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Kühnert zur Lage der SPD nach Bayern: "Ich läute bestimmt nicht das Totenglöcklein"
DPA

Historische Pleite in Bayern? Naja. GroKo-Kritiker Kevin Kühnert lobt den Wahlkampf der bayerischen SPD - und kritisiert stattdessen die Parteispitze. Diese müsse sich auf das Ende der Koalition vorbereiten.

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james_bond 15.10.2018, 17:32
150.

Zitat von Kritik
Bezahlbare Wohnungen, unsichere Altersversorgung und Pflege, kaputte Straßen und Schulen. Reicht das fürs erste?
Das sind klassische linke Themen und gewählt wird die CDU, die keine sozialen Wohnungsbau will und damit die AGs der Wohnungsbaugesellschaften fördert. Altersversorgung soll auch privat, obwohl es eigentlich in die öffentliche Hand gehört, damit nicht das Geld regiert sondern die Menschlichkeit. Kliniken auch in den Händen von AGs und was hat es gebracht? Nur keiner von den SPD Politikern greift das auf (und die dies machen, werden für linke Spinner gehalten). Ich versteh das nicht. Was hat sich denn in den letzten 20 Jahren zum Besseren geändert?

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kael 15.10.2018, 17:36
151. Woran lag es, liebe SPD?

Da brauchen sich die berühmten "Gremien" gar nicht erst nicht zusammen setzen, es auch bedarf keiner ausführlichen "Analysen", nicht den Hinweis auf den Negativ-Einfluss der Union und auch nicht die Einlassungen des Herrn Kühnert.
Die Abgeordneten besuchen doch ständig ihre Wahkreise. Warum fragt man nicht einfach mal die Menschen, die sich von der SPD abgewandt haben? Oder man sogar ihre Mitglieder (war doch schon mal möglich)?. Deren Antworten sind zweifellos authentischer als alles andere.

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adal_ 15.10.2018, 17:38
152. Wieso profitiert die Linke nicht vom Aderlass der SPD?

Zitat von 0Kugelfang0
macht zu die Bude, Sozialdemokraten gibt es bei euch schon lange nicht mehr, wer Sozialdemokraten sucht, der wird bei Die Linke fündig! RIP @ SPD
Tatsächlich? Wieso kümmert die Linke bei 9% vor sich hin? Müsste sie nach Ihrer Theorie nicht vom Aderlass der SPD enorm profitiert haben?

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k.Lauer 15.10.2018, 17:40
153. Spiegel desorientiert wie die übrigen Medien

Mein Gott, was wurde die CSU runtergeschrieben und Seehofer und Co (Söder, Dobrind u.a.) als ganz böse Buben gebranntmarkt - und jetzt auf einmal als die SPD in Bayern eine one-Digit-Partei geworden ist, interessiert man sich wieder mal für die SPD, für Frau Nahles und für den smarten Jüngling Kevin Kühnert zu. Den hätten die SPD-Altvorderen mal kräftig den Hintern versohlen sollen mit seiner initiierten Basisbefragung der Parteimitglieder, die nichts anderes gebracht hat, als ein zerrissenes Bild der einstigen stolzen SPD. Jetzt soll sich die SPD mal wieder in der Opposition erneuern. DAs macht die SPD in Bayern bereits seit 50 Jahren mit dem Endergebnis einer Partei mit 9,7%. Die SPD hätte besser getan auf mich zu hören. Seit über 30 Jahren schreibe ich immer wieder Briefe und seit über 15 Jahren auch E-Mails an die Partei um sie davor zu warnen, dass sie die Parteiprogramme der GRÜNEN nicht mittragen und übernehmen sollen. War natürlich alles umsonst. Heute ist der Juniorpartner von damals in der Position des Schmidt und die SPPD in der des Schmidtchens. Frage: hat jemals jemand erlebt, dass die SPD programmatisch gegen die GRÜNEN vorgegagnen wäre? Ich jedenfalls nicht. Was ich erlebt habe, war immer nur eines: dass man nicht mehr die Interessen seiner ureigensten Klientel im Blickwinkel hatte, sondern den Gender-Sch..ß, und die Migrationspolitik des grünen Gutmenschentums. Und den Kampf gegen Rechts, bei dem man im Geiste mitmarschiert ist und bei dem man sich nie vom Linken Terror distanziert hat.

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unschärfer 15.10.2018, 17:40
154. Causa Maaßen

Vielleicht hat gerade die Weise wie die SPD im Fall Maaßen agiert hat zur Einstelligkeit geführt. Vielleicht hat diese Partei einach komplett den Bezug zu den Leuten und zur Realität verloren beim Versuch es den Leitmedien recht zu machen. Menschen wie Herr Kühnert geben ihren Senf in jedes Mikrophon das ihnen unter die Nase gehalten wird ohne jemals irgendeine erkennbare Leistung für ihre Partei oder die Gesellschaft erbracht zu haben.

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adal_ 15.10.2018, 17:42
155. Echte Sozialdemokraten v. altem Schrot und Korn. Wo sind sie geblieben

Zitat von 0Kugelfang0
Den totalen Absturz der SPD kann niemand wollen? Doch ich! Da sitzen keine Sozialdemokraten mehr in diesen … Verein …!
Wo geht sie denn hin, die Arbeiterklasse? Zur Linken? Nö. :-)

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0Kugelfang0 15.10.2018, 17:46
156. Eine einfach Zusammenfassung des Dilemmas!

Renten kürzen und Versicherungen damit "Riester/Rürup!" pampern = nicht so Toll!
Mitpreisbremse die nicht bremst = nicht so Toll!
Rente ab 63 für Rentner, die sowieso gut dastehen= nicht so Toll!
Mindestlohn der Altersarmut produziert = nicht so Toll!
Prekäre Jobs wo 16 Stunden Tage nicht ausreichen, um ein Leben zu führen, das den Namen " Leben!" auch verdient= nicht so Toll!
Unbegrenzte, unkontrollierte Einwanderung=nicht so Toll!
Leih/Zeitarbeit, in der weniger als dem Stamm " Andersherum, wird ein Schuh draus!" bezahlt wird=nicht so Toll!
Gewerkschaften einschränken/abschaffen= nicht so Toll!

bitte fortsetzen :

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ehrenwort2000 15.10.2018, 17:48
157. Immer drauf auf anders Denkende

nur, es gibt bestimmt mehr junge Professoren als alte Esel. Der Fehler, wenn Hr. K. den einen gemacht haben sollte, war doch in die SPD einzutreten. Wäre er in die CDU und hätte die Kohl/Merkel Schule besucht, wäre er schon viel weiter. Einfach alles aussitzen.

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DLH711 15.10.2018, 17:48
158.

Zitat von bernhardlang
Noch nix richtiges geleistet im Leben, aber überall sein Senf dazu geben. So Leute wie Herr Kühnert sind es die die Leute aufregen, immer klug daher reden. Aber für die Medien immer gern gesehen
Das sehe ich exakt genauso. Noch nie richtig Steuern gezahlt - Hobbystudent - aber den Malochern und anderen Leistungsträgern erzählen wollen wo es langgeht! Ueckermann war doch ebenso. Steht heute in Bayern in der dritten Reihe. Zumindest habe ich sie dort gestern abend gesehen.
SPD: mit solchen Dummschwätzern wird das nix mehr!

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nesmo 15.10.2018, 17:49
159. In der Krise

schreien die Radikalen am lautesten, die anderen schweigen geschockt. Jetzt wollen die Stegners und Kevins endlich den Linksruck der SPD erzwingen, wobei ihnen völlig egal ist, dass sie am meisten die Krise der Partei verursacht haben. Es steht zu befürchten, dass die moderaten Kräfte der SPD erstmal verstummen. Solange die SPD sich nicht durchringen kann, die Flüchtlinge als Problem zu begreifen, findet sie die bürgerliche Mitte nicht mehr und muss sich in linksaußen Utopien flüchten. Der Weg zur unter 5 Prozent Nieschenpartei ist damit vorprogrammiert, jemand mit Format, der sich gegen die Abwärtsspirale mit den Kevins stemmt, fehlt im Personal der SPD.

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