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Kritik an Linkspartei: Streit im Bundestag nach Oppermanns Nazi-Vergleich
DPA

Annährung sieht anders aus: Im Bundestag kritisierte SPD-Fraktionschef Oppermann die Linkspartei scharf. Deren "Schmähkritik" an Bundespräsident Gauck ähnele der "Strategie der Nazis in der Weimarer Republik".

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gerd.lt 25.06.2014, 13:34
90. Vergleich

Der geschichtlichen Wahrheit gemäß muss zum Fall Reichpräsident Ebert hinzugefügt werden, dass dem 1925 verstorbenen Ebert (SPD) weniger die da noch nicht so starken Nazis zugesetzt haben, sondern jene rechten Kräfte aus Gesellschaft und vor allem dem Militär, mit denen er gegen die Arbeiterschaft gemeinsame Sache gemacht hatte. Beim Kapp-Putsch wurden durch Ebert die Arbeiter zur Hilfe gerufen um nach getaner Arbeit durch seine schießfreudigen Militärfreunde, in seinem Auftrag, wieder zur "Ordnung" gerufen. Ein Vergleich mit Gauck bietet sich schon allein deshalb an, da beide, Reichs- wie Bundespräsident, militärversessen waren und sind, und deshalb im besonderen Maße, und gerechtfertigt Kritik provozieren und verdienen.

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chinataxi 25.06.2014, 13:34
91. plustermann

Zitat von sysop
Annährung sieht anders aus: Im Bundestag kritisierte SPD-Fraktionschef Oppermann die Linkspartei scharf. Deren "Schmähkritik" an Bundespräsident Gauck ähnele der "Strategie der Nazis in der Weimarer Republik".
jaja, der oberempörer oppermann. es ist also ok wenn man nazis als spinner gerichtlich absegnen lässt, aber unseren rüstungspfaffe lässt man gewähren.

hier das passende plakat:

http://www.distel-berlin.de/level9_c...2014_Gauck.jpg

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aljoschu 25.06.2014, 13:34
92. Herr Oppermann, geht's noch dümmer?

Zitat von sysop
Annährung sieht anders aus: Im Bundestag kritisierte SPD-Fraktionschef Oppermann die Linkspartei scharf. Deren "Schmähkritik" an Bundespräsident Gauck ähnele der "Strategie der Nazis in der Weimarer Republik".
Ich erinnere mich nicht, dass die Nazis in der Weimarer Republik auch nur ein einziges Mal einen Kriegstreiber denunziert hätten - im Gegenteil, Herr Oppermann, die Nazis waren die Kriegstreiber, sie waren diejenigen, die die Dolchstoßlegende aufbrachten, um ihren Revanchismus gegen die europäischen Nachbarn zu betreiben und zu zündeln.

Hätte damals die SPD mit allen Mitteln die Nazi-Kriegstreiber denunziert und wären sie konsequent gegen sie vorgegangen, dann wäre aller Wahrscheinlichkeit nach 1933 nie passiert.

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vonpreungesheim 25.06.2014, 13:34
93. Oppermann

Zitat von sysop
Annährung sieht anders aus: Im Bundestag kritisierte SPD-Fraktionschef Oppermann die Linkspartei scharf. Deren "Schmähkritik" an Bundespräsident Gauck ähnele der "Strategie der Nazis in der Weimarer Republik".
kann dem Dicken und der Bundesmutti Vollzug melden. Das Pseudo-Annäherungsmanöver in Richtung LINKE, das man für die darbende linke Wählerschaft gefahren hat, konnte erfolgreich mit krönendem Nazikeulen-Abschluss an die Wand gesetzt werden. Klappt doch wie am Schnürchen.

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mcvitus 25.06.2014, 13:35
94. Respekt kann nicht verordnet werden,

den muss man sich verdienen. Die Zeiten, als man als Amtsperson automatisch als Respektsperson sah sind gottseidank schon lange vorbei. Offen gesagt hat Herr Gauck in meinen Augen bisher dazu nichts beigetragen, ganz im Gegenteil.

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werjor 25.06.2014, 13:36
95.

Die SPD hat doch damals schon für die Freikorps gestimmt und Gelder bewilligt...die dann Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht aus der USPD umbrachten...und heute läßt sich ein Steinmeier mit Anhängern von Bandera auf dem Maidan feiern... bei 25Mio toten Sowjets durch Faschisten.... und diese Partei der Widerlichkeit...Asozial bis ins Mark...wagt es andere Parteien zu kritisieren ?
SPD...ich hoffe Merkel macht Euch weg ! Für immer ! Euch braucht niemand in Europa nicht und in D erst Recht nicht !

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onlinematter 25.06.2014, 13:36
96. sinnlose Gaukler und andere Geschichten

Zitat von t.h.wolff
Nicht vergessen: der historische Irrtum Gauck war der Kandidat der SPD. Ich hätte nie gedacht, daß ich mir Wulff zurückwünschen würde.
Der Wulff war doch auch ne Pfeife. Wenn, dann Köhler. Dass ein Exkommi Buprä ist, finde ich sowieso kaum zu ertragen.

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curti 25.06.2014, 13:38
97. Zunächst wird....

Zitat von sysop
Annährung sieht anders aus: Im Bundestag kritisierte SPD-Fraktionschef Oppermann die Linkspartei scharf. Deren "Schmähkritik" an Bundespräsident Gauck ähnele der "Strategie der Nazis in der Weimarer Republik".
.....deutlich, welch rhetorischer Tiefflieger in Oppermann steckt. Wäre es für ihn oder allgemein "unglaublich", gäbe es ergo keinen Grund zu seinen <<Schmähkritik<< an der vorgelagerten Kritik!

Nachdem Gauck nun mehrfach, in seiner bekannt unterschwelligen Art und Weise- die Deutschen auf kriegerische Auseinandersetzungen einzustimmen bemüht ist, dürfte durchaus angemessen sein, das Kind beim Namen zu nennen und zwar deutlich.

Im übrigen - die aSPD ist -auch historisch belegt- dem Waffengang gegenüber aufgeschlossen. Kein Wunder das man sich vor den stellt, der diesen Kurs stützt, zumal durch die Sozen mit auf dieses Schild gehoben!

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onlinematter 25.06.2014, 13:39
98. das Übliche eben

Zitat von mooky
Ein (Ost-) Pastor, der mehr Kriegseinsätze fordert, geht einfach nicht. Und auch nicht als Bundespräsident. Irgentwie haben ja die Bundesregierung und das Christentum was gemeinsames: beide kommen mir irgentwie unglaubwürdig vor. Zumindest die Leute die da predigen.
Wasser predigen und Wein saufen. Business as usual. Die kath. Kirche ist in der Disziplin besonders fit.

Es sind immer unsere Kinder, die auf den Schlachtfeldern sterben. Nie diejenigen derer, die die Kriege auslösen/verantworten.

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schlamassel_hoch_12 25.06.2014, 13:39
99. Es wird noch weitere 100 Jahre dauern, ....

... bis Politiker endlich kapieren, dass ein Nazi-Vergleich hierzulande als Debattenbeitrag meist ungeeignet ist und regelmäßig zum Gegenstand einer eigenen Debatte wird. Wenn Oppermann nur im Mittelpunkt stehen wollte, wird im das gelingen. Falls aber nicht, wird es Zeit für ihn, die Mechanik von Nazi-Vergleichen in Deutschland zu kapieren. Lehrmaterial dazu gibt's wahrlich genug.

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