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Kündigungsflut in Trumps Regierung: Raus aus dem Außenamt
REUTERS

Und tschüss: Das US-Außenministerium verlor an einem Tag fast seine gesamte Führungsetage. Der kollektive Abgang legt die diplomatische Schaltstelle Amerikas lahm.

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mostly_harmless 27.01.2017, 09:08
30. Chaos, Ahnungslosigkeit, Arroganz

Über 90% der Positionen in Trumps Regierung sind nach wie vor unbesetzt, während der Mann Leute mit Sachkenntnis feuert. Da wird gerade Dilettantismus zum Poltikprinzip

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Bueckstueck 27.01.2017, 09:08
31.

Zitat von shakshirak
Egal, wer der neue Präsident ist. Mit 68 kann man schon mal in den Ruhestand treten. Als ordentlicher Spitzenbeamtzer hat man natürlich in den vergangenen Jahren einen kompetenten Nachfolger aufgebaut.
Dir ist klar, dass der Präsident selbst über 70 ist und Teile seines Kabinetts auch in der ü60 Region dümpelt. Wenn es für die nicht gilt...
Aber vorallem sollte dir klar sein, dass niemand von denen eine blassen Schimmer hat wie sie ihren Job zu machen haben. Deshalb wären die erfahrenen Spitzenleute so wichtig um den Anfang zu erleichtern.

Ausserdem darfst du davon ausgehen, dass eventuell aufgebaute Nachfolger auch abgesägt wurden. Wieso sollte man den Secundus behalten wenn man den Primus weghaben wollte?

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visitor_2007 27.01.2017, 09:10
32. Reine Konsequenz..

Gemäß der inauguration address von Mr. Trump gilt: America first, America first. Da der Starke am Mächtigsten allein ist, braucht man eigentlich auch kein State department mehr, ein Tweet von 140 Zeichen vom Boß regelt die Dinge schon: Mexico will nicht für die Mauer zahlen? Ein Tweet des Präsidenten macht die Sache klar: Dann brauchen wir uns auch nicht zu treffen. Drops gelutscht - kein Meeting, Geld gespart..

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havel23 27.01.2017, 09:11
33. gängiges Verfahren

Zitat von Alamaise
Ich will dem Spiegel ja nicht zu Nahe treten, aber dieses Verfahren unterscheidet sich genau gar nicht von dem in der BRD gängigen Verfahren, bei einem Regierungswechsel.
Ich möchte Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber Sie haben von dem Artikel offensichtlich nur die Überschrift gelesen.

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Archie69 27.01.2017, 09:18
34.

Ich denke, dass dies ein normaler Vorgang ist, der jetzt natürlich entsprechend harter Schnitt ist. Ich war als Jugendlicher wenige Monate nach dem Wechsel von Schmidt auf Kohl mit dem Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises in Bonn. Dort hat uns ein Sprecher eines Ministeriums, welches wir besuchen durften, unverblümt mitgeteilt, dass es bei so einem einschneidenden Wechsel (Kohl: "geistig moralische Wende") relativ viele hohe Beamte ausgetauscht werden müssten, weil die neue Regierung und das neu zusammengesetzte Parlament zwar vieles verabschieden könnten, die eigentliche Umsetzung aber in den Behörden vorangetrieben werden würde. Wenn hier an den Schaltzentralen nicht die "richtigen" Leute sitzen, würde vieles ausgebremst, verschleppt und evtl. sogar im Sand verlaufen.

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carlitom 27.01.2017, 09:20
35.

Im Text stand ja deutlich, dass es sich auch um Leute handelt, die keine politischen Beamten sind. Genau das war das Bemerkenswerte. Und das ist natürlich nicht bei uns üblich.

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winello 27.01.2017, 09:21
36. Nichts Neues

Beim Wechsel einer Administration, selbst wenn die Partei die selbe bleibt, geben alle Spitzenbeamte, Botschafter etc. ihren Rücktritt ein. Damit ermöglichen sie der Regierung problemlose Neubesetzungen. Es handelt sich jeweils um gegen 4'000 "Jobs"... Dasselbe könnte in Europa zwecks "Blutauffrischung" in einigen "verknöcherten" Verwaltungen vermutlich auch nicht schaden.

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Aberlour A ' Bunadh 27.01.2017, 09:21
37. Mit 68 kann man schon mal in Ruhestand treten

Zitat von shakshirak
Egal, wer der neue Präsident ist. Mit 68 kann man schon mal in den Ruhestand treten. Als ordentlicher Spitzenbeamtzer hat man natürlich in den vergangenen Jahren einen kompetenten Nachfolger aufgebaut.
Aber warum, wenn der besagte Präsident selbst in wenigen Monaten 71 wird? Das wäre doch irgendwie seltsam. Zumal eben dieser schon bald 71-Jährige überhaupt keine Job-Erfahrung hat. Er ist ein Praktikant. Und Praktikanten sollte man bekanntlich ohne eine erfahrene Fachkraft als Backup nie allein am Arbeitsplatz belassen. Aus Sicherheitsgründen. Was aber, wenn die ganze Firma nur aus Praktikanten besteht? Na dann, Glückauf.

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ackergold 27.01.2017, 09:23
38.

Zitat von mostly_harmless
Über 90% der Positionen in Trumps Regierung sind nach wie vor unbesetzt, während der Mann Leute mit Sachkenntnis feuert. Da wird gerade Dilettantismus zum Poltikprinzip
Es geht um Macht, nicht um Dienen.

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freddygrant 27.01.2017, 09:23
39. Das kann ja lustig werden!

Die demokratischen Oldboys und Repräsentanten im In- und Ausland wech und rein mit
den neuen Trumplers in die Foreign Affairs and Botschaften. Hoffentlich werden ihnen
die betreffenden Länder und Nationen den gebürenden Empfang bereiten und mitteilen
welche u.a. mentalen Mauern sie Richtung USA aufbauen wollen.

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