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Kündigungsflut in Trumps Regierung: Raus aus dem Außenamt
REUTERS

Und tschüss: Das US-Außenministerium verlor an einem Tag fast seine gesamte Führungsetage. Der kollektive Abgang legt die diplomatische Schaltstelle Amerikas lahm.

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kmgeo 27.01.2017, 08:36
20. Gutes Zeichen

Wenn die Informationen über den Rückzug zahlreicher MitarbeiterInnen in diversen Ministerien und Ämtern stimmen und die MitarbeiterInnen tatsächlich freiwillig gegangen sind, ist dies ein gutes Zeichen: Aber nicht, dass Trump aufräumt und mit leeren Blättern anfängt, sondern dass das ganze Geschwätz und Geschwafel über das selbstverliebte Establishment in DC in Teilen Humbug gibt - es gibt dort Menschen mit Rückgrat. Was bei den Amigos (upps - mexikanische Sprache) und Buddies von DT noch zu klären wäre...

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GSYBE 27.01.2017, 08:42
21. Jein

Zitat von etzt_rede_ich.
Was kann sich Europa Besseres wünschen, als das Herr Trump die USA selbst schwächt.
Jein, das kann durchaus der erste Gedanke sein, aber denken Sie diesen mal konsequent weiter.

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obertroll 27.01.2017, 08:51
22.

Patrick Kennedy ist in Rente gegangen. Ob nun gewollt oder nicht sei dahin gestellt. Allerdings sollte man bei dieser Geschichte erstmal abwarten, bevor man zu Schlussfolgerungen kommt, denn der Hintergrund mag ein ganz anderer sein.

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Hans_Suppengrün 27.01.2017, 08:58
23.

Zitat von nofreemen
Auch die Besten sind ersetzbar; wenn's sein muss mit besseren Leuten oder halt mit der Nummer 2 oder 3 oder 5. Alles ist vergänglich und darauf muss man sich einstellen im Leben. Das einer besser ist als alle anderen ist ohnehin verdächtig. [...]
37 wichtige Posten sind nicht besetzt. Jetzt kommen Neulinge, die die Behörde nicht kennen. Bis sich alle eingearbeitet und Strukturen entwickelt haben so etwas wie Routine in dem Laden ist, wird es lange dauern. Ein Chef kann eine nötige Team- und Strukturfindung kaum beeinflussen, bzw. erzwingen und das ist sicherlich nicht gerade hilfreich in einer politischen Übergangssituation, wie sie die USA derzeit erleben.

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Bueckstueck 27.01.2017, 09:00
24.

Zitat von etzt_rede_ich.
Was kann sich Europa Besseres wünschen, als das Herr Trump die USA selbst schwächt. Endlich wächst Europa in die Führungsrolle hinein, die ihm schon lange zusteht! Wenn ich - an anderer Stelle - lese, dass Frau May für die USA und GB eine solche Führungsrolle deklariert, kann ich nur müde lächeln: wer sich selbst von überstaatlichen Vereinigungen ausschließt, sei es EU oder TPP, der wird zum Außenseiter und schaut zu, wie andere den Kurs bestimmen. In diesem Sinne: Auf geht's EU! Jetzt müssen EU-Außenministerium und EU-Verteidigungsministerium her!
Im Grunde ja, aber nur weil Trump eine Lücke erzeugt, heisst das nicht, dass Europa die jetzt auch besetzt... das ist ja das Problem dieses Kontinents, jeder kocht sein eigenes egoistisch-opportunistisches Süppchen. Gerade im Osten kann man mit Geld alles mögliche erreichen - könnte sich Trump zu Nutze machen.

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simonweber1 27.01.2017, 09:02
25. Ein

solcher Personalwechsel ist nach Wahlen durchaus nichts ungewöhnliches. Das passiert bei jeden Regierungswechsel, auch und gerade in Deutschland. Zudem muss man feststellen, dass die US Außenpolitik nun nicht gerade vor Erfolg geglänzt hat.

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outsider-realist 27.01.2017, 09:03
26.

Zitat von okav
Trump hatte angekündigt aufzuräumen und ist gegen das Establishment angetreten. Er ist somit sehr konsequent, setzt seine Wahlversprechen rasant um. Ob das im Ergebnis gut oder schlecht für Amerika ist wird sich erst noch herausstellen. Die Trump Wähler wollten diesen Weg, dafür wurde er gewählt.
Oh ja natürlich....das Team um Donald Trump herum ist ja auch so etwas von Anti-Establishment.
Witzig ist ausserdem, das er jetzt für die angebliche Einhaltung seiner "Wahlversprechen" gelobt wird, während es zuvor hieß, das man doch erst mal abwarten solle, da ja alles nur Wahlkampfgeschrei sei. Eigentlich beängstigend, das angeblich so viele Amerikaner wollen, das Umwelt- und Klimaschutz mit der Ära Trump praktisch abgeschafft wird.

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Anna Bolika 27.01.2017, 09:05
27. FrauAnnaBolika

Der SPON Bericht, insbesondere der Aufmacher*, soll suggerieren, dass die Beamten aus Abscheu vor Trump etc. ihre Arbeitsplätze im Aussenamt stantepede gekündigt hätten. Dem ist nicht so. SFR (Schweizer Fernsehen) meldet es richtigerweise so:
"Donnerstag, 26. Januar 2017, 22:44 Uhr
Das Top-Kader des US-Aussenministeriums hat geschlossen seine Demission eingereicht – auf Drängen des Weissen Hauses."
Mal wieder ein Beispiel dafür, dass es mittlerweile ratsam erscheint, sich final in den Medien unserer Nachbarn zu informieren.
*Bekanntermaßen lesen viele user NUR noch die Aufmacher/Schlagzeile...so lässt sich einiges lenken! Honi soit qui mal y pense.

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archivdoktor 27.01.2017, 09:07
28. Gut so

Die haben nicht gekündigt und sind auch nicht freiwillig gegangen - Tillerson hat die einfach rausgeschmissen und das ist gut so!
Wenn die seit Jahrzehnten an Schaltstellen des Außenministeriums gesessen haben, dann haben sie auch viele Fehlentwicklungen in der US-amerikanischen Außenpoliik mitgetragen. DT hat eine neue Außenpolitik angekündigt und dazu braucht er neue, unverbrauchte Leute - das ist doch normal. Von Lahmlegung kann da überhaupt keine Rede sein.

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philemajo 27.01.2017, 09:07
29. Wofür noch ein Außenamt?

Alles, was die Welt wissen muss, erfährt sie über Twitter ... ;-)

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