China) noch verschmerzen.

Aber, wenn die Politik ausgerechnet noch weiter Schulden macht, hört die Geduld der "Märkte" auf. Dann werden erst mal Zinsen fällig. Und jetzt propagiert man auch noch für einen "Schuldenschnitt" d.h. Schulden werden nicht mehr getilgt. Da ist dann das Mass voll!

Das war´s dann mit der schönen Theorie, die nicht mehr zu retten ist!

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t41 16.10.2011, 20:33
204. Eben

Zitat von rotebrause
" Klingt ja alles ganz logisch. Ich habe aber nur noch nicht genau verstanden, bei wem sind wir (also der Staat) nun ganz genau verschuldet. Natürlich bei den Banken, schon klar ... aber wem gehören die jetzt im Detail? Und was passiert, wenn wir (also der Staat) sagen, wir zahlen unsere Schulden nicht ? ich mein wir sind immerhin 99% der Bevölkerung... Mehr Demokratie geht doch eigentlich nicht !!!
Argentinien ging doch auch mal Pleite und seitdem auch nichts mehr zurückbezahlt.

Was wollen'se denn da machen? Einem Staat kann ja wohl nicht den Gerichtsvollzieher schicken?

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rgw_ch 16.10.2011, 20:33
205. Auch auf die Gefahr hin, ebenfalls Prügel zu beziehen

...möchte ich zwei Fragen stellen:

Zitat von gorilla71
- der deutsche Staat sollte dringend eindlich bei den Ausgaben sparen, anstatt immer neue Steuern oder Abgaben zu erfinden. - ein gesunder Körper ist schlank, ein gesunder Staat ist auch schlank. Solange aber JEDE Partei für Ihre Ministerien immer mehr Staatsdiener in Arbeit und Brot nimmt klappts nie mit der Schlankheitskur
1) Wie soll der Staat bei den Ausgaben sparen, wenn er dauernd Banken retten muss, die sich verspekuliert haben?

2) Wie soll der Staat seine Grundaufgaben (Bildung, Sicherheit, Infrastruktur) finanzieren, wenn 10% der Bevölkerung 80% des von allen Erwerbstätigen erwirtschafteten BSP für sich kassieren und in Finanzblasen statt in der Realwirtschaft reinvestieren?

In den letzten 25 Jahren fand eine gigantische Enteignung der erwerbstätigen Bevölkerung statt. Das hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun, und da nützt Schlanksparen auch nichts. Wenn der Staat 10% weniger ausgibt und dann 20% weniger einnimmt, weil die Parasiten immer mehr abschöpfen und der Hauptanteil der Steuerzahler immer weniger Geld hat, dann wird die Rechnung nicht aufgehen.

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ebberger 16.10.2011, 20:36
206. Schaun mer mal

Irgendwie gefällt mir der Vorschlag vob Gabriel, die Banken in "Investmentbanking und Geschäftsbanken" aufzuteilen.

Denn wenn die Geschäftsbanken dann den seriösen Part spielen sollen, dürfen sie folgerichtig keine unsicheren Staatsanleihen mehr aufnehmen, während die Investmentbanker (die s. g. Zocker) mit ihrem Geld bestimmt Besseres anzufangen wissen.

Da werden unsere Dauerschuldenmacher alsbald blöd aus der Wäsche gucken, denn das wird die Schuldenbremse in Reinkultur.

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ir² 16.10.2011, 20:37
207. ;;

Zitat von mr.brand
Dass man sich mit diesem Pack überhaupt noch rumschlagen muss, hat wohl in erster Linie damit zu tun, dass man 1998 den Lafo nicht hat machen lassen... und genau die Typen, die dafür verantwortlich waren den Finanz-Kapitalismus so zu entfesseln regen sich jetzt darüber auf und geben vor die Lösungen für dieses Problem zu haben. Eine Lösung ist jedoch nicht nur eine einfache Regulierung oder eine Finanzkapitalsteuer. Wir benötigen einen gesellschaftlichen Wandel, der Eliten in erster Linie sowie auch bildungspolitisch oder gesamt-kulturell gesehen. Weg von der Geiz ist geil - Mentalität. Es hat doch keinen Sinn Typen wie den Ackermann zu verpönen und gleichzeitig wollen 30 % der Jungendlichen oder Studenten Ackermann werden... Mit ein Paar Zelten und hohlen Phrasen aus noch hohleren Politikerköpfen ist halt nicht getan...das nix anderes als Ringelpietz mit anfassen!
Richtig, da sollte man mal drauf hauen; so wie der hier....

http://www.history-vision.de/detail/4929.html
Ausschnitt aus Propagandafilm "Aus eigener Kraft": Arbeitslose, Hitler mit Schaufel, Erdarbeiten an einer Großbaustelle, hämmernder Schmied; Kommentar: "Nicht Geld, sondern Arbeit ist entscheidend"

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sponsch 16.10.2011, 20:37
208. Zu billig, diese Masche

Nicht die Banken sind schuld an der EURO-Krise, sondern die Politik!

Dass diese nun versuchen, die Banken als die Bösen darzustellen ist einfach nur schäbiger Populismus.

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ralphofffm 16.10.2011, 20:37
209. Die Leute

----müssen kapieren das sie mit ihrer Konsumgier die Verhaltensweisen der Banken nur befeurt haben. Die Banken folgen nur dem Trend...

Also.... an die eigene Nase fassen und nicht das nächste geile Gadetet für Überteuro kaufen...

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