Forum: Politik
Kündigung wegen Flüchtlingshetze: "Bei Morddrohungen hört es auf"

"Dank meiner medizinischen Ausbildung wird keiner überleben": Diese Drohung gegen Flüchtlinge hat eine junge Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt gepostet - und ist nun ihren Job los.

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Partieller Augentinnitus 25.08.2015, 19:38
1.

Für solche Hetzer/innen gibt es schon längst einschlägige Paragrafen im Strafrecht:
Zum Beispiel:
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__125.html
und
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__125a.html
man müsste das nur mal konsequent anwenden.

Umgesetzt wird das aber von beiden "Volksparteien" eher gegen den linken Mob, der solche Hetzer/innen bekämpft. Gerade heute hat der SPD-Justizminister in Mikrofone geheuchelt, dass er nicht in einem Land leben möchte, bei dem um jede Unterkunft eine Bannmeile errichtet wird.

Erstaunlich ist, wie sicher sich diese Hetzerin war, dass sie so etwas ohne Konsequenzen äußern kann. Dazu gehört IMHO auch ein entsprechend denkendes und handelndes Umfeld.

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Atheist_Crusader 25.08.2015, 19:40
2.

Wohl verdient. Das fällt definitiv weder unter mißverstandene Meinungsfreiheit noch unter grenzwertigen Humor oder jugendliche Dummheit.

Und wenn das noch nicht reicht: demnach müsste jeder der der Frau nicht passt damit rechnen, zum Ziel zu werden.

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pmknecht 25.08.2015, 19:42
3. Na sie hat es doch geschrieben

Dank meiner med. Kenntnisse (die nicht vorhanden sind), wird keiner überleben.
Davon abgesehen: Das größte Schwein in unserem Land, dass ist und bleibt der Denunziant.

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sudelnuppe 25.08.2015, 19:42
4. vollkommen richtige Entscheidung

möge sich die Politik ein Beispiel nehmen und ähnlich schnell und konsequent mit jenen verfahren, die aus purem Hass unser Grundgesetz mit Füßen treten: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR. Gilt übrigens auch in den hinterwälderischen Provinzen von Bayern, Baden-Württemberg und nicht zuletzt auch in Sachsen.

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WolfThieme 25.08.2015, 19:45
5. Urin

Das ist ja alles noch harmlos. In der Berliner S-Bahn haben zwei Deutsche am Samstag zwei Kinder "mit Migrationshintergrund" angepinkelt. Nach Feststellung der Personalie zum Weiterpinkeln auf freiem Fuß. In welchem Land leben wir?

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joh.johannsen 25.08.2015, 19:45
6. Voellig ueberzogen

Ich wuerde den Beitrag nicht eindeutig als Morddrohung verstehen. Man sollte trotzdem zweimal hinsehen bevor man jemanden entlaesst.

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olicrom 25.08.2015, 19:47
7. Das

.. die der Rechtsstaat bietet. Null Toleranz. Sofort anzeigen. Wo man sie erwischt. Am besten keine Ausbildung, kein Studium, keinen Job. Und vor allem zumindest temporäres Streichen der Sozialhilfe, von denen die meisten dieser Leute ja leben.

Es kann nicht ohne Sanktionen bleiben wenn sie solche Dinge schreiben oder vor Flüchtlingsheimem randalieren.
Eine andere Sprache werden sie nicht verstehen. Lasst sie spüren, was "wehrhaft" im Zusammenhang mit Demokratie bedeutet.

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Currie Wurst 25.08.2015, 19:47
8. ...

Ich bin eigentlich nicht dafür, jeder unbedachten Meinungsäußerung als Reflex harte Maßnahmen entgegenzustellen. Aber nicht umsonst gibt es z.B. den Straftatbestand der Beleidigung, der über dem Recht zur freien Meinungsäußerung steht.

Zumindest bei manchen Punkten sollte aber jedem klar sein - und zwar besonders in der aktuellen Situation - dass gewisse Dinge Konsequenzen nach sich ziehen. Sanktionen für Fremdenfeindlichkeit oder Äußerungen deutlich unter der Gürtellinie müssen leider sein.

Es ist richtig, dass Porsche AT seinen Lehrling gefeuert hat und auch die AWO hat richtig gehandelt. Das braune Pack marschiert derzeit überall ungestraft durch die Gegend auf dem Rücken der Verfassung und der dadurch garantierten Versammlungsfreiheit. Wir können nicht immer wieder von Null-Toleranz schwafeln und dann toben die Irren sich auch noch im Netz aus. Wenn hinterher Einsicht naht, ist es nun mal zu spät. Die Leute sollen auch die Verantwortung für ihr Handeln spüren und es beim nächsten Mal woanders besser machen.

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moistvonlipwik 25.08.2015, 19:48
9.

So soll es sein. Es bleibt zu hoffen, dass auch andere Arbeitgeber sich so verhalten.

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