Forum: Politik
Kuba-US-Annäherung: Castro verlangt Ende der Sanktionen und Rückgabe Guantanamos
REUTERS

Tauwetter allein reicht noch nicht: Nach einem ersten Schritt der Annäherung zwischen Washington und Havanna stellt der kubanische Staatschef Castro nun konkrete Bedingungen für eine Normalisierung der Beziehungen.

Seite 1 von 4
go-west 28.01.2015, 23:19
1. Ok,

dann aber im Gegenzug auch wirklich freie Wahlen mit der Möglichkeit auf Abwahl dieses Regimes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wolla2 28.01.2015, 23:29
2. Er hat die...

amerikanische Mafia 1959 aus Kuba rausgejagt ... warum sollte er sie jetzt wieder reinlassen ?
Gut der Mann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smokiebrandy 28.01.2015, 23:42
3. So richtig glaube ich...

... noch nicht an das Ende der Eiszeit zwischen Kuba und den USA...da gibt es einfach noch zu viele Vorurteile und man kann vermuten, dass die USA keine Zugeständnisse in Bezug auf ihre Basis machen werden.
Ich denke auch,dass Obama mit seiner Politik sich gegen seinen Kongress nicht durchsetzen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lankoron 29.01.2015, 00:52
4. Warum können

Politiker nicht einfach mal den Mund halten und still verhandeln? Solche lautstarken Äußerungen sind dann nur wieder ein Grund für die rechten Flügel und die Exilkubaner, alles in Frage zu stellen. Populismus in Reinkultur...als würde es den entscheidenden Leuten überhaupt nicht an einer Normalisierung gelegen sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
naive is beautiful 29.01.2015, 02:13
5. ab dem zweiten Schritt wirds ja meist schwieriger...

...aber beiden Seiten sind gut beraten, den eingeschlagenen neuen Weg ernsthaft und pragmatisch weiter zu gehen.

Für Obama ist das ungleich schwieriger als für Kuba (was hat Kuba schon zu verlieren...?), denn die USA sind schon jetzt mitten im Wahlkampf und die wiedererstarkten Republikaner werden Obama jeden nur erdenklichen Stein in den Weg legen. Bin gerade aus den USA zurück gekommen und konnte vor Ort live verfolgen, wie kompromisslos die Rep-freundlichen Medien ihre Geschütze bereits auf Dauerfeuer gebürstet haben. Mit ihrer Mehrheit in beiden Häusern können (und werden) sie so ziemlich alles blockieren, was die weiteren Annäherungsbemühungen voranteibt.

So ist zu erwarten, dass sich bis zu den nächsten Presidentials Ende 2016 in der Kuba-Causa nicht allzu viel tun wird. Würde dann ein stramm konservativer neuer Präsident gewählt werden (was der Himmel und der US-Wähler verhüten möge), wäre es schnell aus und vorbei mit Annäherung oder gar Frieden.

Überhaupt: Man mag über die USA, die NSA, CIA oder Homeland Security, ihre Datensammelwut oder vermeintliche Großmannsucht denken wie man will. Man sollte über alledem aber nicht vergessen, dass wir allen anderen Meinungen zum Trotz keinen anderen Verbündeten aus der Weltmachtriege haben - und die besteht realistisch betrachtet ohnehin nur noch aus zwei Playern (USA und China; Russland hat sich aus dieser Liga ja bereits verabschiedet und verblieben ist bestenfalls noch ihr hypothetisches Atomwaffen-Drohpotential).

Kuba mag nun seine Bedingungen stellen - das sind lediglich Positionierungsversuche ohne ernsthaften Inhalt. Den Castros wird es wohl ziemlich klar sein, dass ihr Zeitfenster für konkrete Vereinbarungen klein ist, und dass historische Chancen sich nur selten wiederholen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
strombos 29.01.2015, 04:47
6. zur unterstuetzung der demokratisierung

koennte vielleicht ein russischer flugzeugtraeger in den golf von mexico entsandt werden, Vorbild etwa Ukraine

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haltetdendieb 29.01.2015, 05:46
7. Das macht Sinn

Was Fidel vorschlägt ist zu 100% richtig und für die USA akzeptierbar! Die Wirschaftssanktionen machen eh schon lange keinen Sinn mehr und Guantanamo Bay breaucht die USA absolut nicht mehr. Ein solches Gefängnis kann man auch in der Wüste von Nevada oder sonst einer Wüste errichten. Und einen Flottenstützpunkt gegen aufmüpfige latein- oder südamerikanische Staaten ist nicht mehr nötig! Avante USA!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kosu 29.01.2015, 06:13
8. Die Castros haben

Mehr als Recht. Wer Washington traut kann auch gleich sich von der CIA regieren lassen. Kuba hat 55 Jahre ohne die USA überlebt. Sie sind nicht Reich haben aber zu essen und medizinische Versorgung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Montanabear 29.01.2015, 06:35
9. Noch ein Spruch:

wenn man dem den Finger reicht, will er die ganze Hand. Was immer Castro jetzt fordert, sind Gedanken, die ihm im Nachhinein eingefallen sind. Klingt sehr griechisch und sehr stümperhaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4