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Kritik an Juso-Chef Kühnert: "Was für ein grober Unfug"
picture alliance/ dpa

Kevin Kühnert will große Firmen wie BMW kollektivieren und den Besitz von Immobilien beschränken. Die CSU nennt den Juso-Chef nun einen "verirrten Fantasten", auch aus der SPD kommt Kritik: "Was hat der geraucht?"

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oalos 02.05.2019, 11:09
340. Oder auch nicht.

Zitat von PSBBM
Der Juso-Chef hat sich mit seinen Aussagen keinen Gefallen getan. Seine Ideen sind auch in der SPD nicht mehrheitsfähig. Mit diesem Programm würde die SPD vermutlich an der 5% Hürde scheitern.
Die Seeheimer würden zur CDU überlaufen und die SPD wäre für viele wieder wählbar.

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andre_36 02.05.2019, 11:09
341.

Zitat von regelaltersrentner
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich viel eigenen Wohnraum nicht leisten können, vieel von denen die sich jetzt über hohe Mieten beklagen, haben über die Häuslebauer, oder die Eigentumswohnungen gekauft haben gelacht. Denen war 3 x Urlaub im Jahr und der schicke BMW wichtiger.
Wer mit einem schicken BMW dreimal im Jahr in den Urlaub fährt, beklagt sich nicht über hohe Mieten, der verdient höchstens daran. Sie sollten sich besser über die realen sozialen Klassenverhältnisse informieren.

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dirkhs 02.05.2019, 11:10
342. Jusos

Heißen die JUSOS nicht Jungsozialisten ? Was ist daran dann so ungewöhnlich und dass der Herr Kühnert Dampf macht, ist doch nicht neu, und da die SPD ja nun nach "links" rücken will sollte man sich dort zumindest in der Wortwahl mal zurückhalten.

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oalos 02.05.2019, 11:12
343. Ist klar.

Zitat von ostseekuestenbewohner
Es gab einmal ein kluge Frau, die Mutter von Friedrich Engels. Die schrieb ihrem Sohn sinngemäß folgende Zeilen: "Vater schickt Dir Geld, aber gib nicht wieder alles diesem Marx. Eure Ideen sind ja ganz gut, aber die Menschen sind zu schlecht dafür." (Ausschnitt aus einem Brief gelesen im Museum/Geburtshaus von Friedrich Engels). Die Frau war sehr klug, sie konnte in einem Satz erläutern warum das, was diverse Philosophen in dicken Bänden versuchten zu entwickeln, nicht funktionieren kann. Sie hatte und hat recht. Die Geschichte zeigt, daß diese Gesellschaftsform nicht funktioniert. Bezüglich Wohnraum sei Herr Kühnert an die DDR-Wohnungsverwaltung KWV erinnert, denen in den 80ern das Motto "Ruinen schaffen ohne Waffen" angedichtet wurde (für die jüngeren Leser, es gab damals den Slogan "Frieden schaffen ohne Waffen"). Ich denke auch, daß Herr Kühnert bei der Linkspartei besser aufgehoben ist.
Bin gerade zu faul zu googeln, aber irgendein Südstaatler wird bestimmt auch mal seinerzeit behauptet haben, dass es ohne Sklaverei nicht geht und sonst das Wirtschaftssystem zusammenbricht.

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max.riemann 02.05.2019, 11:13
344. Ein paar Anmerkungen . . .

1. Mit seinen Äußerungen hat sich der bislang als Hoffnungsträger für die SPD in Erscheinung getretene und durchaus respektable Kevin Kühnert komplett selbst demontiert.

2. @Thomas Strobl: Die von Robert Habeck geäußerten Gedanken beziehen sich auf den eklatanten Mangel an bezahlbarem Wohnraum und sind mit der Idee einer "demokratischen Zwangskollektivierung" von Großkonzernen weder sachlich noch qualitativ zu vergleichen.

3. @Linda Teuteberg: Wieso die SPD? Kühnert ja - aber er ist eine Einzelmeinung. Der SPD sozialistische Gedanken zu unterstellen beweist, dass Sie sich im Geschichtsunterricht wohl lieber geschminkt haben anstatt aufzupassen. Die SPD ist die einzige Partei, deren Vertreter in beiden deutschen Diktaturen verfolgt wurden. Ihr einwand ist demnach nicht nur populistisches Profilierungsgeschwafel, sondern auch eine Frechheit!

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abraham lincoln 02.05.2019, 11:14
345. Realsatire pur

Dieser Schnösel ist schnurstracks von der Uni in eine Parteifunktionärs"karriere" gewechselt und hat sich von den Steuerzahlenden alimentieren lassen. Einen Finger zum Arbeiten - denn dieses Durchlümmeln kann nicht als arbeiten bezeichnet werden - hat er nie gekrümmt. Sein Gesabbere ist nichts anders als Realsatire pur.
Doch in der SPD ist Großschnauz-Kühnert gut aufgehoben.

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Außenbetrachter 02.05.2019, 11:14
346. Die ZEIT ist Spitze!

Nachdem der Habeck sein wirres Zeug unter die Leser streuen durfte, konnte nun Kevin Kühnert mal seine Sichtweisen darlegen. Es ist wichtig zu wissen wie diese Leute tatsächlich ticken und dann muss man diesen inkompetenten "Linksvisionären" bei den Wahlen keine Stimme geben. Die ZEIT macht das im althergebrachten Format richtig gut und ich freue mich jeden Donnerstag auf deren Printausgabe.

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andre_36 02.05.2019, 11:14
347.

Zitat von reswer
Das Konzept mag schön klingen, es widerspricht jedoch der menschlichen Natur: Sozialismus finden immer nur die Leute toll, die nicht in ihm leben müssen. Sozialismus ist nichts für diese Welt Wenn Sozialisten heute träumen, dann meist von karibischen Ländern wie Kuba oder Venezuela – wo operettenhafte Caudillos vom „neuen Menschen“ oder dem „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ salbadern. Nur: Das kubanische Arbeiterparadies wollen Jahr für Jahr Tausende verlassen. Selbst wenig vertrauenswürdige Nussschalen erscheinen gut genug, um die riskante Überfahrt über den Atlantik ins Herz des Kapitalismus – die USA – zu wagen. Für Altlinke sicher ein Abgrund von Renegatentum. Bleibt Venezuela als Ort der Sehnsucht. Echte Venezolaner können solche Schwärmerei nicht unbedingt nachvollziehen. Komisch, den Sozialismus finden immer die Leute toll, die nicht in ihm leben müssen. Vielleicht, weil es der Sozialismus fertigbringt, aus einem eigentlich unermesslich reichen Land, das über die größten Ölvorkommen weltweit verfügt, einen Vorhof zur Hölle zu machen.
Und das hat, um bei Ihren Beispielen zu bleiben, gar nichts mit der Isolierung der betreffenden Staaten durch Handelsboykott und andere Wirtschaftskrieg zu tun? Ein einzelnes Land kann den Sozialismus in einer global vernetzten Welt nicht erfolgreich umsetzen. Das wusste schon Marx.

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oalos 02.05.2019, 11:14
348. Tja.

Zitat von lacarlota
So begann es in Venezuela, als Chavez bluehende Industrien und landwirtschaftliche Betriebe im Namen des Sozialismus und des Volkes enteignete. Was die Linken dann daraus machten, ist ja mehr als bekannt. Linke sind keine Unternehmer und Schaffer, sie sind Zerstoerer.
Wenn da nicht der Nachbar wäre. Den haben Sie leider vergessen.

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at.engel 02.05.2019, 11:16
349.

Es gab mal Zeiten, da dachte man sogar bei den Konservativen über eine Vergesellschaftlichung von Unternehmen nach. Vielleicht sollten da mal ein paar das Ahlener Programm durchlesen - damals war die CDU auch nicht gerade von Kommunisten unterwandert und trotzdem schien die Frage nicht tabu. Inzwischen haben die Liberalen ganze Arbeit geleistet: Da geht heute augenblicklich ein Aufschrei der Empörung durch die Reihen der Partei - und inzwischen ist es ja schon den Sozialdemokraten peinlich, wenn sie in Gefahr geraten als "links" betrachtet zu werden.

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