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Künftige Landwirtschaftsministerin Klöckner: Absprung aus Pirmasens
DPA

Julia Klöckner soll Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung in der neuen Bundesregierung werden. Nach zwei Wahlniederlagen in Rheinland-Pfalz bietet sich der CDU-Landeschefin eine neue Chance in Berlin.

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hohnspiegel 06.03.2018, 16:35
1. Scharm eines Schirmständers

Sollte Baldauf wieder der Oppositionsführer und Spitzenkandidat der CDU in Rheinland Pfalz werden hat er keine Chance er hat die Ausstrahlung eines Schirmständers.

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jozu2 06.03.2018, 16:39
3. medienwirksam, aber nicht vertrauenswürdig

Klöckner hat zweifellos ein medienfähiges Auftreten, eine kamerageeignete Ausstrahlung. Aber - reines Gefühl ohne Beweise - sie strahlt nichts Ehrliches/Vertrauenswürdiges aus. Vielleicht war sie deshalb in RLP erfolglos und vielleicht will ich sie deshalb auch nicht als Ministerin sehen.

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Proggy 06.03.2018, 16:51
4. Spitzenkräfte

Wer gegen einen - seinerzeit schwer angeschlagenen - Kurt Beck verliert, der verliert auch gegen einen Kleiderständer. Man wollte sie einfach nicht, in einem verantwortungsvollen Amt.
Daher, ist es natürlich schlüssig, diese Frau (das kann ihr wenigstens niemand absprechen), nach Berlin zu berufen. Frau Merkel hat ein 'Händchen', was ihre unmittelbare Polit-Umgebung betrifft.
Nur keine starken und fähigen Leute im Umfeld, sonst ist der Kontrast zu augenfällig.

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Balthasar1 06.03.2018, 17:29
5. Die Unwissende

Sie hatte bislang keine Ahnung von der nun wichtigen Materie. Sie plaudert und hält Glyphosat für vorläufig unverzichtbar. Aber was machts. Die Lobbyisten werden ihr schon zeigen, wo es lang geht. Unabhängig davon: Es wäre töricht, sich mit den Mächtigen der Landwirtschaft anzulegen. Das hat noch niemand gewagt. Obwohl es in keinster Weise nachvollziehbar ist. Wir Steuerzahler werden zu Ader gelassen für etwas, was an völligem Irrsinn grenzt. Die Hälfte der Landwirte würde ausreichen, um Deutschland zu versorgen. Der Rest wird hochsubventioniert in alle Welt verschachert. Aber nicht, um dort Segen zu bringen. Nein. In den meisten Länder wird dadurch indirekt Armut erzeugt. Aber die Gülle bleibt im Land. Und Glyphosat auch. Die Natur stirbt leise vor sich hin. Die "Christlichen" und "Sozialen" geben ihren Segen dazu. Wofür haben wir unsere Stimme abgegeben. Um unwissende Karrieristinnen zu unterstützen? Was ist das für eine verrückte Welt.

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lesheinen 06.03.2018, 17:38
6.

Es treffen alle drei Dinge auf sie zu: Wein, Weib und Gesang (ihre Lobeshymne über Glxphosat). Das qualifiziert nicht, das disqualifiziert nicht, abgesehen von ihrer Aussage über Glyphosat. Von Merkel scheint sie aber als zu leicht beurteilt werden, sonst hätte diese nicht AKK, sondern Julia Klöckner gepuscht. Aber man muss ihr die Chance geben zu zeigen, was sie kann. Einen Vorschusslorbeer hat sie von mir: Besser als Christian Schmidt wird sie jedenfalls sein.

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Lankoron 06.03.2018, 17:56
7. Ungeachtet seiner

wenig glanzlosen Darstellung sollte man ein vllt. nicht vergessen: Die Landwirtschaft ist ein riesiger Arbeitgeber, ein riesiger Geldverwalter und aufgrund der EU-Strukturen ein sehr grosser Einflussfaktor. Irgendwie vermisse ich hier solche Punkte im Artikel....

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kratzdistel 06.03.2018, 18:14
8. Klöckner ist keine pfälzerin

frau Klöckner kommt aus Rheinhessen, Bad Kreuznach an der Nahe und ist keine "Pälzerin" aus Pirmasens. dort ist der pfälzerwald, eines der walreichsten Waldgebiete Deutschlands. ihr arbeitsplatz ist der mainzer Landtag auf de ebsch seite von wiesbaden. ebsch ist immer die anner seite. sie hat es schon schwerer in Rheinland-Pfalz die Wahl zu gewinnen. nach langer regentschaft durch die CDU einst mit Kohl, Vogel und anderen in Rlp fühlen sich wohl die bürger wohl besser bei der SPD aufgehoben. Kreuznach kann ja noch der metropolregion des rhein-main-gebietes mit mainz zugeordnet werden. AKK und Klöckner sind nicht vergleichbar. beide sind gut nur anders geprägt..

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widower+2 06.03.2018, 18:15
9. Besser für sie

In Rheinland-Pfalz hätte Klöckner gegen die äußerst beliebte Malu Dreyer nicht den Hauch einer Chance. Trotz einer SPD, die sich bundesweit im freien Fall befindet.

Auch bei der Bundestagswahl hätte Malu Dreyer es wohl wesentlich spannender machen können als Martin Schulz. Schade, dass sie nicht wollte (gesundheitsbedingt) oder man sie nicht gelassen hat.

Sie wäre die ideale Kandidatin gegen Merkel gewesen.

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