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Kritik von Verbänden: Innenministerium will Antisemitismus erforschen - aber ohne Jud
DPA

Das Bundesinnenministerium hat einen Arbeitskreis Antisemitismus gegründet. In dem Gremium sitzt aber kein einziger Jude. Kritiker sind entsetzt: "Ein einzigartiger Skandal".

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niska 10.02.2015, 19:50
1.

Das hat doch System bei uns.
Wir erforschen schliesslich politisch auch das Internet ohne jegliche Expertise.
Oder betreiben Rüstungspolitik ohne jeden Verstand.

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marthaimschnee 10.02.2015, 19:51
2.

und es kommt auch niemand auf die Idee, Wirtschaftsfragen ohne Anwesenheit von Lobbyisten zu klären. Nur irgendwie ist das dann doch eher ein Problem!

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holzbocki 10.02.2015, 19:53
3. Das Ministerium

hat recht. Welchen Vorteil oder Zuwachs an Objektivität soll ein Vertreter des jüdischen Glaubens der Gruppe bringen?

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Lankoron 10.02.2015, 19:54
4. Wenn man mal nicht weiter weiss,

macht man einen Arbeitskreis. Was soll der denn eigentlich wirklich erforschen, und was für Änderungsmechanismen hat der? Ich vermute mal, das ist ein weiterer "Reden statt Handeln"-Ausschuss, der sich sowieso wegen Terminproblemen nur alle 8 Wochen für 2h treffen wird, um Sitzungsgeld zu erhalten... Und wer sind denn die Mitglieder, welche Qualifikation haben sie?

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TheGrinder 10.02.2015, 19:54
5. Ja, und?!

Es ist also kein Jude in diesem Gremium vertreten?! JA UND!!! So ist doch die Objektivität umso besser gewährleistet!! Wo ist das Problem?!

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Rechtschreibprüfer_der 10.02.2015, 19:55
6. ...

Diverse Zentralräte zeigen sich empört.

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nickleby 10.02.2015, 19:57
7. Warum nicht ?

Es wäre vielleicht noch einfühlsamer, wenn man Islamisten und Rechtsextreme in dieses Gremium aufnähme, denn die wissen ja nun wirklich was Antisemitismus ist.
Wozu muss dann noch Juden als Betroffene einladen. Die würden nur den Dienstbetrieb stören.

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jamguy 10.02.2015, 19:57
8. kluge Entscheidung

sonst klappt das nie da alles Antisemitismus is.

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MarkusRiedhaus 10.02.2015, 20:01
9. Hä? Wissenschaft und Aufarbeitung sollte Gefühllos und neutral...

gehalten sein, immer.
Es sei denn es gäbe im Speziellen übermäßig viele Experten und Informanten bei den jüdischen Verbänden.
Es wäre also sinnvoller sich eher darüber aufzuregen, dass die Untersuchung nicht sagen wir von neutralen Schweden, Kanadiern oder Japanern durchgeführt wird. Aber da es um heikle Infos geht ist das wiederum verständlich.

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