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Kubas Verfassungsreform: Mehr Privatbesitz, mehr Markt, mehr Religionsfreiheit
AFP

Das sozialistische Kuba will sich weiter öffnen: Im Entwurf der neuen Verfassung ist von Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, ausländischen Investitionen und mehr Privatbesitz die Rede.

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INGXXL 15.07.2018, 09:23
1. Hört sich doch sehr vernünftig an

Hoffetlich können dann die Beziehungen zu den USA nach Trump auf eine positive Basis gestellt werden

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uhahn 15.07.2018, 09:53
2. In Sachen "Ausländische Investitionen" sollten die Kubaner

mehr als vorsichtig sein. Besonders wenn die aus den USA kommen. Washington schützt die Gewinne seiner Multimillionäre bei sich bietender Gelegenheit gerne mit Truppen. Der Blick in die eigene Geschichte dürte den Menschen in Kuba Lehre genug sein. Hoffendlich.

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okav 15.07.2018, 10:07
3. Irrweg

Kuba scheint seinen Jahrzehnte langen Irrweg erkannt zu haben. Generationen von Menschen mussten darunter leiden. Bravo für den neuen Weg.

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spon-facebook-10000309011 15.07.2018, 10:14
4. Auch hier ist Das Menschenbild männlich

Gleichzeitig versuchen LBTG - Gruppen auch die Transgenderrechte in die neue Verfassung zu integrieren. Dies ist aber, wie die gesamte Gleichberechtigung von Frauen und Männern mit anderen sexuellen Orientierungen schwierig, stösst das bei den katholischen und anglikanischen (Frei-) Kirchen gerade im „machistischen“ Lateinamerika doch auf massiven Widerstand. Auch im sozialistischen Kuba besitzen diese doch recht tiefgehenden Einfluss.

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holger.heinreich 15.07.2018, 10:21
5. Wer braucht denn schon Religionsfreiheit?

Es zählt allein die Freiheit von Religion! Religion verdirbt und pervertiert. Religionen verehren Massenmörder als Götter und Kriegstreiber, Haßprediger und schlimmere Gestalten als Heiland, Prophet und Auserwählte. Religionen haben ohne Gnade Leben genommen, betrogen und gelogen für die Macht, ganze Kontinente versklavt, ja Leibeigenschaft ist nichts anderes als Sklaverei, und ganze Regionen in die Barbarei geführt. Die Welt braucht keine Religion, Religionsfreiheit ist nichts anderes als Selbstmord.

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Pecaven 15.07.2018, 10:23
6.

In Venezuela kann man nicht mehr absahnen, deshalb muss man jetzt selbst etwas machen. Jede Oeffnung wird der Bevoelkerung helfen. Feststellen muss man aber, dass auch das linke Cuba versagt hat. Was kann das wohl bedeuten?

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ossimann 15.07.2018, 10:25
7. Auf guten Wege .

Es hört sich gut an wenn man endlich den Menschen mehr Meinungsfreiheit und Gestaltungsmöglichkeiten per Gesetzt gibt . Die Öffnung der Wirtschaft / Märkte mit einen Schlag würde sofort windige Investoren anlocken welche die Filetstücke aufkaufen . Mit Geldströmen würde man die Welt auf Kuba so gestalten wie es zur Erzielung guter Rendite erforderlich wäre . Die Ruinen wären saniert und zu Luxuswohnungen Herbergen umfunktioniert . Kuba wieder wie vor Castro eine Vergnügungsinsel , Anlageobjekt für Geldwäscher , Billiglohnland . Einige würden sich daran gesund stossen und ihren Geschäftssinn radikal ausleben . Was ist mit der Masse des Volkes ? Profitiert diese auch davon ? Mieten unbezahlbar , staatliches Gesundheitssystem ade , nur Billijobs oder Betteln , Leben in einer Glitzerwelt wo alles zu haben aber man nichts davon leisten kann . Die Konsumverführung ist groß , ob man Angesichts des grenzenlosen Luxus noch registriert was man dafür aufgibt um am Ende eine Minderheit glücklich zu machen . Man sollte das nicht mit der Wiedervereinigung BRD / DDR vergleichen . Gegenüber Kuba existiert der pure Kapitalismus angelsächsicher Art , da zählt die Rendite weit mehr wie ein Menschenschicksal und zwar grenzenlos selbst wenn der Goldstaub aus den Ohren rieselt gibt es keine Bereicherungsgrenzen .

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butzibart13 15.07.2018, 10:41
8. Ein bißchen mehr Eigeninitiative

Werdet freier. Löst euch von den Altsozialisten, die heute oft Diktaturen sind wie Nicaragua, von Venezuela ganz zu schweigen. Vorbilder sind eher Staaten wie Bolivien, Uruguay, unter Vorbehalt Kolumbien, aber auf keinen Fall die kriminalisierten Staaten wie Mexiko, Honduras oder San Salvador. Ob man homosexuelle Paare mag, ist eine eigene Entscheidung, das Machogehabe sollte zurückgedrängt werden und bei dem Thema Abtreibung ist eine Liberalisierung bis zum gewissen Grade auch sinnvoll, nicht wie in San Salvador, wo eine Fehlgeburt schon fast wie eine Abtreibung gewertet wird. Etwas mehr religiöse Freiheit ist auch sinnvoll. Und werdet nicht konservativ amerikanisch, dann lohnen sich auch Investitionen dort.

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aleron 15.07.2018, 11:15
9. Ich finde den Ansatz sehr gut!

Es bleibt nur zu hoffen, das Kuba den Weg auch konsequent weitergeht und die Bevölkerung sich nicht von irgendwelchen politischen Wunderpredigern verleiten lässt. Das würde nur wieder in Alleinherrschaften und Korruption enden, Beispiele dafür gibt es genug. Alles Gute für dich, Kuba.

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