Forum: Politik
Kritik an Finanzindustrie: Politiker erklären Banken zum Staatsfeind

Geldhäuser zerschlagen, Zocker hart bestrafen:*In seltener Eintracht knöpft sich die Politik*die*Finanzindustrie vor, selbst die FDP scheint sich mit der weltweiten Anti-Banken-Bewegung zu solidarisieren.*Der Staat will so*Stärke signalisieren, doch der neue Kurs*ist populistisch - und*riskant.

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Phildemos 16.10.2011, 19:02
70. Wer hat denn die Staaten in die Schuldenkrise geritten?

Zitat von salmo
Private Firmen dürfen ganz einfach nicht das Primat über die Politik haben. Es darf keinem Einzelnen (oder einigen Firmen) erlaubt sein, ganze Staaten in den Abgrund zu reissen. Das hat nichts mit Marxismus zu tun, das ist ganz einfach das Gebot der Stunde gegenüber der Realität.
Mit Verlaub, wer hat denn die Staaten in die Schuldenkrise geritten? Das waren doch die Politiker und ihre Wähler, die die staatlichen Wohltaten gerne entgegengenommen haben.

Also Sie meinen, private Firmen dürfen ruhig dem Staat massenhaft Geld leihen, wenn sie dann aber Zinsen und Tilgung verlangen ist das eine Unverschämtheit?

Ich glaube wir haben eher eine Krise der Demokratie. Die Politiker, die Wohltaten versprechen werden gewählt. Diejenigen, die sich für eine ordentliche Haushaltsführung einsetzen, sind angeschmiert.

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mauskeu 16.10.2011, 19:03
71. Finanzkrise ?

Zitat von 5amkis5
Die Verschuldung fast aller Staaten ist durch zu freigebige Politiker entstanden, die immer wieder Ihre Wähler für soziale ´Wohltaten aus dem staatlichen Füllhorn bedient haben´. Dieses gilt auch für Deutschland. 10 Jahre 3% extra Staatsverscöhuldung sind auch 30 %. Wenn dann die Banken ihre ureigeste Pflicht, die Prüfung des Kreditors nicht erfüllen, dann gibt es diese Situation. Deutschland ist in meinen Augen im Moment so freigebig, weil es weiß dass die Schulden nicht 2,04 Billionen sind sondern eher 3 mal so groß. Dieser Betrag wird niemals zurück zahlbar sein. Darum am liebsten die Verantwortung auf die EG schieben, die alles an die Wand fahren wird und muß.
30-40% der Staatsschulden rühren aus der Finanzkrise.
Haben Sie das vergessen. Die Finanzkrise löste eine
Wirtschaftskrise aus und Staaten machten ganz schnell
riesige Defizite. Nach Ihrer Meinung hätte man also
kein Arbeitslosengeld etc bezahlen dürfen.

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DieKleinenHaengtMan 16.10.2011, 19:03
72. In 2009!

Zitat von sysop
Geldhäuser zerschlagen, Zocker hart bestrafen
Ja! Ja! Ja! Wie die das schon in 2009 versprochen hatten!

Oh.

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kuddel37 16.10.2011, 19:03
73.

Zitat von pirx64
Egal was die Regierungen tun, sie werden immer als Verbrecher tituliert - machen sie was --> Populismus - machen sie nix --> Verbrecher die partizipieren
Die heutigen Politiker sind Mittäter, deshalb glaubt denen keiner mehr.
Man überlässt halt Schurken nicht die Bekämpfung der Kriminalität, welche sie gestern noch gefördert haben.

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rafkuß 16.10.2011, 19:04
74. Nicht nur bei den Politikern riecht`s anrüchig....

Zitat von gamma-andromedae
Die Politiker haben doch angesichts der Massenproteste nur die Hosen voll.
...in den Beinkleidern.
Auch andere Nadelgestreifte kaufen schon Windeleinlagen.
Dabei waren es doch am Wochenende erst ein paar Tausend...
Götterdämmerung.

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Diomedes 16.10.2011, 19:04
75. Der Papiergeldfluch & schlechte Gesetze beschworen das Unheil herauf

Durch das Papiergeld, welches das Silber-, Gold- und Kupfergeld ersetzt hat wurde die Ersparnisse dem Staat und der ihm Vorstehenden in einer Art und Weise preisgegeben, die in der Geschichte ihresgleichen sucht! In der alten Zeit konnte die Geldmenge nur durch Bergebau und Eroberungen mühsam erhöht werden und man allenfalls Münzen von geringerem Gewicht und Reinheit prägen lassen; das alte Geld aber behielt seinen Wert. Daher war hier das Wirtschaftsleben umfassend geschützt und das Vermögen konnte allenfalls hoch besteuert oder beschlagnahmt werden, was aber zu Aufständen und Staatsumstürzen führte. Mit dem Papiergeld ist dies anders: Da dieses stets an Wert verliert und in (fast) beliebigen Mengen hergestellt werden kann, so können die Ersparnisse jeder Zeit wertlos gemacht werden; und da dieses Geld auch noch bei den Banken gelagert wird, ist es zudem deren Spielereien und Verrücktheiten ausgeliefert.
Da es kaum Gesetze und Behörden gibt, welche die Banken zu einem ordentlichen Geschäftsgebaren zwingen, wurde das heutige Unheil möglich; wäre es den Banken nur erlaubt gegen entsprechende Sicherheiten und Bürgschaften Gelder zu verleihen, würde Europa nun nicht vor Unfrieden, Elend und Unordnung stehen.

Im Übrigen bin ich dafür, dass der despotisch-bürokratische Moloch zu Brüssel und das inflationäre Spielgeld, genannt Euro, zerstört werden müssen!

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affenkopp 16.10.2011, 19:04
76. eine Frage des Willens.

In der Tat ist es Populismus, wenn nun nichts geschieht. Nur ist dies keine Frage des KÖNNENS, wie uns Herr Medick versucht zu erklären, sondern eine Frage des WOLLENES.
Wenn unsere Politiker es wirklich wollen, gibt es morgen ein Gesetz zur Abwicklung von Banken. So schwer ist dies nicht. Es müssen einzig die Anlagen bis zu einer vernünftigen Höhe, zum Beispiel 100.000€ pro Person und die Auszahlung zugesicherter Kredite abgesichert werde. Mehr braucht es nicht. Das kostet den Staat weniger als weiter dreistellig Milliardenbeträge in Banken zuschießen, damit deren Manager nicht wegen droheneder Armut eine ihrer Jachten verkaufen müssen.

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Gast100100 16.10.2011, 19:05
77.

Zitat von mauskeu
30-40% der aktuellen Staatsschulden sind eine Folge der Finanzkrise verursacht vom Finanzsektor. Sie machen es sich zu einfach !
Ziehen Sie den Finanzsektor ab, setzen Sie von den verbliebenen Schulden den Zinssatz auf 0 ab. Eines Tages ist man trotzdem pleite, weil die Politik stets mehr ausgibt als einnimmt. Das ist der Fehler im System. Und der Wähler macht dabei mit. Deswegen ist es nur konsequent, dass der Steuerzahler bluten wird.

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Robinchen 16.10.2011, 19:05
78.

Zitat von Steve Holmes
Kennen sie irgendwen der kein Bankkunde ist. Ohne Banken geht es heutzutage genau so wenig wie ohne Straßen. Sie sind ein wesentlicher Teil der Infrastruktur.
Lassen wir doch die alten Banken kaputt gehen und dafür neue, bessere aufmachen

Zitat von Steve Holmes
Die Probleme liegen doch gar nicht einmal an den Banken sondern an der enormen Staatsverschuldung. Die kommt daher, dass die Politiker mit teuren Wahlversprechen um Stimmen werben. Soll das so weiter gehen? Es liegt in unserer Hand keine Sozialisten und Linke mehr an die Regierung zu lassen.
Das stimmt doch nur zum Teil. Ohne nur zu gerne mitspielende Banken wäre eine derartige Staatsverschuldung doch gar nicht möglich.

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Meskiagkasher 16.10.2011, 19:05
79. Nix verstanden?

Das Ziel einer Bank ist Gewinnerzeugung.
Das Ziel eines Staates ist das Wohlergehen aller Menschen darin.
Wer nicht begreift, dass ein Staat kein Unternehmen ist und dass Wirtschaft nur ein Mittel und nicht ein Ziel ist, soll bitte in die USA übersiedeln.

Viele Grüße,
Cush

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