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Kritik an Juso-Chef Kühnert: "Was für ein grober Unfug"
picture alliance/ dpa

Kevin Kühnert will große Firmen wie BMW kollektivieren und den Besitz von Immobilien beschränken. Die CSU nennt den Juso-Chef nun einen "verirrten Fantasten", auch aus der SPD kommt Kritik: "Was hat der geraucht?"

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tobih 02.05.2019, 10:21
270. Fassungslos

...mich beschleicht Fssungslosigkeit: zum einen, daß ein Politiker einer großen (demokratischen?) Partei wirklich offen und ehrlich eine totalitäre Staatsform propagiert und zum anderen, daß es hier viele gibt, die das noch beklatschen: gehts eigentlich noch? Da wird auf der einen Seite (zu recht) vor aufkommenden Rechtsradikalismus gewarnt, auf der anderen Seite ist dann aber Linksradikalismus vollkommen ok. Leute, der Kommunismus ist gescheitert und das zurecht: wer glaubt, daß die Welt durch ihn gerechter wird und Kommunismus den Wohlstand aller erhöht, der irrt sich ganz gewaltig: ist das Ende der DDR schon so weit weg aus den Köpfen? Man braucht doch nicht so naiv sein, zu glauben, daß Erträge aus verstaatlichten Unternehmen (zumal klar sein dürfte, daß die allermeisten Firmen dann sicherlich aus Deutschland verschwinden dürften, aber soweit denkt der Juso-Chef nicht...) beim normalen Bürger ankommen, man wird doch nicht so dämlich sein, zu glauben, daß der Staat guten und günstigen Wohnraum ohne profitablem Denken zur Verfügung stellt.
Fakt ist, daß gegen den Turbokapitalismus und insbesondere gegen die hohen Immobilienpreise etwas gemacht werden muß, der Rückschritt in eine totalitäre Staatsform jedweder Art sollte sich dabei aber verbieten. Der Kevin ist schon ein wilder Hund

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xismus 02.05.2019, 10:21
271. Kk -

soll seiner Partei und den Wählern bitte erst einmal "verklaren" wie mit sozialer Demokratie eine 150 Jahre alte Partei wieder auf den Pfad der Wählbarkeit gebracht wird, bevor mit der Keule "Demokratischer Sozialismus" die immer weniger werden Prozentpunkte auch noch totgeschlagen werden. Um mit ideologischem Fundamentalismus im 21. - zumindest im aufgeklärten - Jahrhundert Wähler zu überzeugen, müsste man schon die Maxime des kategorischen Imperativs anwenden, wie z.B. Maduro in Venezuela und das haben wir doch 1989 im östlichen Deutschland hinter uns gelassen. Marxistisch, leniistisch, maoistische Doktrinen in der Kühnert´schen Aussage zu präsentieren sind nicht geeignet Wähler hinter dem Ofen hervorzulocken. Genauso wenig übrigens wie das Gegen- Getwitter von dem Schreihals Johannes Kahrs, der sich immer mehr ins Abseits manöveriert, als einfach schrecklicher Mensch, der sich und seinen Neigungen keinen Gefallen tut. Schumacher, Ollenhauer, Brandt und Schmidt rotieren bereits in ihrem Grab und selbst Schröder, Gabriel und andere rotieren mit. Geht´s eigentlich noch?

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ditoman 02.05.2019, 10:21
272. Die Ordnung des Diskurses

Ewiges Wachstum ist kein Hirngespinst. Die Vergesellschaftung von Profiten schon.

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regelaltersrentner 02.05.2019, 10:21
273.

Zitat von Andreas-Schindler
Richtig so. Nur noch Eigentum statt Vermietung beim Wohnraum. Wer sich sein "Wohn-Eigentum" in der Stadt nicht mehr Leisten kann muss aufs Land ziehen. Danke Herr Kühnert für diesen Vorschlag. Der hofft wohl darauf das dann keine Investoren mehr in den Städten den Wohnraum wegkaufen. Problem ist nur das sich viele den eigenen Wohnraum nicht kaufen können, oder wollen. Nicht jeder Verdient so viel Geld wie der Herr Kühnert als Staatsdiener.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich viel eigenen Wohnraum nicht leisten können, vieel von denen die sich jetzt über hohe Mieten beklagen, haben über die Häuslebauer, oder die Eigentumswohnungen gekauft haben gelacht. Denen war 3 x Urlaub im Jahr und der schicke BMW wichtiger.

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heinz.mewes 02.05.2019, 10:22
274. Ach Kevin,

das hatten wir doch alles schon, der Autobauer hieß damals VEB Sachsenring und baute den legendären Trabi..

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emil7685 02.05.2019, 10:23
275.

Zitat von bymbrunner
Eigentlich konnte ich schon länger nichts mehr mit der SPD anfangen, aber hier zeigt sich doch mal wieder mehr als deutlich, wer zumindest diskussionswürdige Ideen proklamiert und wer auf der anderen Seite wirklich "rückwärtsgewandt", ewiggestrig und in der heutigen Zeit absolut verloren ist. Irgendwann werden diese Geister wohl auch mal bemerken, dass ihre Zeit abgelaufen ist!
Ja. Ich hoffe inbrünstig, dass rückwärtsgewandte und ewiggestrige Geister wie Kevin Kühnert mit seinen absolut unerträglichen DDR-Sozialismus-Phantasien bald mal merken dass ihre Zeit abgelaufen ist!

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Flachlandprophet 02.05.2019, 10:26
276. Gibt keine Alternative zum Kapitalismus

Sozialismus heißt Stillstand, denn warum sollte auch nur einer einen müden Euro investieren, wenn ihm schon im Vorfeld ein möglicher Gewinn streitig gemacht wird?! Karl Marx konnte noch nicht mal seine eigene Familie ernähren - dass dessen "Ideen" uns Vorbild sein könnten...das halte ich für absurd.

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fritzberg1 02.05.2019, 10:26
277.

Zitat von hippie.jonny
Ich kann mich nicht erinnern, dass diese Ideen ernsthaft getestet wurden, sie meinen wahrscheinlich die sog. sozialistischen Staaten der Sowjetunion, aber das waren nun wirklich keine guten Beispiele, totalitäre Staaten, keine Demokratien. Oder haben Sie in Geschichte nicht aufgepassst? Oder vergessen?............
Oh ja, ich vergaß dass immer wenn diese Experimente schiefgingen das entschuldigt wurde mit:
Dass war ja gar kein richtiger Sozialismus.
Einen wahren Sozialismus gab es doch noch nirgends.
Da waren Konterrevolutionäre am Werk.
Die bösen Kapitalisten aus dem Ausland haben das alles verhindert.
Und was es noch alles an Entschuldigungen gab wenn die "Volksdemokratien" nicht so funktionierten wie in der Theorie vorhergesagt.
Aber träumen von der sozialistischen Zukunft darf man auch weiterhin.

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symbol2k4 02.05.2019, 10:27
278. "Wer Visionen hat"...

Zitat von BoMo_UAE
Ohne Gedankenspiele und Visionen haben wir keine Zukunft. Was die eingefahrenen Konzepte selbst in freien Gesellschaften anrichten, sieht man am Beispiel des Klimawandels oder den internationalen Finanzkrisen. Also sollte man Querdenkern wie Kevin Kuehnert durchaus mal zuhoeren und ueberlegen, ob ihre Visionen Alternativen bieten. Denn eines ist klar: So geht es nicht sehr lang weiter.
Wer eine Vision hat, der sollte zum Arzt gehen - Helmut Schmidt im Jahre 1980.
Visionen sind ein Hilfsmittel, um der breiten Masse vereinfacht eine Strategie schmackhaft zu machen. Wenn diese Strategie allerdings darin besteht, den Schutz des Eigentums abzuschaffen, dann ist mir jemand mit weniger Visionen und mehr Treue zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland lieber.

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james16 02.05.2019, 10:28
279. Da wir

Zitat von Konvertit
Man kann über vieles diskutieren, auch über die Schwerkraft - das wird Sie aber nicht ändern. Kühnert sollte wenigstens so ehrlich sein und den Menschen sagen das sein demokratischer Sozialismus a) nur funktioniert wenn alle Anderen auf der Welt mitmachen und B) das er nicht ohne Blutvergießen und Revolution durchzusetzen ist.
alle im selben begrenzten Boot Erde sitzen, werden wir die "Anderen" vielleicht gar nicht so draengen muessen. Ein wenig Bildung muesste reichen. Das wuerde dann auch Blutvergießen ueberfluessig machen, denn ein vernuenftiger Sozialismus kann auch nur mit Einsicht funktionieren.

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