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Kritik an Juso-Chef Kühnert: "Was für ein grober Unfug"
picture alliance/ dpa

Kevin Kühnert will große Firmen wie BMW kollektivieren und den Besitz von Immobilien beschränken. Die CSU nennt den Juso-Chef nun einen "verirrten Fantasten", auch aus der SPD kommt Kritik: "Was hat der geraucht?"

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oalos 02.05.2019, 13:22
480. Verschiedene Fähigkeiten.

Zitat von Bala Clava
Kevin Kühnert findet nicht, dass Vermieten von Wohnraum ein legitimer Beruf sein sollte. Ich finde wiederum, dass Nur-Politiker (ohne Studienabschluss, ohne je gearbeitet zu haben) kein richtiger Beruf ist.
Die einen vermieten ihren Besitz. Die anderen machen sich Gedanken. Wer von den beiden arbeitet tatsächlich ?

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adal_ 02.05.2019, 13:24
481. Rückkehr zum Heidelberger Programm von 1925?

Zitat von hedele
Was hat er geraucht? Das Programm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, würde ich sagen. Es lebe die Tradition!
Das Godesberger Programm, die Abkehr der SPD vom marxistischen Kollektivismus von 1959, hat Kevin Kühnert jedenfalls nicht inhaliert.

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oaonorm1 02.05.2019, 13:24
482. Was er geraucht hat?

Wohl das richtige.
Jegliche neuen Ansätze so zu diffamieren ist eine Schande.
Was wiederum zur Politik etablierter passt, in der Regel alles eine Schande!

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hippie.jonny 02.05.2019, 13:24
483. Keiner...

Zitat von Freier.Buerger
Wie verhindert die SPD "Mietwucher" wenn BMW u.ä. verstaatlicht wird? Was mit Häusern mit staatlich geregelten Mieten langfristig passiert konnte man in den 80ern im Osten sehen. Ruinen schaffen ohne Waffen. Wenn man "die Reichen" enteignet, sind sie nicht mehr reich. Da der Sozialismus ausgerufen ist, wird auch niemand mehr reich. Wenn niemand mehr reich werden kann und niemand mehr arm werden darf, stirbt der Wettbewerb... Ohne Wettbewerb stirbt die Produktivität... Warum sollte das neue Experiment nicht genauso enden wie die DDR in den 80ern?
...hat von Verstaatlichung gesprochen, warum lesen denn nicht aufmerksam? Keine Zeit? Keine Konzentration? Oberflächlich?

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James Blönd 02.05.2019, 13:25
484.

Zitat von katj.steinb
"....Überwindung des Kapitalismus....",....wird auch langsam Zeit, nach über 200 Jahren "Kapitalismus" und seinen Folgen. Der Typ muss schnell raus aus seiner Partei und eine eigene Bewegung gründen, genug Anhänger wird er haben,....die Zeit ist schon lange reif für solche Ideen,...
Mir ist soziale Marktwirtschaft tausend mal lieber (als Sozialismus). Hatten wir mal in Deutschland, bis der Brionnikanzler Schröder, SPD, den abgeschafft hat.

Der Vorstandsvorsitzende einer der mächtigsten Banken in den USA, JPMorgan Chase, sieht das übrigens genauso und forderte kürzlich, dass der Raubtierkapitalismus durch Sozialdemokratie eingehegt werden muss. Er warnt sogar ausdrücklich vor Sozialismus, in meinen Augen völlig zurecht:

https://www.manager-magazin.de/politik/artikel/ray-dalio-und-jamie-dimon-warnen-vor-sozialismus-a-1261877.html

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Here Fido 02.05.2019, 13:26
485.

Zitat von telarien
In welchen Ländern und zu welcher Zeit hat eine Planwirtschaft staatlicher Unternehmen besser funktioniert als freies Unternehmertum?
Deutsche Bundespost.
Deutsche Bundesbahn.
Hamburger Krankenhäuser vor Asklepios.

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pittiken 02.05.2019, 13:29
486.

Zitat von grainer16
Wer mit Immobilienbesitz reich wird, wenn Aktienfonds ihre Rendite mit Immobilien erwirtschaften, wenn die Schwere zwischen Reich und Arm immer größer wird und am unteren Rand der Steuerzahler immer mehr zubuttern muss, dann sollten wir uns alle die Frage stellen, ob dieses System der Ausbeutung und Vergesellschaftung von Verlusten und Privatisierung von Gewinnen das richtige Gesellschaftsmodell ist. Die Mietkrise ist doch durch ungezügelten Gewinnstreben mancher Woheigentumsbesitzer entstanden. Wohnen, Wasser, Strom, Gesundheit, Pflege und Bildung sind Grundrechte aller Bürger mit denen kein unbeschränkter Gewinn gemacht werden dürfte.
Die Mietkrise ist durch die handelnden Politiker in den jeweiligen Kommunen geschaffen worden. Wer hat denn staatliche Wohnungen verkauft? Wer hat sich vom sozialen Wohnungsbau verabschiedet?

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jallajalla 02.05.2019, 13:30
487.

Zitat von emil7685
Es gibt keinen Mietwucher in Deutschland. Ganz im Gegenteil. Die deutschen Mieten sind im internationalen Vergleich absurd niedrig. In Prag, Budapest, Bukarest, Sofia und Warschau sind die Mieten doppelt bis vierfach so hoch wie in Berlin und dort verdienen die normalen Leute nur ein Drittel. Der Wegzug der Reichen ist übrigens längst in vollem Gange. Jährlich hören gut eine Million gut ausgebildete und gut verdienende Leute auf, in Deutschland Steuern zu zahlen und tun das fürderhin woanders.
Natürlich gibt es auch Mietwucher in DE. Allerdings sind die Durchschnittsmieten in den letzten Jahren schwächer gestiegen als die Einkommen und die Immobilienpreise. Bei Wohnimmobilien haben wir in Mittelstädten inzwischen Kaufpreisfaktoren von 22 - 25.
Ist es überhaupt wünschenswert, dass der Staat eine Verstädterung und Entvölkerung des ländlichen Raumes fördert? Wo sich ja auch die Städter gegen den Zuzug, soweit er mit Verdichtung einhergeht, wehren?

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jo126 02.05.2019, 13:31
488. Wahrscheinlich

Zitat von oalos
Die einen vermieten ihren Besitz. Die anderen machen sich Gedanken. Wer von den beiden arbeitet tatsächlich ?
Keiner. Sich nur Gedanken zu machen, ist noch längst keine Leistung. Es müssen schon sinnvolle, sein, nicht solche, die andere schon lange vorher hatten - und in der Realität grandios gescheitert sind. Ansonsten sind es lediglich Spinnereien. Der Vermieter schafft immerhin Wohnraum.

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im_ernst_56 02.05.2019, 13:32
489. Wozu eine neue Bewegung?

Zitat von katj.steinb
"....Überwindung des Kapitalismus....",....wird auch langsam Zeit, nach über 200 Jahren "Kapitalismus" und seinen Folgen. Der Typ muss schnell raus aus seiner Partei und eine eigene Bewegung gründen, genug Anhänger wird er haben,....die Zeit ist schon lange reif für solche Ideen,...
Wozu eine neue Bewegung? Es gibt doch die Partei Die Linke. Die liegt allerdings in den Umfragen zwischen 8 und 10%. Wo sollen denn die Anhänger für die Ideen von Herrn Kühnert herkommen?

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