Forum: Politik
Kritik an Merkels Mitte-Kurs: Union weist Ex-Minister Friedrich zurecht
DPA

So deutlich wie Hans-Peter Friedrich hat noch kein führender Unionspolitiker Angela Merkel kritisiert - ihr Mitte-Kurs sei ein "verheerender Fehler", sagt er im SPIEGEL. Nun wird der CSU-Mann aus den eigenen Reihen scharf gerügt.

Seite 7 von 25
azumi 28.12.2014, 16:42
60. Wahrheit

Die will meist niemand hören.
....ist ja einfacher immer so weiter zu wurschteln.....Politik als Selbstzweck und am Volk vorbei und immer schön mit der Nazi -Keule dreschen....mal sehen wie viele wir am 5. in Dresden sind......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wernerwenzel 28.12.2014, 16:42
61. Politik hatte immer zwei Standardrollen:

der strenge und vernünftige Papa (CDU), der das Geld verdienen muss, und die manchmal warmherzige und zu spendable Mama (SPD), die aber letztlich für Harmonie sorgt, auch wenn der Haussegen mal deswegen schief hängt. Seit Helmut Kohl (Mama) bzw. Schröder (Papa) bzw Merkel (Mama, obwohl sie Papa sein sollte) werden diese Rollen nicht mehr eindeutig gespielt, und das Resultat ist dann eine Conchita-Wurst-Politik (Mama mit Bart).
Politik ist aber eine zu ernste Angelegenheit, und man braucht dazu nur zwei Parteien. Wenn die eine JA sagt, sollte die andere NEIN sagen (oder wenigstens so tun). Sind sich so gut wie immer beide einig, ist es der Anfang vom Ende der Demokratie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hilfskraft 28.12.2014, 16:43
62. hätte ja alleine ...

Zitat von mk70666
Wie lange ist die letzte Bundestagswahl jetzt her? 14 Monate oder so... mit 41,5 % für die Union das beste Ergebnis seit rund 25 Jahren... so ein "verheerender Fehler" kann Merkels Kurs nicht sein, wenn man die Wähler respektiert.
... regieren können.
Warum wollte sie denn nicht?
Alle SPD -Wähler hätten es sicher begrüßt.
Dann hätten klare Verhältnisse bestanden.
So ist nichts klar, nichts eine verläßliche Größe, ausser Merkels Schuhgröße.
Wir schwimmen seit 14 Monaten auf einem grauen Machtbrei, der in alle Richtungen wabert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fihscj 28.12.2014, 16:43
63. Cdu/csu

„In der Politik der Bundesrepublik handelt man von fall zu Fall ohne Führung durch eine Idee....Man lebt im Reagieren, nicht durch eigenes Agieren. Man unterwirft sich den Zufällen, statt sie für gehaltvolle Zwecke zu nutzen. Das ist Geistlosigkeit und ohne politischen Charakter“, zitierte Kurt Sontheimer Karl Jaspers 1988 zu Neuauflage seines Buche *Wohn treibt die Bundesrepublik“. Diese Worte treffen insbesondere für die CDU/CSU zu, übrigens zweier Parteien ohne jegliche Kultur. Diese beiden Parteien wurden eigentlich durch Adenauer geprägt, zu deren Fundamente auch alte Nazis gehörten, man denke nur an Carstens oder Kiesinger.....In diesen beiden Parteien ist die Angst vor dem Volk und der Hass auf die Russen noch tief verankert...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
b-blog 28.12.2014, 16:44
64. Kann ich bestätigen

Kenne etliche CDU Stammwähler, seriöse, gut verdienende Familienväter, die klassische CDU Werte leben, die nun AfD wählen und sich äergern, dass Pegida auf so billige Art ausgegrenzt wird. Politiker sollten Politik für die Bürger machen, ihnen zuhören und deren Gefühle aufgreifen. Also ich verstehe, warum seriöse, gebildete und voll im Leben stehende Bürger konservativ protestieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kassandro5000 28.12.2014, 16:46
65. Noch ein Heimatloser in der Union

Es scheint fast, als würde sich da noch jemand für Inhalte interessieren statt für prinzipienlosen Einfluss. Alleine: zu spät.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rakatak 28.12.2014, 16:48
66.

Zitat von Badener1848
(...) Oder eine Koalition mit der AfD, Hauptsache an der Macht?
Wie soll das gehen, beide haben eine diametral entgegengesetzte Programmatik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
papacoda 28.12.2014, 16:48
67.

Zitat von Gande
Ich denke, dass Artikel 38 (1) des GG noch Gültigkeit hat. Oder darf ein Abgeordneter nicht mehr seine Meinung von sich geben?
Hat er diese Recht nicht in Anspruch genommen?
Ich denke schon!
Man muss dann aber auch mit dem Echo zurechtkommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heinrich-wilhelm 28.12.2014, 16:48
68.

Majestätskritik fordert prompt den Protest der Merkel- Abhängigen hervor. Widerlegt ist Friedrichs dadurch keineswegs. Es fehlt bei uns eine offene politische Diskussion wesentlicher, die Öffentlichkeit bedrückender Fragen und Probleme. Falsch oder richtig lässt sich nur im offenen Austausch von Argumenten erarbeiten, nicht mit schweigendem Aussitzen ala Merkel

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deviance 28.12.2014, 16:49
69.

Zitat von mk70666
Wie lange ist die letzte Bundestagswahl jetzt her? 14 Monate oder so... mit 41,5 % für die Union das beste Ergebnis seit rund 25 Jahren... so ein "verheerender Fehler" kann Merkels Kurs nicht sein, wenn man die Wähler respektiert.
41,5% bei einer Wahlbeteiligung von 71,5%. Da bleibt nicht mal ein Drittel das Merkel gewählt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 25