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Kritik an Trump: Gabriel sieht USA nicht länger als Führungsmacht
DPA

Deutliche Worte, zweiter Teil: Sigmar Gabriel schaltet sich in die Trump-Debatte ein, spricht von einem "Ausfall der Vereinigten Staaten als wichtige Nation" - und auch Kanzlerin Merkel legt noch einmal nach.

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fat_bob_ger 29.05.2017, 17:13
1. Ganz einfach wird die Unabhängigkeit von der USA nicht werden

Grundsätzlich liegt unsere Kanzlerin richtig mit der Analyse, dass wir uns auf die USA nicht mehr uneingeschränkt verlassen können. Aber bis zu einer europäischen Zusammenarbeit ist es noch ein weiter, teurer Weg.
Zunächst muss man den Worten auch militärpolitische Taten folgen lassen: Teure Anschaffungen von Fluggerät (Mehrzweckkampfflugzeuge, neu zu entwickelnde (Kampf-)drohnen,mehr und bessere Panzer, Ausbau der Flugabwehr, neue ´militärische Anlagen im EU- und Mittelmehrraum...

Und dann wird's besonders schwierig: Koordination der Interessen von FRA, D, IT, SPA, osteuropäische Länder
Das hat bisher noch nicht funktioniert!

Leider hat Frau Merkel kaum eine Wahl, denn die USA wird sich auch ohne Trump als großer Finanzier der NATO zurückziehen. Die Friedensdividende dürfte perdu sein und Mehrausgaben im dreistelligen Milliardenbereich dürften wahrscheinlich sein, um die anvisierten Ziele erreichen zu können. Die Kooperation innerhalb der EU wird nicht zu einer Kostenersparnis führen, da alle Länder über zu wenig Waffen und Truppen verfügen, um auf allen Ebenen eine Boden- und Luftüberlegenheit garantieren zu können. Geld ist in FRA, IT, SPA auch keins vorhanden. Das müsste dann D übernehmen.

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GoaSkin 29.05.2017, 17:18
2. Welche Wertegemeinschaft?

Man kann von den USA halten, was man möchte, sollte sich aber klar darüber sein, dass die Kultur in den USA eine völlig Andere, als die Europäische ist. Die Amerikaner haben ganz andere Vorstellungen darüber, wie die Gesellschaft funktionieren und suchen für ihre Probleme ganz andere Lösungen, die man in Europa überhaupt nicht nachvollziehen kann; und umgekehrt ist es genauso. Ein gutes Verhältnis zu den USA und auch eine Zusammenarbeit ist zwar wünschenswert, aber Wertegemeinschaft? Da macht man sich zu viel vor.

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rad666 29.05.2017, 17:18
3. Na ein Glück

Dann bilde ich mir die ganzen Militärstützpunkte in Deutschland wohl nur ein. Und die im Rest der Welt - oder zumindest 2/3 davon - auch. Ich habe den Eindruck hier wird immer noch nachgetreten. Man hat vor der US-Wahl zu 100% auf die Demokraten gesetzt - und verloren. Eine professionelle Regierung hätte vor der Wahl mit beiden Teams Gespräche geführt auf was man sich nach der Wahl denn so einstellen könnte. Eine professionelle Regierung hätte nicht offen Stellung bezogen.
Aber die letzten guten Politiker sind mittlerweile gestorben und die Laiendarsteller haben das Ruder übernommen. Ein Trauerspiel.

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tkedm 29.05.2017, 17:26
4. Frau Barley...

Woher weiß Frau Barley denn bitte, was Merkel mit Trump abseits der Kameras bespricht?

Das ist ja schon richtig peinlich und hilflos, wie die Generalsekretärin hier versucht, Stimmung zu machen. In dem Fall sogar nicht mal auf Linie mit ihrem Außenminister.

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bernhard1964 29.05.2017, 17:26
5. Trotzreaktion von D.T.

hätte Kanzlerin Merkel D. T. während des G7 Treffens in Sachen Pariser Abkommen frontal attackiert, hätte dieser doch sofort die Reissleine gezogen. Sturheit gepaart mit Ignoranz, Impulsivität und Nichtwissen führt in der Regel zu falschen Entscheidungen.
Hierin ist der US Präsident ein grosser Experte. "D.T.," - you are fired!

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xyz890 29.05.2017, 17:28
6.

Ganz einfach, Donald Dumm nicht zum nächsten Gipfel einladen. Wer braucht schon ein Mitglied das sich vollkommen aus der Realität entfernt hat, an "alternative" Wahrheiten glaubt und moralisch überhaupt keine Werte mehr zu haben scheint.

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birdie 29.05.2017, 17:33
7. Frau Barley hat SPD-typisch eine Fensterrede gegen die ...

beste und leistungsstärkste Bundeskanzlerin, die wir nur haben können, gehalten. Ohne Sinn und Verstand hat sie leere Worthülsen aneinander gereiht um Stimmung gegen eine hoffnungslos überlegene Bundeskanzlerin zu machen, die seit ihrem Amtsantritt in bewunderungswürdiger Weise still und ohne Klamauk nicht nur ihr Amt ausübt und darüber hinaus aufgrund ihrer wissenschaftlichen Ausbildung/Prägung im diplomatischen Umgang mit Partnern ausserordentlich geschickt vermieden hat in Fettnäpfchen zu treten. Und wenn ich ganz genau hinsehe, dann möchte ich sie niemals zur Gegenerin haben, denn dann müsste ich in jedem Fall verlieren.

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spiegelfechte 29.05.2017, 17:34
8. Können wir uns denn auf die Kanzlerin verlassen?

Stichwort: Eurorettung, Griechenlandrettung, Migration, Energiewende, Autobahnmaut usf...?!
Der Westen ist ein Stück kleiner geworden? Wer hat USA wirtschaftlich bekämpft? Die EU: Eurofighter, Gallileo, Airbus, ESA usf...!

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rurei 29.05.2017, 17:36
9. Mein Gott, die europäische Selbstüberschätzung

Trump kann sich mit Russland und China arrangieren.
Im aktuellen Jahrhundert geht der Punk eh in Asien ab. Wer hat das schon erkannt ... ähhhm ja Obama.
Vielleicht pfeift Trump auf die kleine Halbinsel (mal Weltkarte anschauen) die an Asien dranhängt und sich Europa nennt.

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