Forum: Politik
Kuba und die Trump-Regierung: Eiszeit in der Karibik
Ramon Espinosa/ AP

Kuba in der Krise: Eier, Reis und Seife werden knapp, der Tourismus bricht ein. Venezuelas Kollaps und Donald Trumps Sanktionspolitik treffen den sozialistischen Karibikstaat hart.

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pyrrhon-von-daheim 18.07.2019, 12:33
1. Schuld sind immer die anderen

Wenn es keine Eier gibt, sind die USA schuld. Wenn die Straßen in der Gluthitze von Havanna aufreisen, ist der Kapitalismus schuld. Wenn Regen auf die trockene Erde fällt, haben wir das dem Sozialismus zu verdanken.
Wer die Ideologie zur Religion erhebt, weiht den Verfechter zum Priester. Der gesunde Menschenverstand ist immer das erst Opfer des Ideologen. Amen SPON.

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vormaerz 18.07.2019, 12:53
2. Die Tyrannei

besteht wohl eher darin, die Zivilbevölkerung von Ländern auszuhungern und durch Abwürgen der medizinischen Infrastruktur zu töten, indem man sie vom internationalen Markt abschneidet. Der Belagerungsring der früheren Eroberungsfeldzüge besteht heute aus der Terror-Troika Kontrolle von Gütern, Propaganda und Geheimdienstoperationen. Es gilt aber auch mmer noch: killing for peace is like fucking for virginity.

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Andreas J. 18.07.2019, 13:05
3. Zeit für Europa

Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Europa Kuba unterstützen muss. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Politik von Herrn Trump die kubanischen Bemühungen zur vorsichtigen Öffnung wieder zunichte macht.

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butzibart13 18.07.2019, 13:10
4. Das leichte Demokratiepflänzchen kümmert

Schwierig. Die nächstliegenden Staaten wie die USA oder Brasilien sind Gegner oder keine Hilfen wie das arg gebeutelte Venezuela oder auch Nicaragua. Wie sieht es denn mit den weiter entfernten möglichen Hilfen aus Staaten wie Russland, China. Die jetzige Regierung war doch auf dem Weg eines moderateren Sozialismus. Auf keinen Fall sollte Kuba "amerikanisiert" werden.

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hoeffertobias 18.07.2019, 13:49
5. Erstaunlich!

Es ist absolut erstaunlich, wie um die wahren Ursachen herumgeredet wird. Weder das US- Embargo noch die Abhängigkeit von den Hegemonialmächten ist ursächlich für die Krise. Es ist schlicht und einfach die miserable sozialistische Produktivität. Für alle Sozialromantiker, die in DE einen Mindestlohn von €15 fordern: Die für deutsche Verhältnisse unmenschlich harte Arbeit in den kubanischen Kobaltminen wird aktuell mit €10 vergütet. Im MONAT!

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cobaea 18.07.2019, 13:59
6.

Diese Haltung erinnert sehr an den alten Spruch: "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein". Entweder ein Land wird so regiert, wie es den USA gefällt oder das Volk soll halt hungern. Die Kubaner haben den USA nichts getan (zumindest nicht mehr seit 1959) - es reicht, dass Obama eine Annäherungspolitik einleitete, damit der stable genius (samt Fanclub), Kuba boykottiert. Wenn's für die Menschen nicht tragisch wäre, wär's eine Lachnummer.
Und welche "kubanischen Migranten" wollen denn die USA mit "kubanischen Rezepten beglücken"? Die Exilkubaner in Florida? Die sind doch begeisterte Parteigänger Trumps. Also welche?

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mig68 18.07.2019, 14:02
7. Die kubanischen Imperialisten

haben es wohl auch nicht besser verdient, solange sie Ihr gescheitertes Modell in andere Länder zu exportieren versuchen und diese damit in den Abgrund treiben (siehe Venezuela).
Schluss mit dem marxistischen Weltimperialismus....

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masc74 18.07.2019, 14:02
8. Cuba macht sich in der Hauptsache selbst kaputt

Dieses Land lebt seit Jahrzehnten von der Substanz, das kann nicht gutgehen. Es gibt so gut wie keine Industrie und fast keine wettbewerbsfähigen Exportgüter, die Außenhandelsbilanz ist stark negativ. Die verhältnismäßig gute Ausbildung im Gesundheitswesen wird überschätzt und kann in der Praxis mit dem Anspruch in keiner Weise mithalten, schon weil die Infrastruktur einfach hinüber ist. Die Bevölkerung akzeptiert in Lethargie ihr diktatorisches Regime, so lange es irgendwie geht. Aber schon, weil alle Mittel fehlen, die Infrastruktur instandzuhalten oder gar zu modernisieren, ist der Kollaps unausweichlich ... und das hat nichts mit den Amerikanern zu tun, dieses Land stand NOCH NIE seit der Revolution auf eigenen Füßen (und davor auch nicht wirklich). Die amerikanischen Sanktionen beschleunigen maximal den Prozess des Niedergangs. Ich fürchte, dieses Land muss tatsächlich kollabieren, bevor ein Neuanfang ohne Diktatur möglich ist. Es ist den Cubanern zu wünschen, dass ihnen mittelfristig ein Leben in einer freien Gesellschaft möglich sein wird, wenn endlich dieses Regime fort ist.

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nickleby 18.07.2019, 14:22
9. der kommunistische Staat ist schlecht und ungerecht

1. Er untetrdrückt das Individuum
2. Er kann nur totaltär herrschen
3. Wirtschaftlich desaströs
4. Im Kommunismus verelenden die Menschen
5. Individuelle Leistung zählt, nicht, nur das Kollektiv
6. Ineffektivität, Koruption sind die Kennzeichen eines sozialistuisch-kommunistischesn Staats

Daraus folgt, dass nur das westlich-bürgerliche demokratische Sytem human und menschenfreundlich ist.

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