Forum: Politik
Kritik an Juso-Chef Kühnert: "Was für ein grober Unfug"
picture alliance/ dpa

Kevin Kühnert will große Firmen wie BMW kollektivieren und den Besitz von Immobilien beschränken. Die CSU nennt den Juso-Chef nun einen "verirrten Fantasten", auch aus der SPD kommt Kritik: "Was hat der geraucht?"

Seite 1 von 56
Mike1990 02.05.2019, 03:19
1. Gibt zumindest Impulse

Auch wenn es sehr fragwürdig ist, so setzt es zumindest neue Impulse. Dass die Mittelschicht durch die Mieten stark belastet wird und gedrungen auf’s Land zieht, muss angegangen werden. Die CDU/CSU scheint das Problem nicht zu interessieren. Zum Teil war die SPD in ihrem Handeln auch selber daran Schuld. Der Umgang mit Firmen sollte bleiben wie es ist, da gibt es bessere und wichtigere Themen: Ärzte- und Lehrermangel, Infrastruktur (5G, Bahn) ...

Beitrag melden
Shelumia 02.05.2019, 03:20
2.

Ob gut oder schlecht ist es ein mutiger diskursanregender Vorschlag zur Lösung unserer sozialen Zukunft. Peinliche DDR vergleiche sind da völlig fehl am Platz.

Beitrag melden
BoMo_UAE 02.05.2019, 03:32
3. Wir brauchen Visionaere

Ohne Gedankenspiele und Visionen haben wir keine Zukunft. Was die eingefahrenen Konzepte selbst in freien Gesellschaften anrichten, sieht man am Beispiel des Klimawandels oder den internationalen Finanzkrisen. Also sollte man Querdenkern wie Kevin Kuehnert durchaus mal zuhoeren und ueberlegen, ob ihre Visionen Alternativen bieten. Denn eines ist klar: So geht es nicht sehr lang weiter.

Beitrag melden
bymbrunner 02.05.2019, 03:33
4.

Eigentlich konnte ich schon länger nichts mehr mit der SPD anfangen, aber hier zeigt sich doch mal wieder mehr als deutlich, wer zumindest diskussionswürdige Ideen proklamiert und wer auf der anderen Seite wirklich "rückwärtsgewandt", ewiggestrig und in der heutigen Zeit absolut verloren ist. Irgendwann werden diese Geister wohl auch mal bemerken, dass ihre Zeit abgelaufen ist!

Beitrag melden
meinungsmacher 02.05.2019, 04:02
5. Der Raubtier-Kapitalismus ist ein Auslaufmodell...

...und kann so nicht auf ewig weitergehen. Wir sehen doch die Grenzen des Wachstums bereits vor unseren Augen. Da sind jetzt Politiker mit Weitsicht gefragt, die statt des notorischen "Weiter so!" den Mut haben, alternative Visionen anzusprechen, zu diskutieren und umzusetzen. Statt Polemik ist Umdenken angesagt, oder wollt Ihr wirklich den Karren mit Vollgas gegen die Wand fahren? Falls nicht, ist die Fähigkeit umzudenken gefragt und neue Ziele zu definieren, ganz ohne billige Polemik.

Beitrag melden
andreika123 02.05.2019, 05:07
6. finde gut seine Idee

ja es klingt nach Kommunismus , nach und. Das Problem ist nur das die Hälfte der Bevölkerung was dabei gewinnt ( eigene Wohnung), die andere Hälfte muss was abgeben . deshalb gibt es widWiderstand. Es gab auch Zustimmungen wurden hier nicht erwähnt.

Beitrag melden
foxtrottangohamburg 02.05.2019, 05:31
7. Langfristig die richtige Vision

Was Kühnert anstößt und worauf Politiker aller coller möglichst lobbyistenfreundlich und medienwirksam derbe reagieren, ist langfristig vermutlich die richtige Vision. Was sich heute niemand vorstellen kann, aber unumgänglich ist, ist eine stärkere staatliche Kontrolle, wenn nicht sogar Übernahme der Wirtschaft. Denn wie sich immer wieder zeigt, sind Apelle an Selbstbeschränkung und Vernunft paradox, wenn es um Gewinne geht. Da die Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten aber durch ihre Rücksichtslosigkeit die Menschen und unseren Planeten an den Rand der Existenz gebracht hat, scheint Kontrolle unumgänglich. Warum auch nicht? Schließlich bleibt ja auch der Geselsschaft und ihren Bprgern nichts anderes ünrig, als sich dem zu fügen, was der Staat diktiert. Auch wenn man es mit dem Decknamen Demokratie kaschiert.

Beitrag melden
Bibs1980 02.05.2019, 05:36
8.

Die Reaktionen auf Kühnerts Interview sind ja wirklich interessant. Sie offenbaren, wieviel Konservatismus auch in der SPD steckt. Viele - auch hier - kriegen direkt Schaum vor den Mund und verfallen in einen unsachlichen Beißreflex.

Kühnert hat auf jeden Fall einen Nerv getroffen, der jetzt bei vielen blank liegt.

Beitrag melden
Schämer 02.05.2019, 05:44
9.

Ach du meine Güte.
Entweder es ist der Anfang einer Kampagne den Enteignungsartikel abzuschaffen oder Kühnert macht die Vorlage,
dass sich der politische Gegner an ihn abarbeiten kann, damit die Mutter SPD als bodenständig wirkt, damit die SPD mit neoliberal inkompatiblen Forderungen den Medien nicht auffällt.

Beitrag melden
Seite 1 von 56
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!