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Kritik an SPD und FDP: Union versucht Neuwahlen abzuwenden
DPA

"Nicht einfach in die Büsche schlagen": CDU-Kanzleramtschef Altmaier ermahnt SPD und FDP, ihre Verweigerungshaltung zu überdenken. Neuwahlen könnten knapp hundert Millionen Euro kosten.

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Neandiausdemtal 21.11.2017, 10:30
110. Nachhilfe

Zitat von dbrown
Peanuts, Herr Altmeier! Ihre Regierung sollte lieber mal dafür sorgen, daß Firmen ihre Gewinne auch hier versteuern und Beamte endlich mal in den großen Topf mit einzahlen. Die fetten Jahre sind vorbei! Warum soll ich deren Pension finanzieren, während ich für meine Rente, welche den Namen nicht mehr verdient, auch noch selber aufkommen muß?
Bei den Beamten brauchen Sie noch viel Nachhilfe. Sie haben offensichtlich keine Ahnung, wie das läuft. Nur so viel: Beamte haben gegenüber gleichbewerteten Angestellten ein abgesenktes Einkommen, eben weil sie nicht in die Rentenversicherung einzahlen. Ist aber auch ein anderes Thema.

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bstendig 21.11.2017, 10:31
111. Neuwahlen könnten bis zu 100 Millionen kosten.

Na und, lieber Herr Altmaier?

Sie haben ohne mit der Wimper zu zucken schon wesentlich mehr als 100 Millionen versemmelt. Warum plötzlich so kostenbewusst?

Angst um einen Einbruch bei Neuwahlen?

Und wissen Sie was: Dass die Grünen weiterhin nichts zu melden haben, ist mir locker 100 Millionen wert. Und vielen Anderen wohl auch.

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Maya2003 21.11.2017, 10:32
112.

Zitat von kritischer-spiegelleser
Wenn Merkel schon so um Zusammenarbeit bittet. Soll die SPD doch ihre Maximalforderungen stellen. Und abwarten wie hoch Merkel bereit ist zu springen. Wenn sie selbst die Gespräche wieder aufkündigt ist ihr Schicksal endgültig besiegelt. Die SPD hat es jetzt in der Hand.
Die SPD sollte sich mit der Union nur einlassen wenn Merkel die Kanzlerschaft aufgibt. MIT Merkel wird sich das Trauerspiel der letzten vier Jahre nur wiederholen - die SPD darf dann wieder die Drecksarbeit machen und Angie sonnt sich derweil in Europa und anderswo und lässt sich für "ihre" Erfolge feiern.
Sollten Schulz und Co. so dumm sein sich wieder vorführen zu lassen wird es das Ende der SPD sein.
Also, Koalition ja, aber ohne Merkel - aus staatspolitischer Verantwortung !

Mal sehen was den Schwarzen wichtiger ist, das Land, oder Frau Merkels Eitelkeit.

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Garum 21.11.2017, 10:32
113. Das Problem ist

Zitat von Schlumperli
Es ist schon merkwürdig in Deutschland: Im letzten Bundestag gab es eine linke Mehrheit für Rot-Rot-Grün. Wurde aber nicht zum ......
Die Linke war damals nicht regierungsfähig und die AfD ist es heute nicht.

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nestor01 21.11.2017, 10:34
114. Warum will die CDU Neuwahlen verhindern?

Sie muss fürchten, dass das Wahlergebnis noch mal 3% schlechter sein könnte als jetzt.

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kezia_BT 21.11.2017, 10:35
115. Es geht nicht um die Kosten

Wenn Neuwahlen etwas bringen würden, wären die Kosten sekundär. Aber wahrscheinlich würden die Wahlen wieder ähnlich ausgehen wie die letzten, und dann geht der Schlamassel von vorne los. Nein, so wurde gewählt und so muß jetzt auch regiert werden. Eine Minderheitsregierung würde "Mutti" endlich von ihrem hohen Roß der alleinigen Deutungshoheit herunterholen - gut so!

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dunkelpeter 21.11.2017, 10:36
116. Warum will keiner mit CDU / CSU,

außer den Grünen? Weil die beiden anderen Parteien von Merkel / Seehofer in den letzten 12 Jahren mehrfach an die Wand gefahren wurden.
Ein Vertrag ist gut, aber ist damit auch das Weltgeschehen in den nächsten 4 Jahren festgelegt? Was ist, wenn sich etwas ändert, zum Beispiel eine Finanzkrise, ein Land will aus der EU, ein Land wählt einen neuen Präsidenten, ... Dann muss eine Regierung handeln, dann muss gegenseitiges Vertrauen vorhanden sein, ...

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skeptikerjörg 21.11.2017, 10:36
117. Ohne Polemik

Es gibt doch eine relativ einfache Lösung. Schulz wollte Kanzler werden, die SPD will keine GroKo. Also stellt sich Schulz im 3. Wahlgang der Kanzlerwahl als Gegenkandidat zu Merkel. Eine(r) von beiden bekommt eine einfache Mehrheit und bildet eine Minderheitsregierung. Würde gleichzeitig klären, ob es eine wirkliche Alternative zu Merkel gibt. Und auch, ob LINKE und Grüne kooperationsfähig sind. Mit einer Duldung durch LINKE und Grüne könnte er dann die Ernsthaftigkeit von Union und FDP testen oder sie Demaskieren. Nur, ich fürchte, dazu fehlt der Mut. Ist eben einfacher, von der Union eine Minderheitsregierung zu verlangen (Nahles), als es selbst zu versuchen.

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Entsetzen 21.11.2017, 10:36
118. Wer bei Neuwahlen eine Konstellation wünscht,

in der die gewählte Mehrheit der Parteien eine stabile lebensfähige Regierung ohne Wenn und Aber bilden möchte, ohne Verweigerungshaltung und ohne jedes Kalkül, kann nur mit Erststimme CDU/CSU und mit Zweitstimme Grüne wählen. Der Rest wählt Protest, Extremisten oder Egoisten. Das ist die Realität.

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frietz 21.11.2017, 10:36
119.

Zitat von pnegi
Und wie wäre es mit CDU/CSU, FDP und AfD? Die AfD besteht doch eh zu mehr als 50% aus ehemaligen CDUlern, die lediglich ihr konservatives Weltbild bewahrt haben. Mit dieser Koalition liessen sich schon mal zig Milliarden an dem dann abgesagten Familiennachzug sparen...
Genau. Überall wird der SPD vorgeworfen, sie verweigere sich Verhandlungen.
Warum wirft man der CDU nicht vor, sie verweigere sich Gesprächen mit der afd?

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