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Kühnert-Debatte: Merz fordert mehr Firmenbeteiligungen für Arbeitnehmer
Maja Hitij/ Getty Images

Mit seinen Aussagen zu Kollektivierungen großer Unternehmen hat Juso-Chef Kevin Kühnert eine Kontroverse losgetreten. CDU-Wirtschaftsexperte Friedrich Merz begrüßt die Debatte - ist aber grundlegend anderer Meinung.

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normalversiffter 18.05.2019, 06:40
30. Wenn schon, dann bitte nur mit Stimmrecht

denn ansonsten ist es oftmals besser, Anteile anderer Unternehmen zu erstehen.

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wolf1003 18.05.2019, 06:59
31. Stimmrechte?

Haben Mitarbeiteraktien auch Stimmrechte? Kann man das Depot zu einem anderen Arbeitgeber mitnehmen? Zweimal nein? Nun dann nützt es wohl in erster Linie den Arbeitgebern, ist keine echte Beteiligung und soll den Arbeitnehmer in eine Zwickmühle bringen: Verlangt er mehr Geld, entwertet er seine Beteiligung. Bringt er Gesetzesverstöße der Firma an die Öffentlichkeit, entwertet er seine Beteiligung. Wechselt er der Arbeitgeber, verliert er einen Teil seines Lohnes. Kurz, es erhöht die Abhängigkeit und macht den Arbeitnehmer noch lange nicht zum Fabrikbesitzer.

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susa_pilar 18.05.2019, 07:31
32. Lustig

dass Herr Merz durch seine "Lager-Brille" gar nicht sieht, dass die beiden Forderungen doch extrem ähnlich sind: beide fordern eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen(serfolg) - Unterschied: Merz konkretisiert die Art und Weise, Kühne sagt "man müsste".

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mm12345 18.05.2019, 07:32
33. Vermutlich meint Herr Merz

Beteiligung über Aktienfonds. Vorzugsweise welche von Blackrock.

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bueckarsten 18.05.2019, 07:48
34. Klinkenputzer der Spielbanken erzählt Märchen

Was werde ich denn wissen, um beim Zocken mit Beteiligungen überhaupt den Hauch einer Chance zu haben, meine Jetons auf die richtigen Plätze zu setzen? Richtig, außer Marketinggeblubber und bilanztechnisch aufbereitetem Zahlengeschwurbel nix. Also bleibt das weg. Und die Plagen der Menschheit, die großen Fonds, muß man nicht weiter aufblasen, das macht das Leben in keiner Hinsicht schöner. Außerdem würde das bei massenhaftem Zulauf auch nur nach hinten losgehen. Damit ich dann Rendite z.B. von Blackrock & Co. erhalte, wird vorher meine Miete auf die eine oder andere Art und Weise dementsprechend erhöht?! Sicher. Es ist ein elendiger Zirkus, der immer mehr Elend erzeugt.

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schlob 18.05.2019, 07:48
35.

Zitat von phantomias3782
Ich würde es begrüßen, wenn Gewinnbeteiligung von Firmen im Form von Aktien steuerlich extrem begünstigt wird, damit mehr Mitarbeiter darauf zurück greifen - Evtl. auch durch eine 50% höhere Auszahlung in Aktien statt in Geld. Dadurch besteht kein Zwang, was ja anscheinend vielen wichtig ist, aber die Anreize auf das Geld zu verzichten und stattdessen das Aktienpaket zu wählen würde m.M.n. enorm steigen!
Gut- man muss sehen,dass es nicht so endet wie in der SU.Dass die Werktätigen ihre Anteile für lau verschleundern.Man könnte diese nicht handelbar -aber vererbbar stellen.Das alles war seit Jahrzehnten fällig- irgendwann ist die Diskussion eingeschlafen-wie hier alles wichtige eingeschlafen ist.

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Objectives 18.05.2019, 07:49
36. Prinzipiell richtig aber nicht mit den Deutschen

Merz hat Recht, aber der durchschnittliche Deutsche hat nie gelernt, richtig zu investieren. Und sich etwas selbst beizubringen, das scheint die gewaltige Ausnahme in Deutschland zu sein. Auch aus diesem Grund klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander.

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hansw 18.05.2019, 07:52
37. Sinnvoll

Norwegen macht es uns seit Jahrzehnten vor und zwar in Form von Aktienfonds, in die Arbeitnehmer in unterschiedlichen Formen einzahlen. Die Erfolge dieser Fonds sind beeindruckend.

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freidenker49 18.05.2019, 08:04
38. Absolut richtig!

Wer die Schere zwischen Arm und Reich schließen will, der muss für die Vermögensbildung sorgen. Jeder soll Eigentümer seiner schuldenfreien Wohnung sein und am Unternehmen beteiligt sein, bei dem er arbeitet. Das wäre ideal.

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RobertLindmaier 18.05.2019, 08:13
39.

Zitat von labuday
Schmerzen ? Die Beteiligung von Arbeitnehmern am Firmenerfolg am ist schon seit Jahrhunderten möglich und wird auch seit Jahrzehnten praktiziert. Siemens, RWE, Daimler, VW - alle großen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Aktien zu Sonderpreisen an - die werden auch gekauft. Allerdings müssen die 5 Jahre gehalten werden und können vorher nicht verkauft werde - wegen des Sonderpreises. Man könnte dieses Instrument weiter ausbauen, in dem man den Mitarbeitern ein Teil ihres Lohnes/Gehaltes in Aktien auszahlt - damit hätte man 2 Fliegen mit eine Klappe erschlagen - Beteiligung am Unternehmen und - bei entsprechender Entwicklung des Unternehmenswertes, eine zusätzlich Dividende und eine Wetsteigerung. Die Mitarbeiter würden schon im eigenen Interesse endlich die Anwesenheitszeit auch mit Arbiet füllen. Einen kleinen Haken gibts aber: Wenn die Konjunktur abflaut, der Umsatz zurückgeht etc. muß man auch Verluste hinnehmen (keine Dividende, verringerte Aktienwerte etc.). Ich weiß nicht, wo das Problem sein soll - aber die Gewerkschaften ziehen da nicht.
Sogar 3 Fliegen – wenn die Mitarbeiter ihre Aktien lange genug halten, hätten sie gleichzeitig was für die Altersvorsorge getan.

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