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Kritik an Juso-Chef Kühnert: "Was für ein grober Unfug"
picture alliance/ dpa

Kevin Kühnert will große Firmen wie BMW kollektivieren und den Besitz von Immobilien beschränken. Die CSU nennt den Juso-Chef nun einen "verirrten Fantasten", auch aus der SPD kommt Kritik: "Was hat der geraucht?"

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dasmagazin2017 02.05.2019, 08:24
110. Veb bmw

BMW verstaatlichen, damit BMW dem Volk gehört? Verstaatlichung hat noch nie zu echtem Volksbesitz geführt. BMW gehört doch bereits zu großen Teilen dem Volk und jeder kann Miteigentümer werden- indem er Aktien kauft. Nicht gewusst, Herr Kühnert oder einfach mal ignoriert?

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aktiverbeobachter 02.05.2019, 08:24
111. SPD Nischenpartei

Die SPD untermauert ihren neuen Anspruch : Weg von einer Volkspartei hin zu einer Nischenpartei. Sehr schade zu sehen, wie sich so eine Partei entwickelt hat. Helmut Schmidt dreht sich sicherlich im Grabe um.

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observerlbg 02.05.2019, 08:25
112. Großes Kino, bravo Kevin!

Damit hat er sich eine Karriere in der sPD ein- für alle Male verbaut. Aber bei den Linken könnte er gerne anfragen. Da ist durch den Abgang von Sarah ein Posten weit links frei geworden. Aber interessant, wie auf Jemand reagiert wird, der mit seinen Visionen nicht zum Arzt geht (RIP Helmut S.), sondern an die Öffentlichkeit. Schade, dass ich bei den nächsten Wahlen nicht die JUSOs ankreuzen kann. Das wäre ein "Spaß".... Nein, in Deutschland ist ein Ausbrechen aus der neoliberalen "Mitte" nicht möglich, weder nach links, noch nach rechts. Wir sind gefangen in einer Zeitschleife. Und das seit 1974.

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spiegelzelt 02.05.2019, 08:26
113. Merkwürdig ...

In diesem Diskussionsstrang finden - bislang - gefühlte 90% Kühnerts Ideen gut, im ersten Artikel gestern Abend war das Verhältnis umgekehrt.

BMW kollektivieren ... Gute Nacht! Kühnert hat nichts aus der Geschichte gelernt.

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Balqis 02.05.2019, 08:26
114. Dann sollen all die Kapitalismus-Verteidiger...

doch mal erklären, wie sie innerhalb des bestehenden Systems soziale Ungerechtigkeit beseitigen, die Schere zwischen Arm und Reich verschwinden lassen, würdiges und bezahlbares Wohnen (als Menschenrecht!!) garantieren wollen usw. usf. Oder vielleicht sind es ja sie, die rückwärtsgewandt sind? Jedenfalls haben sich diese Parteien und ihre Vertreter noch keine Lorbeeren damit verdient, eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen...

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mephistofeles12 02.05.2019, 08:27
115. Gut so.

Ein wohltuender Vorstoss In Zeiten der visionslosen Merkel-Politik. Gut, dass sich einer traut, über Alternativen zum ressourcenvernichtenden und ungerechten Neoliberalismus nachzudenken, der den größten Teil der enormen Gewinne auf einige Wenige verteilt und Risiken und Verluste nach unten abdrückt.

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IngoLars 02.05.2019, 08:27
116. den Sozialismus in seinem Lauf...

...hält weder Ochs noch Esel auf. Sonst Einst unser Erich und jetzt unser Kevin.
Mein lieber Kevin Kühnert. Das klingt ja alles so einfach. Man enteignet mal eben Wohnungsbesitzer und die Aktionäre von (Groß?)unternehmen und schon bricht hier bei uns das Paradies aus. Das "Kollektivierung" kein Wirtschaftsmodell ist, was letztlich funktionieren kann hat uns die Geschichte ja hinlänglich bewiesen. Aber selbst wenn man mal davon ausgeht, dass Herr Kühnert tatsächlich die Gelegenheit bekäme seine Vorstellungen von einem Gesellschaftsmodell in die Tat umzusetzen, so würde er schnell feststellen, dass die die es können und was zu verlieren haben das Weite suchen würden. BMW wäre vermutlich ganz schnell ein US-amerikanisches Unternehmen und die Quandt-Familie in der Schweiz ansässig. Da gäbe es dann schlicht nichts zu enteignen, außer die dann verlassenen Fabriken von BMW in München, Regensburg und Leipzig. Das würden sicherlich viele Unternehmen ähnlich praktizieren. Ergebnis: Wirtschaftswüste Deutschland. Da gibt es dann auch bei den Sozialleistungen nichts mehr zu verteilen, da keine Steuern mehr in ausreichender Höhe mehr gezahlt werden. Ja ja, der Traum von Sozialismus funktioniert nur solange wie andere keine eigenen Entscheidungen treffen dürfen. Da wären wir dann wieder beim DDR-Modell: Sozialismus statt Freiheit.

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Tom77 02.05.2019, 08:28
117. Und genau deswegen wäre Rot-Rot-Grün der Tod für dieses Land

Ich kann nur hoffen, dass es niemals eine rot-rot-grüne Koalition im Bund geben wird. Schon Rot-Grün wäre ein Super-Gau. Da hätte man schnell Situationen wie in Venezuela. Ich verstehe immer noch nicht, wie es im 21 Jahrhundert Menschen geben kann, die nach all den Erfahrungen der Geschichte noch immer glauben, dass Sozialismus etwas Gutes ist. Kein Land, in dem sozialistische Parteien und Ideologien vorherrschen oder vorherrschten, steht/stand gut da. Sozialismus ist nicht mit der menschlichen Mentalität vereinbar. Sozialismus tötet Kreativität, Produktivität und Innovation. Wenn es keinen Ansporn mehr für den Einzelnen gibt, sich persönlich oder wirtschaftlich von Anderen abzuheben, weil am Ende alles gleich gemacht wird, dann stagniert die Entwicklung der Gesellschaft und der Wirtschaft, aber genauso die der Kunst, Literatur... einfach alles. Das ist in etwa so, wie wenn jeder in der Schule grundsätzlich eine 1 in den Schularbeiten bekäme. Würde am Ende dann noch irgendjemand für die Klausuren lernen? Sicher nicht.

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kirschlorber 02.05.2019, 08:30
118. Es wäre so einfach

Bedienen von Randgruppen und nun diese Phantasien. Dabei könnte der Weg zu alten Erfolgen der SPD so einfach sein. Arbeitnehmerrechte! Z.B. Rente, Zweiklassenmedizin. Aber weil von Schröder SPD durchgedrückt will man das Thema meiden. So wird das nix.

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OlLö 02.05.2019, 08:31
119. Zurück in die 20er/30er Jahre

Während die einen nach Nationalismus rufen, schreien die anderen nach Sozialismus - und das im Jahr 2019. Es scheint so, als haben viele nicht aus der Geschichte gelernt. Weder das eine noch das andere funktioniert. Da finde ich umso erschreckender, dass hier ernsthaft manche Foristen schreiben, dass seine Forderung langfristig richtig ist.

Richtig wäre, dass jeder seinen gerechten Anteil am Gemeinwohl leistet, und davon kann im Moment nicht die Rede sein - Google, Amazon und Co. zahlen keine Steuern, Beamte und andere Berufsgruppen backen in Sachen Rente ihr eigenes Ding, etc. ... da sollte man ansetzen wie ich finde.

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