Forum: Politik
Kritik an Finanzindustrie: Politiker erklären Banken zum Staatsfeind

Geldhäuser zerschlagen, Zocker hart bestrafen:*In seltener Eintracht knöpft sich die Politik*die*Finanzindustrie vor, selbst die FDP scheint sich mit der weltweiten Anti-Banken-Bewegung zu solidarisieren.*Der Staat will so*Stärke signalisieren, doch der neue Kurs*ist populistisch - und*riskant.

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Baikal 16.10.2011, 18:33
20. Und das wird sich zeigen, wenn..

Zitat von rempfi
das ist nichts anderes als purer Populismus der Politik. Jetzt, wo die Menschen aufstehen und sich wehren, wacht man auf. Vorher hat man mit den Bankstern und deren geldgeiler Kundschaft sympathisiert. Politiker, Banker und diejenigen, die zuviel Geld verdienen, alles derselbe DRECK.
.. über diesen sagenhaften "Stabilitätsmechanismus" FSM abgestimmt werden wird - geht natürlich durch. Das Volk ist dagegen und selbst bei einer Abstimmung auf der Seite der FAZ stimmten 90 Prozent dagegen: nützt nichts, Banken werden wieder einmal wichtiger sein.

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Phildemos 16.10.2011, 18:34
21. Die Zeche für diese Politik werden die Bürger zahlen

Zuerst verschulden uns die Politiker bis unter die Hucke und dann wird die Schuld auf die Banken geschoben, die so dumm waren, ihnen Geld zu geben. Die Banken werden es sich eine Lehre sein lassen und die Zinsen für Staatsanleihen von verantwortungslosen Politikern noch weiter erhöhen.

Die Zeche für diese unredliche Politik werden mal wieder die Bürger zahlen.

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Lars_Porsenna 16.10.2011, 18:35
22. RSA Animated - Crises of Capitalism

Jetzt, wo's zu spät ist, raffen die Politiker, dass die Banker und Investoren keine Samariter sind und ihre Gier nicht für die Gesellschaft nutzbar gemacht werden kann, wenn man ihr keine Grenzen setzt.

Und das ist nun der Fall: Es ist wie bei Monopoly, wenn einer das Spiel gewonnen hat. Das Spiel geht nicht mehr so recht weiter, es verliert den Sinn, wenn einer alles hat und die andern nichts.

David Harvey erklärt das sehr gut; man muss nur
"RSA Animated - Crises of Capitalism" googeln.

Jedenfalls ist es unglaubwürdig, wenn die Politiker jetzt so tun, als würden sie das verstehen, und der Zug ist ja ohnehin abgefahren.
Kein Wunder, wenn es bis vor Kurzem noch hieß, man müsse "die parlamentarische Mitbestimmung marktkonform gestalten" (O-Ton Merkel).

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falstaff030 16.10.2011, 18:35
23. Banken als Blitzableiter für Volkszorn

Die Politik scheint die privaten Banken als Blitzableiter für den, sehr berechtigten, Volkszorn zu benutzen. Haushaltspolitik, fehlgeleitete Regulierungen und Markteingriffe und die fatale Politik des billigen Geldes, getragen von Zentralbanken und Regierungen, scheinen dabei kaum eine Rolle zu spielen.

Alles schiesst sich nur auf die privaten Banken ein. Ohne deren handeln verteidigen zu wollen muss ich sagen: das ist brandgefährlich.

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b.oreilly 16.10.2011, 18:36
24. ach so oder nehmen sie doch mal ihre linksideologische Brille ab!

Zitat von rempfi
Jetzt, wo die Menschen aufstehen und sich wehren, wacht man auf. Vorher hat man mit den Bankstern und deren geldgeiler Kundschaft sympathisiert.
klar auch, Omas Sparbuch, die Riesterrente, die Lebensversicherung, das kleine Festgeldkonto, der langjährige Sparplan, das sind alle geldgierige Kunden!
Die wird es aber am härtesten treffen!

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lebenslang 16.10.2011, 18:36
25. futsch

ohne die staatsverschuldungen würden keine so hohen geldbeträge im spekulationsnirvana herumgeistern.

gerade die staatlichen landesbanken waren vorne mit dabei wenn es um riskante spekulationen ging.

die staatlichen kreditinstitute halten ca. 80 % der faulen südeuropäischen anleihen, die beiden grossen deutschen privatbanken den kümmerlichen rest.

schuldenschnitt bedeutet geld futsch, die 80 % der staatlichen kreditinstitute trägt komplett der steuerzahler.

wird aber gerne unter den teppich gekehrt.

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Optimisten 16.10.2011, 18:36
26. Schämt Euch, Politiker

Zitat von sysop
Geldhäuser zerschlagen, Zocker hart bestrafen:*In seltener Eintracht knöpft sich die Politik*die*Finanzindustrie vor, selbst die FDP scheint sich mit der weltweiten Anti-Banken-Bewegung zu solidarisieren.*Der Staat will so*Stärke signalisieren, doch der neue Kurs*ist populistisch - und*riskant.
Alles reiner Populismus. Es gibt genau eine Investmentbank in Deutschland und die ist dummerweise anders als alle Landesbanken viel besser und ohne Staatsgelder durch die Krise gekommen und will Euer verdammtes Steuergeld immer noch nicht. Einfach zu blöd, dass die Strategie der Politiker an Ackermann nicht aufgehen will, vom eigenen Totalversagen abzulenken.

Schließlich sind 90 % der deutschen Banken in Staatsbesitz und werden von ebendiesen Politikern kontrolliert.

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t41 16.10.2011, 18:36
27. Ja, ja

jetzt kreischt es in allen Farben Occupy Frankfurt.
Und Freund Gabriel auf einmal ganz vorne dran: auf einmal will er die Banken verstaatlichen.

Ist ja auch sehr passend, denn lt. Freund Ackermann wollen wohl die ANLEGER den Staaten kein Geld mehr geben, O-Ton Ackermann:

"Die Marktteilnehmer fragen sich in diesem Zusammenhang nicht nur, ob die Verantwortlichen den nötigen politischen Willen aufbringen, um die Krise zu bewältigen, sondern zunehmend auch, ob ihnen dazu überhaupt noch genug Zeit bleibt und ob sie über die dafür notwendigen Mittel verfügen."

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blackearth 16.10.2011, 18:37
28. Ein jämmerlicher Versuch

der Politiker und nichts weiter.
In Madrid steht mittlerweile fast die ganze Stadt auf der Straße (sie hier http://www.youtube.com/watch?feature...&v=SjUIEAZr4Yo) und auch in der restlichen Welt gehen immer mehr auf die Straße.
Die Regierungen versuchen das natürlich herunterzuspielen und zu verharmlosen um ihren eigenen A.... zu retten.

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zephyroz 16.10.2011, 18:38
29. selbst schuld, beide Seiten

Die Finanzindustrie hat es sich selbst zuzuschreiben: Die Gehaltsstruktur ist definitiv nicht nachvollziehbar und die Arroganz kaum mehr zu übertreffen: Gewinne werden privatisiert, Verluste vergesellschaftet.
Ausnahmsweise hat Herr Gabriel mal einen guten Vorschlag gemacht, nämlich das Investmentbanking vom Bankgeschäft zu trennen. Eine Investmentbank kann problemlos pleite gehen - außerdem braucht die eh keiner in der Realwirtschaft.

Die Politik ist aber auch selbst schuld. Jahrelang über die Verhältnisse gelebt und damit so viel Schulden gemacht, daß nun Abhängigkeiten entstanden sind.

Es wäre viel gewonnen, keine Schulden mehr zu machen! Das bedeutet aber auch, daß die Politik endlich mal redlich und ehrlich wird und offen sagt, daß nicht alles bezahlbar ist, was irgendwer gern hätte. Das Füllhorn ist alle und hat unten ein Loch.

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