Forum: Politik
Kult um Klimaaktivistin: Vergesst Greta Thunberg
DPA

Greta Thunberg hat in nur einem Jahr Übermenschliches erreicht. Allerdings ist sie immer noch ein Mensch. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, sie ziehen zu lassen.

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herm16 19.08.2019, 17:04
150. mir platzt

so langsam der Kragen. Es sind doch die Medien die Greta zur Heiligen gemacht haben und jetzt kommt ein zurück rudern. Und noch eins, es sind doch die bis 30jaehrigen, aufgewachsen im Wohlstand, die keine Grenzen kennen. Die Älteren haben von Haus aus gelernt wie man sparsam mit allem umgeht

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Kater Karlo 19.08.2019, 17:06
151. Der Hype um Greta Thunberg,

den es in der Hauptsache in Deutschland gibt, sagt über die geistige Verfassung der Bundesrepublik mehr als genug aus. Der wirtschaftlichen Rezession, die sich als Schreckgespenst am Horizont abzeichnet, ist längst schon vorangegangen die geistig-moralische, deren Protagonisten sich selbstverständlich als Vorkämpfer für das Edle und Gute verstehen, für den Humanismus, gegen die Mächte der Finsternis. Assistiert wird ihnen dabei von einer moraltrunkenen Meute der Journaille, würdigen Nachfahren und Zöglingen der 68-er Generation, welche sich in den unverdienten Ruhestand begeben hat.

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schorsch_69 19.08.2019, 17:06
152. Och Joh!

Zitat von Freier.Buerger
Ich engagiere mich jetzt auch für die Grünen, zumindest mittelbar, vor allem für Grüne Erstwählerinnen und Abiturienten. Solche konnte ich nämlich dieses Jahr kennenlernen. Weil es mir wichtig ist, dass auch in 10..15 Jahren noch grüne Erstwählerinnen ihre Abiturzeit so glücklich verbringen können wie jetzt - Kurztrips mit nach Barcelona und Vilnius, Abiflug nach Bulgarien und Gap year nach Neuseeland und Kanada - weite ich mein Engagement für die die Liberalen aus. Drücken Sie uns die Daumen, dass wir für die Folgegenerationen unsere freie Welt erhalten können.
Sie engagieren sich für die Grünen? Gehts noch, haben sie "den Arsch offen"?

Die ehemalige "Friedenspartei", die verantwortlich dafür ist, das die Bundeswehr heutzutage in allen Kriegsgebieten dieser Welt aktiv ist und nicht "nur" die unmittelbaren Grenzen unseres Landes schützt!

Die Partei der ehemals als massive Einkommenskritiker der Politvertretenden selbst darstellenden, die nach erreichen des hessischen Landtags, als erste "Amtshandlung" die bis dato geltenden Pensionsregel eliminiert haben? Seitdem gibt es "Kohle" für alle Abgeordnete, nicht mehr erst nach 4 Jahren, nein, Bingo, bereits ab einen Jahr der Zugehörigkeit. Pro Jahr in etwa 320 Euro - da kann Klein-Erna sehr fleissig stricken, um solch einen Betrag wenigstens nach 15 Jahren "angespart" zu haben!

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misterknowitall2 19.08.2019, 17:08
153. Hä?

Zitat von redebrecht
Wärt ihr Jeann d´Arc in einem Krieg gegen die Engländer gefolgt? Hätte ihr bei dem Kinderkreuzzug nach Jerusalem mitgemacht? Ich verstehe nicht, wie man einem 16 jährigen Mädchen "folgen" soll, wieso man ein Idol haben muss, dem man folgen will? Liegt es daran, dass man sich seiner Argumente nicht sicher ist? Greta ist das Kindergesicht, das Katzenvideo, dass eine emotionale Beziehung herstellen soll. In der Werbung wird diese Methode benutzt, die Kunden dazu zu bringen mehr Geld für ein Produkt zu bezahlen, dass ansonsten keinen Mehrwert hat. Jetzt wird Greta angegriffen und verteidigt, als wäre sie selbst der Klimawandel. Mit Vernunft hat das nicht, gar nichts mehr zu tun. Greta iat ein Indiz, dass wir in einem Glaubenskrieg sind.
Wer folgt denn hier wem? Ich würde sagen, dass hier die Presse einem Mädchen folgt, dass mit weisen Worten, für das Alter, für Aufsehen gesorgt hat. Viele Schüler haben sich die Aktion von Greta zum Vorbild genommen, um ebenfalls auf das Klimaproblem hinzuweisen. So gesehen ist Greta also ebenfalls ein Vorbild.

Aber sie war nie die Heilige, zu der sie viele erklärt haben. Komischerweise kam diese Bezeichnung von den Gegner, die sie so abstempeln wollten. Da war sie zeitweise auch behindert, geldgeil, ein Showmensch, eine unverschämte Göre, ein Spielzeug von mediengeile Eltern usw.

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pegoce 19.08.2019, 17:08
154. Die Hoffnung

stirbt bekanntlich zuletzt, aber sie stirbt. Denn die Hoffnung auf einen gesellschaftsübergreifenden "Gesinnungswandel" in Bezug auf den Respekt vor der Umwelt, den Mitmenschen, der Nachhaltigkeit etc. ist tot. Seit dem Beginn der Schulferien hat es keine nennenswerten Schülerproteste gegeben. Es wird munter mit AUto, Flugzeug und Kreuzfahrtschiff in den Urlaub gefahren. Hinterlassenschaften abendlicher Grillereien finden sich nicht in den Mülleimern (geschweige denn von den Materialen selbst). Der großkotzige Kleingeist der medialversauten Twitter Instagram und facebook Generaton, deren Sinn im Hypen und im Gehyptwerden besteht hat eben doch nur für 150 Zeichen gereicht. Aber ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Kein Stehenbleiben, auch wenn es wehtut, kein Stehenbleiben, wenn es persönliche EInschnitte zur Folge hätte, kein Rückrad eben. Lost Generation. Ende Aus.

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simonweber1 19.08.2019, 17:09
155. Greta

Zitat von Analog
"Man kann Greta Thunberg nur wünschen, dass sie unbeschadet wieder aus dem Personenkult herauskommt, der um sie entstanden ist." Das es nicht so kommt, dafür wird ihr Umfeld sorgen, allen voran der Vater.
Thunberg ist eigentlich zu bedauern und nichts wäre für die junge Dame besser, als zur Ruhe zu kommen. Aber Sie haben recht, man wird sie weiter als Ikone im Millionenspiel benutzen. Die Organisation die sich hinter Greta Thunberg verbirgt hat ja schon Unsummen mit diesen Medienspektakel verdient. Insofern wird weder der Vater noch das dahinter stehende Management auf die Auftritte ihrer Ikone verzichten. Geld regiert die Welt und auch gerade hier beim Thema Klimaschutz mit und um Greta Thunberg

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uguntde 19.08.2019, 17:09
156. Unverantwortlich gegenüber Greta Thunberg

Diejenigen die Greta Thunberg zu diesem Handeln antreiben sollten bestraft werden. Das ist Missbrauch an diesem Kind. Vielleicht ist es einfach zu lukrativ aufzuhören.

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wortgewalt87 19.08.2019, 17:12
157. Wieso?

Zitat von paraibu
Seit ca. 50 Jahren warnen die Klimawissenschaftler so nachdrücklich wie erfolglos. Eigentlich müssten wir es mittlerweile mit einem Selbstläufer zu tun haben, da die heutige Realität punktgenau den damaligen Mainstream-Prognosen entspricht. Da dem aber offenbar nicht so ist, werden wir Greta wohl weiterhin brauchen.
Greta schwänzt Schule, statt medienwirksam Müll aufzulesen, Bäume zu pflanzen, aufs Handy zu verzichten und Ähnliches, was der Umwelt wirklich hilft. Aber echter Umweltschutz ist kleinteilig, mühsam und uncool. Dadurch, dass Greta durch den Medienwald rauscht, fährt hier kein Zug mehr, sodass ich das Auto nehmen muss. Ebenso kriege ich vom Wirtschaftskontrolldienst eins auf die Mütze, wenn ich mit meinen eigenen Gefäßen einkaufen will. Im Rahmen eines Hypes geht das mal kurzfristig, um schnell wieder nachzulassen. Bei mir bereits zum dritten Mal im Leben. Fliegen … tja. Wenn ich eine Segeljacht nehmen wollte (will ich nicht), könnte ich sie nicht bezahlen. Was bleibt also vom Hype beim umweltbesorgten Bürger übrig? Exakt. Nichts.

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lalito 19.08.2019, 17:12
158. Enervierend

Zitat von udo_loebb
Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Welt. Weder Pflanzen, noch Tiere, noch Menschen. Das O2 wird immer geflissentlich übersehen. Es ist und bleibt ein Spurenelement. Ohne CO2 keine Atmung. Da können sich die Menschen noch so sehr anstrengen, die Einflüsse der Sonne und der Meeresströmungen, sowie die Erdplattenverschiebungen haben einen eklatant größeren Einfluss. Nur, die lassen sich von Menschen nicht beeinflussen.
Rrrrichtig, kohlenstoffbasiertes Leben. Und jetzt auch für Sie ganz langsam: E s g e h t u m C O 2 a u s f o s s i l e n L a g e r s t ä t t e n, f r e i g e s e t z t d u r c h d e n M e n s c h e n !

Und es geht um die Folgen für unsere Enkel und deren Kinder. Was ist an diesen Aussagen für Sie so schwer zu verstehen, dass Sie hier unbedingt solch Gequirltes loswerden wollen?

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Claes Elfszoon 19.08.2019, 17:12
159. Ihnen ist beim ...

Zitat von rosinenzuechterin
Wer diesem jämmerlichen Versuch des Autors, die Klimaschutznotwendigkeit absurdzureden mit dem Argument, Greta ginge es eigentlich um Greta, gut findet, ist nur froh, Scheinargumente zum Nachplappern geliefert zu bekommen, hinter denen man sich verstecken kann, um so weiterzuleben wie bisher, selbst bei Beteuerung des Gegenteils. Mit Verlaub, dass ist AfD-Niveau. Dass Gretas Segelausflug ins Land der Unbelehrbaren auch nicht klimaneutral bewerkstelligt werden kann, sollte nicht ihr angelastet werden. Sie hat sich geschworen, niemals zu fliegen, um ein Zeichen zu setzen. Hätte Sie diesen Grundsatz jetzt gebrochen, hätte man sie zerpflückt und alles wäre verloren, auch ihr Seelenheil. Auch wenn sie diese Fahrt anstelle eines Fluges tatsächlich in erster Linie für sich macht, so kämpft sie doch einen Kampf für eine ganze Generation und nicht für sich. Der Autor ist offensichtlich zu alt oder hat keine Kinder, deren Zukunft ihm wichtig ist. Trotz meiner hohen Meinung von Meinungsfreiheit finde ich es schade und gefährlich, wenn solche Leute über solche Themen in ansonsten seriösen Nachrichtenmagazinen schreiben dürfen.
... lesen des Artikels offensichtlich entgangen, dass der Autor bestrebt ist, das Thema Klima nur deshalb vom Thunberg-Hype zu trennen, um einerseits die hinter dem Konstrukt "Greta" ja tatsächlich existierende Person, gegen vermeintlich "kleinliche" bzw "infantile" Kritik zu schützen und andererseits dem Thema Klimaschutz wieder einen angemessenen Dringlichkeitsrahmen zu geben.
Man kann so etwas aus vielen Perspektiven kritisieren, der Anlaß erscheint aber zutiefst menschlich, aber auch nicht unvernünftig dem Thema gegenüber.
Ihr schon sehr glaubenshörig erscheinender Sermon dargegen, schadet dem Thema und läßt die reale Person "Greta" außer acht.
Es gehört schon auch zum Thema, dass durch diesen Hype und das sich daran entlang zwangsläufig entwickelnde Glaubwürdigkeitsdilemma bei sehr vielen Protagonisten und Aktivisten, der Eindruck entsteht, dass Weintrinker allen anderen Wassergenuß empfehlen wollen. Hier einmal genau und bis in die organisatorische und finanzielle Tiefe der dahinterstehenden Campagnenorganisation zu recherchieren ist sicher nicht verkehrt und denjenigen, die allen anderen Verzicht predigen, selbst jedoch in einer Position stehen, die sie befähigt selbst auf das Verzichten zu verzichten bzw sich jeden "Verzicht" mehrfach zu vergolden, kann nicht verkehrt, schon gar nicht infantil sein. Die taz hat erstaunlicherweise einen Anfang gemacht mit der längst fälligen Dekonstruktion, wenn nicht sogar Demaskierung eines günlinken Elitendenkens, das mit der berechtigten Sorge um die Umwelt, die Folgen menschlichen Eingriffs in irdische Regelsysteme und der Verantwortung für künftige Generationen nur noch am Rande zu tun hat. Aber für die im Falle des Autors sicher völlig unberechtigte "AfD-Keule", einschliesslich des Versuchs ihm seine veröffentlichte Meinung zu bestreiten, sind Sie sich dann auch nicht einmal zu schade. In der realen Welt nennt man so etwas bigotte Heuchelei.

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