Forum: Politik
Kündigungsflut in Trumps Regierung: Raus aus dem Außenamt
REUTERS

Und tschüss: Das US-Außenministerium verlor an einem Tag fast seine gesamte Führungsetage. Der kollektive Abgang legt die diplomatische Schaltstelle Amerikas lahm.

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Supermachiner 27.01.2017, 07:41
1. Ernsthaft?

Säuberung? Ist das nicht vielleicht etwas übertrieben?

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viktor koss 27.01.2017, 07:42
2.

Vielleicht auch nicht. Manche Botschaften sind ein fester Bestandteil des politischen Betriebs und anderen feinen Netzen im Hintergrund mancher Staaten, die ohne jede Transparenz, geschweige demokratische Kontrolle mit wirkt und wesentliche Entscheidungen in den jeweiligen Staaten diktiert, sehr oft zu Gunsten der unkontrollierten Netzwerke als selbstverständliche private Angelegenheit zum eigenen Nutzen. Oder anders klar gestellt, die hohe Diplomatie wird als fester Bestandteil eines korrupten Netzwerkes gegen das Recht und Gesetz einfach ausgebeutet.

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nofreemen 27.01.2017, 07:44
3. Jeder ist ersetzbar

Auch die Besten sind ersetzbar; wenn's sein muss mit besseren Leuten oder halt mit der Nummer 2 oder 3 oder 5. Alles ist vergänglich und darauf muss man sich einstellen im Leben. Das einer besser ist als alle anderen ist ohnehin verdächtig. Mit Abschottung und Geheimhaltungen am Arbeitsplatz, zum Zweck der Eigensicherung und alleiniger Alleswisser ist es ohnehin nicht getan und würde ich als schlechten Chef einschätzen. Ein Chef muss die Nachfolge und Ersetzbarkrit jederzeit getegelt haben. Wenn nicht, ist es ein schlechter Chef. Auf dem Markt gäbe es nicht genug qualifizierte Leute. Es ist umgekehrt; die wenigsten Chefs können ein Assesment durchführen und scheitern kläglich bei der Durchführung. Dadurch finden sie keine Leute obrohl die da sind und brüsten sich noch mit ihrem Fehlurteil. Ich bin unersetzlich und sehe schwarz. Fazit: ab auf die Schulbank. Lerne wie man Menschen rekrutiert.

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etzt_rede_ich. 27.01.2017, 07:54
4. Hervorragend!

Was kann sich Europa Besseres wünschen, als das Herr Trump die USA selbst schwächt. Endlich wächst Europa in die Führungsrolle hinein, die ihm schon lange zusteht! Wenn ich - an anderer Stelle - lese, dass Frau May für die USA und GB eine solche Führungsrolle deklariert, kann ich nur müde lächeln: wer sich selbst von überstaatlichen Vereinigungen ausschließt, sei es EU oder TPP, der wird zum Außenseiter und schaut zu, wie andere den Kurs bestimmen. In diesem Sinne: Auf geht's EU! Jetzt müssen EU-Außenministerium und EU-Verteidigungsministerium her!

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zockelbär 27.01.2017, 07:59
5. Keine Überraschung!

Um glaubhaft bei seiner Wählergruppe zu sein muss der Besen von Trump halt "yuuuuge" sein.Kompetenz ist im postfaktischem Zeitalter überbewertet.Natürlich ist der Aderlass so schnell nicht zu ersetzen,aber ernsthaft,so toll fand ich die Aussenpolitik der USA in den letzten 10 Jahren auch nicht.

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okav 27.01.2017, 08:01
6. Wie erwartet

Trump hatte angekündigt aufzuräumen und ist gegen das Establishment angetreten. Er ist somit sehr konsequent, setzt seine Wahlversprechen rasant um. Ob das im Ergebnis gut oder schlecht für Amerika ist wird sich erst noch herausstellen. Die Trump Wähler wollten diesen Weg, dafür wurde er gewählt.

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stern1961 27.01.2017, 08:04
7. Neue Menschen,

Neue (Aus)sichten! Warum soll das alles nur schlecht sein?Und wenn sie schreiben über bedrohte nacionale Sicherheit, wer möchte überhaupt Amerika angreifen? Und warum? Es ist an der Zeit dass alte unfähige politische Struktur geht, und das ist gut so!

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rieberger 27.01.2017, 08:08
8. Anti-Diplomatie

"Der kollektive Abgang legt die diplomatische Schaltstelle Amerikas lahm."
Das stellt für Trump kein Problem dar. Denn der Begriff "Diplomatie" kommt in seiner Terminologie schlichtweg nicht vor.
Trump bedeutet Anti-Diplomatie.

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kleinsteminderheit 27.01.2017, 08:09
9. Kinder an die Macht

Es gab die Hoffnung, dass die langjährigen Mitarbeiter der Administration auch unter Trump mit Erfahrung und Kontinuität die impulsiven Unüberlegtheiten ihres Präsidenten abfedern können. Diplomatie basiert auf Zuverlässigkeit, Kontinuität und Ausgeglichenheit. Erfahrung und persönliche Beziehung zu Vertretern anderer Staaten sind unersetzlich. Trump setzt nun überall auf Unerfahrene Menschen mit Selbstbewusstsein, einer soliden Grundaggressivität und festen Überzeugungen. Hinsichtlich Erfahrung, komplexen Denken, Folgenabschätzung und Verantwortungsbewusstsein sind es Kinder. Und zwar jene, die im der Sandkiste ein aggressives Sozialverhalten und völlige Rücksichtslosigkeit auffallen. Dumm, dass diese Bullys mehr als Eimerchen und Sandschaufel in der Hand haben, wenn sie auf andere losgehen.

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