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Kritik an Juso-Chef Kühnert: "Was für ein grober Unfug"
picture alliance/ dpa

Kevin Kühnert will große Firmen wie BMW kollektivieren und den Besitz von Immobilien beschränken. Die CSU nennt den Juso-Chef nun einen "verirrten Fantasten", auch aus der SPD kommt Kritik: "Was hat der geraucht?"

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der_anonyme_schreiber 02.05.2019, 09:02
160.

Zitat von Balqis
doch mal erklären, wie sie innerhalb des bestehenden Systems soziale Ungerechtigkeit beseitigen, die Schere zwischen Arm und Reich verschwinden lassen, würdiges und bezahlbares Wohnen (als Menschenrecht!!) garantieren wollen usw. usf. Oder vielleicht sind es ja sie, die rückwärtsgewandt sind? Jedenfalls haben sich diese Parteien und ihre Vertreter noch keine Lorbeeren damit verdient, eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen...
Das Stichwort ist "Hilfe zur Selbsthilfe".
- Der Staat hat für die Infrastruktur zu sorgen
- Der Staat hat für eine grundlegende Absicherung zu sorgen. Keiner soll verhungern, keiner soll auf der Strasse leben müssen.
- der Staat hat für Bildung zu sorgen.

Es ist NICHT die Aufgabe des Staates, alle "gleich " zu machen.
"Gerecht" heisst nicht "alle gleich" sondern "alle haben annähernd die gleichen Möglichkeiten nach Ihren Fähigkeiten und ganz unten gibt es ein mehr oder weniger engmaschiges Netz".
Das nennt sich "soziale Marktwirtschaft".

Richtig ist, dass der Staat einen Teil dieser Aufgaben, je nach Standpunkt, vernachlässigt. Durch die dargestellten "Vorschläge" ( ich hab keinen Vorschlag gesehen, sondern nur populistische Worthülsen) wird das aber nicht behoben.

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denk1mal 02.05.2019, 09:02
161. Da ist

ihm das Kapital von Karl Marx aus dem Bücherregal gefallen. Beim wieder einsortieren hat er sich daran erinnert was drin steht und ein Interview gegeben. Aber selbst Marx wußte bereits, daß die Realität viel komplexer ist als das Modell. Wenn es zu einer sinnvollen Diskussion führt, über Mitarbeiterbeteiligung und Mietkosten wäre es ja ok.

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so-long 02.05.2019, 09:04
162. A la Kühnert

Er schreibt vor, wieviel Wohnraum ich nutzen darf, eine Art von Zwangsbewirtschaftung. Weil alle Wohnungen niemandem gehören, fühlt sich auch kein Bewohner irgendwie verantwortlich, der Gammel ist vorprogrammiert.
Und bei den „bösen Großkonzernen“ kann jeder Teilhaber, dh Aktionär werden. Das geht in Russland nicht so leicht.
Warum sagt Kühnert nicht, dass das Leben Unsicherheiten enthält und nicht vollkaskoversichert werden kann?

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Dr. homo oeconomicus 02.05.2019, 09:07
163.

Zitat von a.usemann
Genau das ist unter anderen einer der für manche ungewohnten und unbequemen Wege die zu einer besseren und sozialeren Gesellschaft führen. Mit dem Wohnraum anderer kein Geld verdienen, was ist daran nicht ganz genau richtig? Mit dem jetzigen Haifischkapitalismus ohne echte Grenzen fahren wir doch schon gegen die Wand.
Welchen Haifisch-Kapitalismus meinen Sie? Den gibt es hier nicht!!!
Mit Eiteignungen wird keine einzige Wohnung mehr geschaffen - eher im Gegenteil. Und warum soll eine Krankenschwester mit Ihrem Gehalt eine Wohnung für den arbeitsscheuen Hartzer mitten in Berlin bezahlen, wenn es auch ein Zimmer in einer WG im Aussenbezirk von Berlin auch tut.

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ruhepuls 02.05.2019, 09:07
164. Gefährliche "Gedankenspiele"...

Man kann ja mit allen möglichen Gedanken "spielen", aber man sollte sich auch darüber im Klaren sein, was man damit auslöst. Auf der einen Seite wollen wir, dass mehr Wohnungen gebaut werden, auf der anderen Seite drohen wir denen, die sie bauen, dann mit Enteignung. Gut, dann muss der Wohnungsbau eben komplett staatlich organisiert und bezahlt werden. Nur, ob es damit besser wird? Bis dato sind staatliche "Unternehmungen" vor allem eines: bürokratische Monster und Geldverschwender.

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helmut.alt 02.05.2019, 09:08
165. Solche Künerth Ergüsse

können nur von Menschen stammen, die nicht leistungswillig sind, Sozialneid verbreiten, von der Wirtschaft und der Natur der Menschen keine Ahnung haben und gleichmacherisch im negativen Sinn sein wollen. Kurzum: kein einziges positives Element.

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scharri-frank 02.05.2019, 09:11
166. Danke Herr Kühnert,

ich finde es gut, wenn jemand seine Visionen präsentiert! Man muss ja nicht dafür sein. Im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen weiß ich ab heute Bescheid, wo hin ich Sie verorten darf.

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uwe.stark 02.05.2019, 09:11
167. Sozialismus löst keine Probleme.

Wer die DDR schon vergessen hat, sollte sich in Venezuela ein Bild davon machen. Was wir gegen die Wohnungsnot brauchen ist eine Eigenheimförderung und ein geförderter sozialer Wohnungsbau, wo zeitlich begrenzte Mieten und Abschreibungen eine Investition sinnvoll machen.
Mit der Diskriminierung von potentiellen Immobilien-Investoren wird das Gegenteil erreicht und die Wohnungsnot nicht beseitigt. Mir graut vor Kevin Kühnert, Sozialismus, kollektivem Staatsbesitz und dem Wahlrecht ab 16.

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uguntde 02.05.2019, 09:12
168. Andrea Nahles schweigt dazu offenbar

Dass Andrea Nahles dazu schweigt ist bezeichnend und gut zu wissen vor den EU Wahlen.

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anonlegion 02.05.2019, 09:12
169. Interessante Weltsicht der Kommentatoren

Linke Politik ist rundherum abzulehnen, weil es in der Vergangenheit und siehe Venezuela Heute Beispiele für gescheiterte Sozialstaaten gab/ gibt.
Kein historischer Kontext, keine Einflussnahme von anderen Staaten auf diese Modelle, keine Geopolitik bedacht, einmal gemachte Fehler werden quasi als Naturgesetze angeführt als lerne der Mensch nicht und die Ausgangssituation sei nicht von Staat zu Staat und Zeit zu Zeit völlig verschieden...alles in allem mal wieder ein Zeichen von Bildungsdefiziten und überdurchschnittlichem Geltungsdrang bei einer signifikanten Anzahl meiner Mitbürger. Teil des Problems...nicht der Lösung.

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