Forum: Politik
Künftiger Minister Spahn: Ein Geschenk für die SPD
imago/ photothek

Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn eckt an, mancher spricht ihm wegen seiner Hartz-IV-Sätze die Kabinettstauglichkeit ab. Dabei müsste sich die SPD bei dem CDU-Mann bedanken.

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mordskater 13.03.2018, 17:46
10. Arbeit für alle?

Hartz IV wird uns wohl noch lange erhalten bleiben und die damit verbundene Armut. Ernsthaft kann doch kein Politiker glauben, dass es tatsächlich gelingt für alle einen Arbeitsplatzt zu schaffen von dem man auskömmlich leben kann.
Selbst gut ausgebildete Leute hangeln sich teilweise von einem Job zum nächsten, müssen die Zeit dazwischen irgendwie überbrücken. Weniger qualifizierte Menschen konkurrieren untereinander und gegen Roboter um immer weniger Arbeitsplätze. Wenn es uns nicht gelingt Arbeit gerechter zu verteilen, fliegt uns unsere Demokratie um die Ohren. Eine marktgerechte Demokratie, wie sie Frau Merkel anstrebt, steht einer menschengerechten Demokratie im Wege.

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klaus16 13.03.2018, 17:46
11. Der ArtikelIst mehr als unterste Schublade

Er reit sich in Spahns Kommentar mit ein, Wenn ein Politiker sich auf die Ärmsten der Armen profilieren möchte und den Politikern damit erst die Grundlage bietet sich sachdienlich zu äußern, dann sollten Diese Journalisten und Politiker nach Hause gehen und mal ausprobieren was d. h.

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willibrand 13.03.2018, 17:46
12. Liebe Frau Merkel

noch läßt sich die Ministerweihe von Herrn Spahn verhindern.
Seine Einstellung zur Gesellschaft, die er die letzten Jahre kund tat zeigt wessen Geistes Kind er ist und leider was uns, 85 % Kassenpatienten , erwartet.
Bisher dachte ich nur bei der spd ist die Personaldecke so dünn, aber scheinbar ist das auch bei der CU der Fall.

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unky 13.03.2018, 17:47
13. Das wird gern vergessen

Zitat Spahn: ""Diese Grundsicherung ist aktive Armutsbekämpfung! Damit hat jeder das, was er zum Leben braucht. Mehr wäre immer besser. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass andere über ihre Steuern diese Leistungen bezahlen."
Ja, Herr Spahn, und wir Steuerzahler bezahlen Ihre Diäten! Es ist schon erstaunlich, wie besorgt Einige um das Geld der Steuerzahler sind, wenn es um mehr sozialen Ausgleich geht. Im Dieselskandal haben die verantwortlichen Politiker kein Problem damit, die Kosten auf die Steuerzahler abzuwälzen. Oder auch nicht im Falle der Energiekonzerne: Die Kosten für die Atommüllentsorgung liegen in der Zukunft überproportional beim Steuerzahler.

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hotgorn 13.03.2018, 17:49
14.

Hartz4 ist mehr als 416 Euro vom Staat es beinhaltet das man für dieses Geld bereit sein muss jederzeit eine Arbeit aufzunehmen. Wer krank ist verkümmert mit Hartz4 Materiell und Geistig. Auch kann der unnötige künstlich aufrechterhaltene Druck Krankheiten bei Hartz4 Empfängern verschlimmern, was dann bei den ärmeren deutschen wieder in der Hartz4 Endlosschleife ende da die Sozialhilfe auch nicht höher ist. Hartz4 schadete mir und schadet Menschen in vielerlei Hinsicht. Ich bezeichne mich als Reichen Sozialhilfeempfänger da ich eine Beschäftigung habe und Materiell auch 2 Stufen über Hartz4 bin, warum sollen dann andere in meiner Situation leiden das kann Herr Spahn nicht erklären.

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sfk15021958 13.03.2018, 17:50
15. Kabinettstauglichkeit?

Wer hat denn Hartz IV eingeführt? Die SPD + Grünen! Wenn man darüber ganz ohne Bewertung spricht, so muss man doch anerkennen, dass seit Jahren Menschen in unserem Lande damit leben - nicht gut, sondern nur halbwegs über dem Existenzminimum. Wenn man sich darin wohlfühlen würde, gäbe es sicher noch mehr Bezieher dieser Zuwendung. Aber wollen wir das, dass Menschen sich von der Wiege bis zur Bahre in der sozialen Hängematte einrichten?

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gaxe04 13.03.2018, 17:51
16. Hallo Herr Gathmann

ich empfehle ihnen dringend den Video-Kommentar ihres Kollegen von der SZ, Heribert Prantl, anzuschauen. Der findet die richtigen Worte über Jens Spahn.

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hotgorn 13.03.2018, 17:52
17.

Zitat von g.raymond
"Diese Grundsicherung ist aktive Armutsbekämpfung! Damit hat jeder das, was er zum Leben braucht. Mehr wäre immer besser. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass andere über ihre Steuern diese Leistungen bezahlen." Mit diesem vollständigen Zitat von Spahn kann man umgehen. Kritiker von Spahn haben die Möglichkeit , konkrete finanzielle Vorschläge zu machen, wie der Hartz-IV- Beitrag zu erhöhen und finanziell machbar ist. Solche Beiträge wären mir lieber als Empörung.
Gerne z.B. eine Art Gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung einführen oder Arbeit die bei Bildungsträgern oder im öffentlichen Beschäftigungssektor geleistet wird zusätzlich zum Existenzminimum vergüten.

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Wunddermann 13.03.2018, 17:54
18. fassen wir mal zusammen:

fassen wir mal zusammen: der bisherige Generalsekretär der CDU Tauber sagt: "hätten sie halt was ordentliches gelernt". Der CDU-Gesundheitsminister sagt: "sie sind doch gar nicht arm, stellen sie sich nicht so an." Und die CDU--Vorsitzende und Kanzlerin Merkel sagt: "Nix". Führungsschwach wie immer. Sie wartet sicher die nächste Meinungsumfrage ab.

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post.scriptum 13.03.2018, 17:55
19. Deutschland kann froh sein, dass ...

... es Leute wie Jens Spahn gibt, die die Wahrheit um die Hartz-IV-Bezieher aussprechen. Im internationalen Vergleich geht es den Beziehern recht komfortabel: Sie bekommen nicht nur Cash, sondern auch die Miete, die Kankenversicherung und später die Grundsicherung von der arbeitenden Bevölkerung über deren Steuern bezahlt. Bei der SPD, die die Agenda 2010 mit den Grünen entworfen und eingeführt hat, traut sich kaum einer diese Wahrheit auszusprechen, gleichwohl alle genau wissen, werden die Sätze signikant angehoben, steigt parallel die Arbeitslosigkeit deutlich an und zusätzlich der Zuzug von Hilfsbedürftigen aus aller Welt, die im Übrigen von einem Rechtsanspruch wie auf Hartz-IV in ihren Ländern nur träumen können. Schon jetzt bevölkern ausländische Hilfsbedürftige die Straßen der Republik, ziehen bettelnd durch U- und S-Bahnen, sitzen und liegen auf Straßen, vor Geschäften und Banken. Viele von uns trauen sich kaum mehr in Parks, nachts in die U-Bahn oder auf öffentliche Plätze. Nein, die SPD kann nicht froh sein, dass die Union mit Jens Spahn ein "Feindbild" aufbaut, vielmehr werden die Sozis bald in Bundesländern an der Fünfprozenthürde scheitern, sollten sie nicht endlich die Politik machen, die ihre Anhänger von ihnen erwarten und nicht die Politik, wovon SPD-Führungscliquen und -Funktionäre umverteilungstrunken fernab jeder Realität träumen.

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