Forum: Politik
Kritik an Juso-Chef Kühnert: "Was für ein grober Unfug"
picture alliance/ dpa

Kevin Kühnert will große Firmen wie BMW kollektivieren und den Besitz von Immobilien beschränken. Die CSU nennt den Juso-Chef nun einen "verirrten Fantasten", auch aus der SPD kommt Kritik: "Was hat der geraucht?"

Seite 37 von 56
Urzweck 02.05.2019, 11:20
360. Diskussionsgrundlage

Danke Kevin, Deine Vorschläge sind eine super Diskussionsgrundlage und Provokation!

Beitrag melden
malte.b 02.05.2019, 11:21
361. Unternehmen verstaatlichen

Dass der Staat der bessere und sozialere Unternehmer ist, kann man seit knapp einem Jahrzehnt beispielhaft am neuzubauenden Berliner Flughafen beobachten.
Und bezüglich der Wohnungsknappheit steht seit drei Jahren als Grund ein großer rosa Elefant im Raum, der von den Medien weiter fleißig ignoriert wird ...

Beitrag melden
maohan 02.05.2019, 11:21
362. Kritik an Juso-Chef Kühnert: "Was für ein grober Unfug"

Kühnert ist ein Fantast und will mit Biegen und Brechen SPD in den Keller schicken.

Beitrag melden
chilischweiz 02.05.2019, 11:21
363. drinnen und draussen...

wie korrelieren wohl die Mehrheiten in der SPD mit denen ihrer potentiellen Wähler? m.a.W., was wird aus dieser SPD?

Beitrag melden
derschmidtmitdt 02.05.2019, 11:23
364. Gute Ideen!

Gute Ideen und mutige Visionen.
Allerdings ist es für mich so gar nicht vorstellbar, das ausgerechnet die SPD sich dafür stark macht.
Wahrscheinlich also starke Worte eines Kraftmeiers. Äh, Kraftkevins.

Beitrag melden
jo126 02.05.2019, 11:23
365. Vielleicht

Zitat von oalos
Die Seeheimer würden zur CDU überlaufen und die SPD wäre für viele wieder wählbar.
Und für andere eben nicht mehr. Die Linke gibt es übrigens schon.

Beitrag melden
böseronkel 02.05.2019, 11:24
366.

Zitat von tobih
...mich beschleicht Fssungslosigkeit: zum einen, daß ein Politiker einer großen (demokratischen?) Partei wirklich offen und ehrlich eine totalitäre Staatsform propagiert und zum anderen, daß es hier viele gibt, die das noch beklatschen: gehts eigentlich noch? Da wird auf der einen Seite (zu recht) vor aufkommenden Rechtsradikalismus gewarnt, auf der anderen Seite ist dann aber Linksradikalismus vollkommen ok. Leute, der Kommunismus ist gescheitert und das zurecht: wer glaubt, daß die Welt durch ihn gerechter wird und Kommunismus den Wohlstand aller erhöht, der irrt sich ganz gewaltig: ist das Ende der DDR schon so weit weg aus den Köpfen? Man braucht doch nicht so naiv sein, zu glauben, daß Erträge aus verstaatlichten Unternehmen (zumal klar sein dürfte, daß die allermeisten Firmen dann sicherlich aus Deutschland verschwinden dürften, aber soweit denkt der Juso-Chef nicht...) beim normalen Bürger ankommen, man wird doch nicht so dämlich sein, zu glauben, daß der Staat guten und günstigen Wohnraum ohne profitablem Denken zur Verfügung stellt. Fakt ist, daß gegen den Turbokapitalismus und insbesondere gegen die hohen Immobilienpreise etwas gemacht werden muß, der Rückschritt in eine totalitäre Staatsform jedweder Art sollte sich dabei aber verbieten. Der Kevin ist schon ein wilder Hund
Der Kevin scheint zu den wenigen Deutschen zu zählen, die im Stande sind die sich rasant ausbreitende Kluft zwischen ganz reich und ganz arm zu bemerken.

Beitrag melden
emil7685 02.05.2019, 11:27
367.

Zitat von oalos
Die Seeheimer würden zur CDU überlaufen und die SPD wäre für viele wieder wählbar.
Nein. Das Wählerpotenzial der Linken im Bund liegt bei 5-10%. Das Wählerpotenzial für die spinnerten Ideen eines Herrn Kühnert liegt bei etwa 0,5%.

Beitrag melden
seb_fornpost 02.05.2019, 11:29
368. Richtig, '346. Die ZEIT ist Spitze!'

Zitat von Außenbetrachter
Nachdem der Habeck sein wirres Zeug unter die Leser streuen durfte, konnte nun Kevin Kühnert mal seine Sichtweisen darlegen. Es ist wichtig zu wissen wie diese Leute tatsächlich ticken und dann muss man diesen inkompetenten "Linksvisionären" bei den Wahlen keine Stimme geben. Die ZEIT macht das im althergebrachten Format richtig gut und ich freue mich jeden Donnerstag auf deren Printausgabe.
"Die ZEIT macht das im althergebrachten Format richtig gut und ich freue mich jeden Donnerstag auf deren Printausgabe."

Wenn Sie sich nicht nur freuen würden, sondern die Zeit dann auch noch läsen, wären Ihre Äußerungen fundierter und man müsste sich als echter Zeit-Leser nicht fremdschämen.

Beitrag melden
Here Fido 02.05.2019, 11:31
369.

Zitat von kajoter
Das nennen Sie eine "Vision"? Enteignung, Verstaatlichung oder Vergemeinschaftung .- wie man es auch immer nennen mag - und nachfolgende, zentralisierte Verwaltung/Kontrolle durch den Staat, bzw. die Gemeinschaft hat noch in keinem Land funktioniert, öffnet die Schleusen für Misswirtschaft, Korruption, Amtsmissbrauch, Willkür und was es sonst noch an negativen Folgen geben muss, wenn Wirtschaft und Unternehmertum in die Hände des Staates gelegt werden. Unter Vision stelle ich mir eine Vorstellung eines idealen Zustands vor, der momentan unerreichbar ist. Das wäre für mich ein Umdenken unserer Unternehmer und Banker. Sie sollten vor allem den Grundsatz des verpflichtenden Eigentums verinnerlichen und daneben einen ethischen Kompass besitzen. Das zu erreichen, wäre eine echte Vision. Wir haben unzählige Male erlebt, dass Aufklärung und ein Appell an die Vernunft wesentlich nachhaltger sind als Holzhammermethoden. Aber ich verstehe, dass nun, da sich der Jungstar der SPD mit spätpubertären Ideen blamiert hat, alle versuchen, dieses irgendwie zu retuschieren. Das wird nicht leicht werden, denn dafür war das Interview zu groß aufgemacht. Die ganze Sache riecht allzu stark nach Orwell, denn es liefert uns Bürger einem allmächtigen Staat aus.
Ihr Statement ist richtig, wenn man nur schwarz oder weiß denken kann.

Wo bitte haben Aufklärung und Appelle jemals verhindert, dass die Vermögensschere weiter aufklafft und Kapital sich weniger konzentriert hat?

Beitrag melden
Seite 37 von 56
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!